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Aktuelle Veranstaltungen

Mittwoch, 18.01.2012
10:00 - 21.04.2012 16:00

Cordula Luttmann - "The Kiss"

Donnerstag, 19.01.2012
14:00 - 07.04.2012 16:00

Hubert König - "art=(un)artig - MM-MMX"

Samstag, 04.02.2012
16:00 - 18:00

TRADITIONSMODELL MIT ZUKUNFT

Samstag, 04.02.2012
21:00

Marys Geburtstagskonzert

Montag, 06.02.2012
00:00

Ende der Bewerbungsfrist!

Donnerstag, 09.02.2012
20:00

Worte des Lebens

Samstag, 11.02.2012
12:00 - 17:00

Narrenzeit - Goldnetz Sozialmarkt

Montag, 13.02.2012
15:00 - 19:30

Leben mit Weitsicht - Großwohnsiedlungen als Chance

Donnerstag, 16.02.2012
17:00

Tanzgala TanzHausBerlinMitte

Top Themen

  • Schöne Grüße: Neue Postkarten vom Sprengelkiez

    Wir haben wieder schöne Gratis-Postkarten vom Sprengelkiez für Sie produziert. Diesmal zeigen gleich vier Motive unser Viertel auf ganz originelle Weise. Holen Sie sich die Postkarten im QM-Büro oder an den einschlägigen Kieztreffpunkten wie dem SprengelHaus. [mehr]
  • Formloser Wettbewerb/ Interessenbekundung: Projekt „Hausaufgabenhilfe im Sprengelkiez"

    Gesucht wird ein Träger, der qualifizierte Hausaufgabenhilfe im Sprengelkiez bietet. Die Schüler/innen sollen bei den Hausaufgaben unterstützt werden und bei Bedarf Nachhilfe durch Fachkräfte erhalten. Auch sollen Eltern motiviert werden, am Schulalltag ihrer Kinder teilzunehmen. Das Projekt teilt sich in Hausaufgaben- und Nachhilfe sowie Lernförderung zum Einen für Schüler/innen der 1. bis 6. Klassen, sowie zweitens ab der 7. Klasse. Es ist möglich sich auf ein oder beide Teilprojekte zu bewerben, Einreichungsfrist ist der 6.2.2012. [mehr]
Sie befinden sich hier: kiez.info - Unser Kiez / Der Bezirk Wedding / Zwanziger Jahre, Nazizeit und Krieg

Zwanziger Jahre, Nazizeit und Krieg

Als der Preussische Landtag 1920 die Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin beschloss, wurde aus den Stadtteilen Wedding und Gesundbrunnen sowie Teilen des Voigtlandes und des Gutsbezirks Plötzensee der Verwaltungsbezirk Wedding.
Gewinner der ersten Wahlen waren die von der SPD abgespaltene Unabhängige Sozialdemokratische Partei (USPD), die mit dem Zeitungsredakteur Carl Leid den ersten Weddinger Bürgermeister stellte.

Die Weimarer Zeit war geprägt von fortschrittlicher Kommunalpolitik. So wurden etwa Lebensgemeinschaftsschulen, Sexualberatung und Jugendarbeit und -fürsorge gefördert.
Durch die große materielle Not in den letzten Jahren der Weimarer Republik erhielten neben den Kommunisten auch die Nationalsozialisten immer mehr Zulauf. Oft kam es zu blutigen Auseinanderstzungen auf der Straße.
Nach der Maifeier 1929 kam es zu schweren Straßenkämpfen. Bei denen es 19 Tote und über 200 Verletzte gab. Obwohl die Nationalsozialisten im Wedding keinen leichten Stand hatten, waren sie auch hier nicht aufzuhalten.

Nach ihrer Machtübernahme bestimmten die Nationalsozialisten den Staatskommissar Dr. Suthoff-Groß zum neuen Bürgermeister, lösten die Bezirksversammlung auf und entließen über 400 Beamte.
In den Jahren 1933 - 1945 wurden über 1300 Weddinger Frauen und Männer inhaftiert, oft über Jahre hinweg. Viele verloren ihr Leben.
Nach dem Krieg lebten im Wedding noch 190.000 Menschen. Besonders der südliche Teil war durch Bombenangriffe verwüstet worden. Ein Drittel aller Weddinger Wohnungen war zerstört.

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