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  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
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    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
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Donnerstag, 10.09.2009

Weddinger Afrikawochen 2009

Tänzerinnen
Beim Afrikafest im Ende August. Foto: Siemen Dallmann

Wie in London, Paris und anderen Metropolen entwickelt sich im proletarischen multikulturellen Hinterhof des Berliner Regierungsbezirks, dem Wedding, seit einigen Jahren ein Afrikanisches Viertel. Sehr viele Berliner afrikanischer Herkunft leben mittlerweile hier.

Ironischerweise gibt es hier bereits seit dem 19. Jahrhundert ein „Afrikanisches Viertel“. Aber all die Togo-, Kameruner-, Senegal- usw. -straßen sollten nicht etwa Afrikaner im Bezirk willkommen heißen oder befreundete afrikanische Staaten ehren sondern vielmehr den Kolonialismus feiern.

Um beides – um die heutige afrikanischen Community und um die deutsche Kolonialgeschichte – geht es bei den http://afrikaimwedding.jimdo.com/weddinger-afrikawochen-2009/programm/Weddinger Afrikawochen 2009.

Wenn Sie also Afrika-Fan oder Kolonialhistoriker oder beides oder einfach neugierig sind, dann kommen Sie doch mal vorbei! 

Programm

Afrika-Ausstellungen im Rahmen der Kolonie Wedding:
Nähere Infos unter: www.koloniewedding.de

Bis 3. Oktober:
Jeden Samstag ab 22.00 Uhr:
Afrikanisches Konzert im Glaskasten
Veranstalter: Deutsch-Togoischer-Freundeskreis e.V. www.d-tf-berlin.de

Oromo-Kaffee-Zeremonie

Freitag, 25.September 2009 um 17 Uhr:
Kaffee-Ceremony, landestypisches Essen und Gespräche zur kulturellen Identität und zur Menschenrechtssituation am Horn von Afrika - am Beispiel des Vielvölkerstaates Äthiopien (Oromia) im Oromo-Horn-von-Afrika-Zentrum, Prinzenallee 81, U-Pankstraße.
Veranstalter: Oromo-Horn-von-Afrika-Zentrum OHAZ e.V. www.oromo-deutsch.de

Afrika im Soldiner Kiez

Seit 28. August bis 3. Oktober: Ausstellungen, Lesungen, Performances, Konzerte. In Kooperation mit einigen Projekträumen der Kolonie Wedding und anderen Kultureinrichtungen im Soldiner Quartier. Detaillierte Informationen auf einem gesonderten Flyer. Nähere Infos unter: www.deinkiez.de

Folgende Veranstaltungen stehen bereits fest:

Samstag, 13. September, 16 Uhr:
Gospelkonzert
des Chores „Bonisanani Spirituals“ in der Stephanuskirche, Soldiner Str. 21, U-Osloer Straße.

Freitag, 25. September, ab 19 Uhr:
Afrikanisches Nachbarschaftsfest
(mit Bühnenprogramm, Musik, DJ, afrikanischem Essen etc.) in der Nachbarschaftsetage in der Fabrik Osloer Straße, Osloer Str. 12, U-Osloer Straße. Mitorganisiert von der Initiative Schwarzer Deutscher ISD www.isdonline.de

Am 3. Oktober von 13 bis 19 Uhr findet auf der Koloniestraße ein „Fest der deutschen Vielfalt“ statt, auf dem es auch ein afrikanisches Programm geben wird.

Von 2. bis 30. Oktober montags und freitags 16 bis 20 Uhr:
Afrika–Kunstausstellung im Sprengelkiez

Originale afrikanischer bildender Kunst bei NARUD in der Torfstr. 12. Besonderheit: Die Künstler kommen direkt aus Afrika (Kamerun und Niger) mit außergewöhnlichen Kunstwerken.
Veranstalter: Network for African Rural and Urban Development - NARUD e.V.

Nähere Infos unter: www.narud-berlin.de.vu

Samstag, 3. Oktober ab 22.00 Uhr im Glaskasten, Prinzenallee 33. Eintritt 5 Euro
Großes Konzert der Mano River Band
Veranstalter: Mano River e.V. myspace.com/manoriver

Samstag, 10. Oktober um 13 Uhr:
Fahrradtour durch den Wedding
Afrika beginnt gleich im Wedding. Afrikanische Pop-Gottesdienste, verrückte Haarteile, Lebensmittel, von denen man keine Ahnung hat: Unsere Tour führt Sie an die Orte, wo die afrikanische Community im Wedding zuhause ist. Aber auch ins Afrikanische Viertel, nahe der Rehberge. Die Straßennamen dort erinnern an die deutsche Kolonialherrschaft in Afrika. Ein Teil unserer Geschichte, der vielen unbekannt ist. Die Tour dauert 2,5 Stunden. Bitte Fahrrad mitbringen!
Treffpunkt: U-Bahnhof Afrikanische Straße (U 6)
Veranstalter: Nächste Ausfahrt Wedding www.ausfahrtwedding.de

Samstag, 28.11. um 15 Uhr im Bürgersaal Malplaquetstr. 15a, U-Seestraße
Erzählcafé
Zu Gast: Mark Kwami
Sein Vater war der erste Student aus Ghana, der in den 50er Jahren in Deutschland studierte. Seine Mutter ist Deutsche. Als er vier Jahre alt war, ging die Familie nach Ghana. Zum Studium kehrte Mark Kwami nach Deutschland zurück und ließ sich n der Berliner Universität der Künste zum Designer ausbilden.
Heute verkauft Mark Kwami afrikanisches Design. Seine „made in africa collection“ ist ein Schaufenster nach Afrika, eine Brücke zwischen den Kulturen (www.mia-collection.de) Veranstalter: Erzählcafé, Regina Scheer, erzaehlcafé@web.de

In Zusammenarbeit mit der city-VHS:
Kinder, Kunst und Afrika.
Kinder und Jugendliche aus zwei Schulen des Bezirks Wedding gehen auf Spurensuche durch das Afrikanische Viertel. Sie erfahren, wie die Straßennamen entstanden sind, welche Länder und Menschen sich dahinter verbergen und was dies alles mit Deutschland zu tun hat. Sie setzen sich künstlerisch mit Afrika auseinander. Die Arbeiten werden in Form einer Ausstellung in der VHS, Antonstr. 37 gezeigt. Projektzeitraum: Juli - November 2009