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Über'n Tellerrand: Oberschule am Brunnenplatz wird Sekundarschule

- Foto: Nicola Boelter
Draußen fiel der Schnee in dichten Flocken. Einladend leuchteten die Fenster der Oberschule am Brunnenplatz durch den trüben Februarnachmittag. Eltern und Kinder stapften eilig durch Schnee auf die Schultür zu. Drinnen wurden sie bereits erwartet. „Führung“ stand in dicken roten Buchstaben auf dem Schild, das eine Schülerin der 9. Klasse erwartungsvoll hochhielt. Freundlich winkte das junge Mädchen: „Kommen Sie, ich zeige Ihnen unsere Schule“.
Der Info-Tag am 11. Februar wandte sich an Sechstklässler und deren Eltern, die auf der Suche nach einer geeigneten weiterführenden Schule für ihr Kind sind. In diesem Jahr war das besonders interessant, da im Rahmen der Berliner Schulreform die Sekundarschule eingeführt wurde. Die Oberschule am Brunnenplatz (OaB) war bisher verbundene Haupt- und Realschule. Dadurch haben die Lehrerinnen und Lehrer bereits Erfahrung im gemeinsamen Unterrichten von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichem Leistungsniveau, wie die Eltern bei einem Vortrag erfuhren.
Sieben Fachbereiche stellten ihren Unterricht vor. Die jungen Besucher experimentierten, lösten mathematische Spiele oder bewunderten selbstgebaute Holzmöbel. Neben der Praxisorientierung ist die persönliche Begleitung Schwerpunkt der Schule. Bei der Präsentation im Chemiesaal konnte man das Engagement der jungen Lehrerin förmlich spüren.
Großen Anklang fand auch der Freizeitbereich mit gemütlichen Sitzecken, wo es am Info-Tag frisch gebackene Waffeln gab. Als teilgebundene Ganztagsschule gibt es an der OaB künftig an zwei Nachmittagen der Woche verpflichtenden Nachmittagsunterricht. Dass dieser spannend und lebensnah bleibt, dafür sorgt das Team der OaB mit Lehrkräften, Sozialarbeitern und weiteren Partnern aus der Umgebung.
Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Schule und im Flyer.






