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    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Montag, 22.08.2011

Soziale Stadt retten – aber wie? Streitgespräch am 23. August im PallasT

Podiumsdiskussion zur Zukunft der "Soziale Stadt"-Projekte im vergangenen Herbst. Foto: Susanne Wolkenhauer

Pressemitteilung des Arbeitskreises der Berliner Quartiersmanagementbeauftragten (AKQ):

"In einem Streitgespräch vor der anstehenden Abgeordnetenhauswahl im September möchten wir mit Experten aus der Berliner Politik und mit Ihnen über die Zukunft der "Sozialen Stadt" ab 2012 diskutieren. Gemeinsam wollen wir erörtern, wie es vor dem Hintergrund weiterer Restriktionen eine Zukunft für das Förderprogramm geben kann, welche Entwicklungschancen für die Quartiere gesehen werden und wie das Programm "Soziale Stadt" gestaltet werden muss, um eine positive Entwicklung und schwerpunktmäßige Stärkung der unterschiedlichen Quartiere mit ihren Menschen und Ressourcen vor Ort weiter voranzutreiben.

Die Veranstaltung findet statt am
23. August 2011
von 18.00 bis 20.30 Uhr im PallasT
Pallasstraße 35 (Ecke Potsdamer Straße), 10781 Berlin

Auf dem Podium können wir Vertreter/innen der Berliner Parteien begrüßen, Prof. Dr. Simon Güntner aus Hamburg wird eine kurze Einführung zur "Sozialen Stadt" geben und anschließend mit den Podiumsgästen zur Zukunft des Programms diskutieren.

Teilnehmer/innen

  • Ellen Haußdörfer (SPD) – stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
  • Matthias Brauner (CDU) - angefragt
  • Jutta Matuschek (Die Linke) – verkehrspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion
  • Antje Kapek (Bündnis 90 / Die Grünen) - Fraktionssprecherin
  • N.N. (FDP) - angefragt
  • Experte: Prof. Dr. Simon Güntner - Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
  • Moderation: Silvia Fehrmann - Bereichsleiterin Kommunikation im Haus der Kulturen der Welt
  • Komoderation: Ulrich Lautenschläger (Mieterberatung, AKQ)

Wir freuen uns, wenn Sie die Rettung der "Sozialen Stadt" mit unterstützen und laden Sie herzlich zum Streitgespräch ein!

Der Hintergrund

Seit nunmehr 11 Jahren werden mit Hilfe des Programms „Soziale Stadt“ Menschen und Ressourcen für eine positive Entwicklung der Quartiere aktiviert. Unzählige soziokulturelle und investive Maßnahmen wurden in einem schwierigen Umfeld erfolgreich umgesetzt. In der Praxis konnten sichtbare Erfolge erzielt werden und dazu beitragen, dass sich diese sogenannten „Problemgebiete“ zu funktionierenden und lebenswerten Nachbarschaften entwickeln können.

Der Arbeitskreis der Berliner Quartiersmanagementbeauftragten (AKQ) hält Quartiersmanagement für einen unverzichtbaren und wesentlichen Baustein einer sozialen Stadtentwicklung. Wir vertreten 17 Institutionen, die seit 1999 in nunmehr 34 Gebieten Berlins das Quartiersmanagement-Verfahren im Auftrag des Landes Berlin umsetzen. Das Land Berlin hat durch die Übernahme der von der Bundesregierung gekürzten Fördermittel 2011 eindeutig Stellung bezogen und sich für eine "Soziale Stadt" stark gemacht. Doch wie sieht die Zukunft aus?"

Kontakt: AKQ, Uli Lautenschläger, c/o Quartiersmanagement Ganghofer Straße,

Tel.: +49-30-68 08 56 85-11 - team[at]qm-ganghofer[.]de

AKQ/bearb. A. Wispler