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Donnerstag, 05.07.2007

Was der Sprengelkiez alles bietet: Eindrücke aus den letzten Wochen

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Großer Andrang beim SprengelFest. Foto: A.Wispler

In den letzten Wochen war das öffentliche Leben im Sprengelkiez reich an Veranstaltungen, auf denen man die kulturelle Vielfalt und den Spaß am gemeinschaftlichen kreativen Tun erleben konnte. Beim Fest zum zweijährigen Bestehen des SprengelHauses gab es nicht nur ein umwerfendes Buffet, sondern auch überraschende Theateraufführungen, um nur zwei Dinge zu nennen. Am selben Abend wurde im Atze-Theater ein mitreißendes Musical von und mit Schülern der Ernst-Schering-Oberschule gezeigt (siehe  Schul-Homepage). Einige Tage zuvor waren die Preise des Wandgestaltungs-Wettbewerbs vergeben worden und Wedding Art e.V. eröffnete die neuen Räume in der Tegeler Straße mit einer Ausstellung.

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Vernissage in den neuen Räumen. Foto: Jürgen Krause

Doch der Reihe nach: Am 18. Juni 2007 luden die Künstlerinnen und Künstler von Wedding Art e.V. ihre Nachbarn ein, um „mit den Augen Farben zu schnuppern“. Seit Mitte Mai haben die Kreativen in der Tegeler Str. 40 jetzt ihre ganz selbstständig getragene und finanzierte Anlaufstelle. Eröffnet wurde mit vielen eindrucksvollen Darstellungen in Öl, Aquarell und Acryl sowie mit digitaler Fotokunst. Da die Galerie auch als Atelier genutzt wird, bieten die Künstler die Möglichkeit, einen Blick auf das entstehende Werk zu werfen – auch außerhalb der Öffnungszeiten, immer wenn die Rollos oben sind. Offizielle Öffnungszeiten: Montag 11 – 18 Uhr und Donnerstag 14– 20 Uhr u. n. Vereinbarung (Tel: 0151–592 436 87)

Für Ende September 2007 plant Wedding Art die 1. große Vernissage im neuen Domizil. Mehr Bilder von der Vernissage sehen Sie auf der Foto-Seite.

Infos: www.wedding-art.de
Adresse: Wedding Art. e.V.
Tegeler Str. 40
13353 Berlin

Gewinner
Die stolzen Gewinner. Foto: Spraymobil

Drei Tage später, Am 21. Juni fand abends in der Osterkirche die Preisverleihung von „Spraymobil“ statt. Innerhalb des Graffiti-Projektes war ein Wettbewerb für Jugendliche zur Außenwandgestaltung im Sprengelpark ausgeschrieben. Vierzehn Kinder und Jugendliche haben ihre Entwürfe eingereicht. Was da zusammenkam, war mehr als beeindruckend, und so fiel es der Jury, zu der auch ich gehörte, sehr schwer, die drei Gewinner zu küren. Zum Glück gab es deshalb noch den Publikums-Sonderpreis für Ali, der mit seiner Maus, die sich zwischen mehreren Wegen zu entscheiden hat, ein besonders originelles Bild schuf.

Während der Ausstellung hatten die Besucher die Möglichkeit, ebenfalls über die gezeigten Entwürfe zu entscheiden. Und das sind die Gewinner:

  • 1. Preis (Warengutschein in Höhe von 150 Euro)
    Funda Yildirim, 19 Jahre.
  • 2. Preis (Warengutschein in Höhe von 100 Euro)
    Ira-David Kane, 20 Jahre
  • 3. Preis (Warengutschein in Höhe von 50 Euro)
    Philip Ganzer, 23 Jahre
  • Publikumspreis (Warengutschein in Höhe von 25 Euro)
    Ali Fawaz, 11 Jahre.

Die Entwürfe im Einzelnen und mehr zum Projekt finden Sie in Kürze im Artikel Sprayer-Wettbewerb: Ideen für nackte Wände gesucht!

Buffet
Das Buffet der Akelei-Frauen. Foto: Serpil Karahan

Das Sprengelfest am 29. Juni war dann Höhepunkt und Treffpunkt der allermeisten Kiezbewohner, die sich engagieren oder kreativ sind. Mit den Grußworten hoher Gäste - Frau Staatssekretärin Kerstin Liebich und Bezirksbürgermeister Hanke - und einem fantastischen Buffet der Frauen von Akelei begannen die Feierlichkeiten. An vielen Ständen konnte man sich über die laufenden Projekte und Angebote im Hause informieren. Vor allem die Kinder nutzten dies teilweise sehr überschwänglich. Ein Bühnenprogramm im Hof gestalteten bekannte Musiker aus dem Kiez - Robert Bownes Smith und Falk brachten unter anderem Klassiker wie "Mackie Messer "zu Gehör. Leider machte ein fieser Platzregen den Frischluftaktivitäten ein Ende. Aber es gab ja noch die zwei spannenden Theateraufführungen, denen ganz viele große und kleine Kiezbewohner gespannt folgten. Gezeigt wurden eine Geschichte um eine heilige afrikanische Statue, präsentiert von der Edo Culture Group, und das Stück "Blutmai 1929" über die kämpferische Vergangenheit des Wedding, Teil des Theaterprojektes "KiezErzähler" um Lioba Reckfort.

Weitere Impressionen vom gelungenen Fest finden Sie auf diesen Fotoseiten vom SprengelFest.

Anne Wispler
 
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