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Sonntag, 19.04.2009

Vom Winde verweht: Kontroverse um den Fallschutzkies im Sprengelpark

Der Sand musste gegen Fallschutzkies ausgetauscht werden. Foto: M. Richter

Das schöne Wetter lockt die Menschen nach draußen und in den Sprengelpark. Nachdem dort im Zuge des letzten Bauabschnitts neue Klettergeräte für Kinder aufgestellt wurden, gibt es nun Unruhe unter einigen Eltern. Der zunächst um die Geräte befindliche Sand wurde vor einiger Zeit gegen gröberen Fallschutzkies ausgetauscht, weil der Wind den Sand zu stark in die umliegende Grünflächen getragen hatte. Nun gibt es die Sorge, dass Kleinkinder diesen Kies verschlucken könnten.

In den vergangenen Wochen wurden Unterschriften gesammelt und Beschwerden an das zuständige Grünflächenamt gerichtet. Arno Schäfer, der zuständige Mitarbeiter, erklärt immer wieder geduldig, dass ein Weg gefunden werden musste, um die Sandverwehungen zu stoppen. Die Windverhältnisse sind deshalb so problematisch, weil die Häuserschneise mit der nahen Wasserfläche einen Sog erzeugt.

Arno Schäfer weiter: "Der Kletterspielbereich, links neben dem Eingang von der Sprengelstraße aus, ist ein Gerätespielplatz für ältere Kinder und war niemals als ein Buddelbereich für Kleinkinder geplant. Dennoch schicken die Eltern ihre Kleinkinder in diesen Bereich, beschweren sich aber andererseits, dass der Fallschutzkies umher geworfen wird oder verschluckt werden könnte."

Im Bereich der Geräte kamen als zugelassene Alternativen Rindenmulch, Fallschutzkies und Gummibelag in Frage. Am sinnvollsten war der Austausch des Sandes mit dem Fallschutzkies. Aus einem technischen Bericht des TÜV geht hervor, dass das verwendete Material für den Einsatz auf Kinder- und Jugendspielplätzen als Fallschutzkies geeignet ist.

Da das benachbarte Volleyballfeld mit Sand verfüllt ist, kann dieser Bereich von den Kleinkindern zum Buddeln genutzt werden, zumindest solange dort nicht Volleyball gespielt wird.

Anne Wispler
 
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