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SprengelHaus
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Interkulturelles Gemeinwesenzentrum mit Gesundheitsförderung

Wir über uns
Inmitten des Weddinger Sprengelkiezes befindet sich seit September 2002 das Interkulturelle Gemeinwesenzentrum mit Gesundheitsförderung – SprengelHaus. Träger ist der Verein Gemeinsam im Stadtteil e.V. – GiS e.V.
Das Haus in der Sprengelstraße Nr.15 hat eine bewegte Vergangenheit: erst war es die Bonbonfabrik Heidenreich, später Sitz verschiedener Bauunternehmen und schließlich schlug dort die Aufzugfabrik von OTTO & WEISS ihr Domizil auf.
Zum heutigen SprengelHaus wurde das Gebäude auf Grund einer Initiative des Quartiersmanagements Sparrplatz – ohne Förderung aus Mitteln des Programmes Soziale Stadt wäre dies nicht möglich geworden. Nur so konnten die Räumlichkeiten in der Sprengelstraße 15 ausgebaut werden und die Trägerorganisationen – Gemeinsam im Stadtteil e.V. (GiS e.V) und Stadtteilgenossenschaft Wedding für wohnortnahe Dienstleistungen eG – dort ihre Geschäftsräume beziehen. Im Herbst 2004 ist diese Anschubfinanzierung ausgelaufen. Seitdem erwirtschaftet das SprengelHaus selbst Geld, um seine Arbeit fortzuführen. Da dies – wie bei allen nichtkommerziellen Organisationen – immer ein Drahtseilakt ohne Netz und doppelten Boden ist, sind Spenden und tätige Mithilfe natürlich jederzeit willkommen.
Spendenkonto GiS e.V.: Bank für Schiffahrt, Bankleitzahl: 250 903 00 Kto-Nr.: 31 22 61 67 00
Räume mieten im SprengelHaus
Sie suchen einen Raum für Ihre private Feier, für das Frühstück Ihrer Elterninitiative, für Ihr Bildungs- und Gesundheitsangebot, einen Ideenworkshop u.v.m.? Im SprengelHaus finden Sie den passenden Raum:
Auf der Kulturetage im 2. Obergeschoss:
- 1 multifunktionaler Veranstaltungsraum (90 qm), teilbar, Parkettboden, Foyer mit Tresenbereich und Teeküche, Beameranschluss,
Im Gesundheitsbereich:
- 1 Gymnastiksaal (70 qm) mit Spiegelwand, Federsprungboden und Ballettstange sowie Umkleide- und Sanitärbereich,
- 1 Seminarraum (27 qm), der für verschiedene Nutzungen angepasst werden kann,
- 1 voll ausgestattete Lehrküche (33 qm) mit Aufenthaltsmöglichkeit, die mit dem Seminarraum zusammen genutzt werden kann.
Die meisten Räume sind barrierefrei zugänglich.
Darüber hinaus bietet das SprengelHaus den folgenden Service kostenfrei an:
- Bestuhlung und Tische
- kleine, aber leistungsstarke Musikanlage mit Mikrofon
- Beamer, Overheadprojektor
- Teeküche mit Geschirr für 50 Personen.
Die Räume werden stunden- und tageweise vermietet.
Anfragen nehmen im SprengelHaus entgegen:
Margitta Lesch und Jutta Kreibaum
Sprengelstr. 15, 13353 Berlin
Tel.: 030 45028524
Fax: 030 45028521
E-Mail: info[at]gisev[.]de
Träger: "Gemeinsam im Stadtteil e.V."

Gemeinsam im Stadtteil e.V. hat mit dem SprengelHaus ein „Zentrum im Stadtteil“ geschaffen, in dem sich viele Aktivitäten zum Nutzen des Kiezes unter einem Dach bündeln, bzw. von hier aus in den Stadtteil wirken. Das SprengelHaus ist gemäß einem Motto der Stadtteilzentren „offen für Alle”, es bietet Raum für Altbewährtes und will Räume eröffnen für Neues. Es kommen Menschen, weil sie von den Angeboten Hilfe und Unterstützung erwarten, aber auch Nachbarn, die sich selbst helfen wollen und dafür geeignete Räume benötigen. Und schließlich sind auch diejenigen willkommen, die Anderen „etwas geben“ und sich für Verbesserungen im Stadtteil engagieren und sogar Andere zum Mitmachen anstiften können.
Die Menschen kommen mit unterschiedlichsten Anliegen ins SprengelHaus und erwarten und finden hier bedarfsgerechte und kompetente Angebote. Dies kann eine Organisation allein nicht bewerkstelligen. Deswegen stellt der Träger des SprengelHauses, GiS e.V., den Rahmen und die Räumlichkeiten für interessierte Nutzergruppen zur Verfügung. Über 30 Anwohnerinitiativen, lokale Einrichtungen, gemeinnützige Vereine und private Gewerbetreibende sind im SprengelHaus aktiv, bringen dort ihre Ideen ein, und tragen mit ihrer Leistung zur Gestaltung eines nachbarschaftlichen Zusammenlebens bei. Das ist sehr gut, denn das SprengelHaus lebt von der Vielfalt der Angebote und vom Ideenreichtum der Anwohner! Aufgrund dieser regen Beteiligung sind aber auch die räumlichen Grenzen des Sprengelhauses erreicht – so wird das Haus 2009 mit dem Ausbau des linken Seitenflügels und des 2. Obergeschosses des Quergebäudes erneut erweitert.
Die derzeitigen Mitglieder des „Gemeinsam im Stadtteil“ e.V.
Das SprengelHaus – ein Ort des Lernens im Kiez
Betrachtet man die Aktivitäten im SprengelHaus genauer, so wird schnell deutlich, dass das Haus auch ein wichtiger Ort des Lernens im Stadtteil ist. Die Menschen kommen ins Haus, um etwas für sich oder für den Stadtteil zu tun. In dieser Tätigkeit erweitern sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, lernen quasi nebenbei!
Es gibt auch ganz klare Bildungsangebote, so z.B. ein „Lernbüro Deutsch“ und „berufsvorbereitende Deutschkurse mit PC“ und den selbst organisierten Kurs „Let’s speak English!“. Es wurden hier acht „GesundheitsmultiplikatorInnen“ und 16 „StadtteilmediatorInnen“ ausgebildet, die zum Teil noch vom SprengelHaus aus wirken. Im Rahmen einer ABM werden in Kooperation mit privaten Pflegeeinrichtungen Arbeitslose für „besondere interkulturelle Familien- und Gemeinweseneinsätze“ qualifiziert.
Der Träger des SprengelHauses meint, – nicht ohne Stolz – dass hier die Definition der Europäischen Kommission für lebenslanges Lernen als „alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient, und im Rahmen einer persönlichen, bürgergesellschaftlichen, sozialen, bzw. beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt,“* in all seinen Aspekten mit Leben erfüllt wird - durch die Menschen, die diesen Raum nutzen.*) Mitteilung der Kommission: Einen europäischen Raum des lebenslangen Lernens schaffen, S. 9
Erweiterung des SprengelHauses – wir brauchen noch mehr Unterstützung
Vielleicht kennen Sie die Situation: im SprengelHaus ist es eng; es gibt nicht genug Räume für Kurse oder Treffen. Vielleicht haben Sie davon gehört: Gemeinsam im Stadtteil e.V. (GiS) und Freunde und Förderer des SprengelHauses wollen derzeit noch leer stehende Räumlichkeiten im Haus für Nutzungen im Sinne eines Stadtteilzentrums aktivieren. Sie haben sich sicherlich gefragt: Wie soll das gehen, wenn man wenig Geld hat?
Aber es geht – vorausgesetzt, man hat einen langen Atem und findet Unterstützer!
Mit Hilfe des Fachwissens der complan GmbH z.B. konnten die Pläne für die Herrichtung des 2. OG im Fabrikgebäude (ca. 260 qm) und der vier Wohnungen im linken Seitenflügel (ca. 140 qm) entwickelt werden. Mit dem Konzept der „Stärkung des SprengelHauses als Lernort im Quartier“ hat GiS mehrere Fördermittelgeber davon überzeugt, das Vorhaben finanziell zu unterstützen: So gibt es von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen Zuschuss aus dem Programm „Bildung im Quartier“, und auch die Stiftung Pfefferwerk fördert den Ausbau. Die AWO Kreisverband Berlin Mitte e.V. unterstützt das Vorhaben mit einem Darlehen. Außerdem haben 24 Freunde und Förderer des SprengelHauses durch Übernahme von „Kleinstbürgschaften“ ein Darlehen der GLS Gemeinschaftsbank eG in Höhe von 41.000 Euro ermöglicht!
Im Frühjahr werden die zusätzlichen Räume zur Verfügung stehen. Im Seitenflügel werden hauptsächlich neue Aktivitäten des Kommunalen Forum Wedding e.V. zur Förderung von „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ stattfinden. Im 2. OG des Fabrikgebäudes entstehen ein großer, teilbarer Veranstaltungsraum mit schönem Foyer für Seminare, Kultur und Feiern, ein PC-Raum für Schulungen und ein Beratungsraum. Hier wird es viele verschiedene Nutzer geben.
Das sind Entwicklungsschritte, auf die GiS und die Freunde und Förderer des SprengelHauses stolz sind. Sie wären nicht ohne die geschilderte Unterstützung möglich gewesen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle! Doch an dieser Stelle muss auch gesagt werden, dass wir weiterhin auf einem schmalen Grat wandern. Wir brauchen noch mehr Freunde und Förderer, die mit anpacken oder die bereit sind, eine Spende für den Ausbau oder den Betrieb des SprengelHauses zu geben. Dies könnte in Form der Beteiligung an einer Leih- und Schenk-Gemeinschaft oder der Übernahme einer „Quadratmeter-Patenschaft“ geschehen. Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich Mo – Do im GiS - Büro (Ansprechpartnerin: Frau Delitz) oder mittwochs und donnerstags im Nachbarschaftsladen (Ansprechpartner: Herr Dallmann und Herr Rezek). Oder Sie rufen an: 450 285 24 oder schicken eine e-mail: info[at]gisev[.]de
Spendenkonto GiSe.V.: Bank für Schiffahrt, Bankleitzahl: 250 903 00,
KtoNr.: 31 22 61 67 00
ANGEBOTE IM VORDERHAUS

Stadtteilgenossenschaft Wedding für wohnortnahe Dienstleistungen eG
Im Jahr 2000 wurde die Stadtteilgenossenschaft Wedding von Bewohnern, Arbeitslosen und Vertretern aus verschiedenen Organisationen gegründet. Die Gründungsmitglieder wollten sich nicht mehr mit der hohen Arbeitslosigkeit im Bezirk und mit der wirtschaftlichen und sozialen Abwärtsspirale im Quartier abfinden. Zu den heute fast 100 Mitgliedern gehören 19 private Betriebe und gemeinnützige Vereine. Die Ziele der Satzung bestehen u. a. in der Entwicklung beschäftigungswirksamer Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen, Förderung des lokalen Gewerbes, Förderung der Lebensqualität und des interkulturellen Zusammenlebens im Stadtteil. Die wirtschaftlichen Ziele werden überwiegend durch die im Stammbetrieb beschäftigten Maler und Lackierer realisiert. Darüber hinaus kooperieren die Mitgliedsbetriebe und gemeinnützigen Organisationen im Wirtschaftsnetz-werk der Genossenschaft in den Bereichen Handwerk, Hausservice und unternehmensbezogene Dienstleistungen. Stadtteilmarketing zur Förderung der lokalen Ökonomie ist ein weiteres Geschäftsfeld der Genossenschaft
( z.B.: „Sprengelwochen”, mit über 80 beteiligten Unternehmen). Die sozialen Ziele werden im Zusammenwirken zwischen den gemeinnützigen und privaten Unternehmen in stadtteilbezogenen Partnerschaftsprojekten umgesetzt. 2009 ist die Stadtteilgenossenschaft am Partnerschaftsprojekt „BIWAQ-im Sprengelkiez“ beteiligt.
Ansprechpartner: Herr Müller, Herr Achter
Telefon: 45 49 04 44, Fax: 45 49 04 45
E-Mail: info[at]stadtteilgenossenschaft-wedding[.]de
Web: www.stadtteilgenossenschaft-wedding.de
Aktiv im Kiez e.V.
Engagierte Bürgerinnen und Bürger im Sprengelkiez haben im Mai 2002 den Verein AKTIV IM KIEZ gegründet. Jeden letzten Freitag im Monat um 19.00 Uhr treffen sich im SprengelHaus die Vereinsmitglieder.
Der Verein bietet ein vielfältiges Beratungsangebot und leistet konkrete Nachbarschaftshilfe. Er unterstützt das Projekt „Berliner Tafel“ in der Osterkirche, war mehrere Jahre Träger der Stadtteilzeitung „Kiezbote“ und auch Initiator der Bürgerinitiative „Garten- und Wasserkiez“ sowie des „Kiezrates“. Seit Mitte 2004 hat Aktiv im Kiez e.V. seinen Vereinssitz im Sprengelhaus und ist von hier aus tätig. AKTIV IM KIEZ organisiert Informationsveranstaltungen, Straßenpicknicks, Frühlings- und Sommerfeste und neuerdings auch Fahrradtouren durch den Kiez.
Geschäftstelle im Nachbarschaftsladen „Aktiv im Kiez“
Ansprechpartner:ontakt: Siemen Dallmann, Tel. 030 / 628 411, 0176 / 248 250 83
Telefon Nachbarschaftsladen: 45 97 73 08
E-Mail: aktivimkiez[at]web[.]de , siedall[at]web[.]de
ANGEBOTE IM QUERGEBÄUDE 1. ETAGE, AUFGANG 2. HOF
Projekt „Arbeit und Nachbarschaft“/ Träger: „Kommunales Forum Wedding“ e.V.
Sie wollen wieder ohne staatliche „Stütze“ leben, sich qualifizieren, um sich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, ihren künftigen Berufsweg planen, kompetent und freundlich beraten werden, einen Arbeitsplatz finden, der Ihren Wünschen und Fähigkeiten entspricht, von den Erfahrungen und dem Wissen anderer Menschen und Kulturen lernen, neue Arbeitsplätze und Projekte bedarfsorientiert in der Nachbarschaft entwickeln? Das können Sie schaffen, zusammen mit uns!
Angebote für die berufliche Qualifizierung und nachhaltige Arbeitsmarktintegration langzeitarbeitsloser Deutscher und MigrantInnen.
Projektleitung: Frau Hoffmann, Frau Hartwig;
Sekretariat: Frau Reichert-Riedel, Frau Sihem Baccara, Herr Christian Rötzer
Telefon: 465 071 99, Fax: 450 887 09
E-Mail: info[at]alles-in-arbeit[.]de
Web: www.alles-in-arbeit.de
Die derzeitigen Mitglieder des „Gemeinsam im Stadtteil“ e.V.
- Aktiv im Kiez e.V.
- Kommunales Forum Wedding e.V.
- Stadtteilgenossenschaft Wedding für wohnortnahe Dienstleistungen eG
- BDB – Bund für Antidiskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
- Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Mitte e.V.
- Krankengymnastikpraxis Heiming / Reichenecker
- Sozialstation Biedermann
- Medizin Mobil Nord
- Gemeindekirchenrat der Osterkirche
- Jutta Kreibaum
- Andrea Delitz
- Peter Rezek
Werden Sie „Quadratmeter–Pate“ im SprengelHaus!
Die Idee
Das SprengelHaus sucht Menschen, die bereit sind, für ein Jahr regelmäßig einen bestimmten Betrag zu spenden. Die Höhe des Betrages richtet sich danach, für wie viele Quadratmeter SprengelHaus Sie Pate oder Patin sein möchten. Am Ende des Jahres erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Die Namen der Spender werden – sofern erwünscht – veröffentlicht.
Machen Sie mit! Das SprengelHaus lebt und wächst mit der Vielfalt der Nutzungen und der aktiven Unterstützung! Für Ihre Spende nutzen Sie einfach den Rückmeldebogen.









