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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]

Schnell noch ansehen: Kunstpräsentation "Botanischer Garten"

Kunst und Kultur sind ein Schwerpunkt der Arbeit des QM Sparrplatz. In den letzten Jahren brachten z.B. bereits zahlreiche Ausstellungen, Kulturfeste und mehrere Livemusik-Festivals kulturelle Impulse in den sonst nicht sehr verwöhnten Stadtteil. Durch die Mittel aus dem Programm "Soziale Stadt" werden hier vor allem Kulturprojekte gefördert, die Menschen zusammen bringen, der Bildung und insbesondere der Sprachförderung dienen und helfen, sich mit dem Stadtteil zu identifizieren.

Eines dieser sehr erfolgreichen Projekte sind die Aktivitäten der Freizeitkünstlergruppe WEDDING ART. Hut ab, wie sich die Kreativen aus dem Kiez in den letzten Jahren entwickelt haben. Nun zeigt man im QM-Büro bereits die 7. Gemeinschaftsausstellung. Bei der Vernissage am 22. September waren fast alle ausstellenden Künstler und zahlreiche Gäste, Freunde und Verwandte anwesend, um die neue und gelungene Präsentation zu feiern. Sie zeigt wieder, wie vielseitig und lebendig das Schaffen dieser so unterschiedlichen Hobbymalerinnen und -maler ist. Mit der Ausstellung "Botanischer Garten" wollen die Kreativen aus dem Sprengelkiez die Vielfältigkeit und Schönheit der Natur sozusagen vor der Haustür erschließen. Detailgenaue Zeichnungen, die die Konstruktion der Pflanzen verdeutlichen, überschäumende Farbkompositionen, die die ganze Farbenpracht einfangen, sowie reduzierte Schwarzweiß-Fotografien, die das Augenmerk auf die Formenvielfalt lenken, machen neugierig auf eigene Entdeckungsreisen in die Welt der Pflanzen. Am besten Sie machen sich selbst mal ein Bild und kommen während der Öffnungszeiten bei uns vorbei! Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier.

In der Ausstellung sind neue Werke in den unterschiedlichsten Techniken (Öl- und Acrylmalerei, Aquarelle, Zeichnungen, Fotoarbeiten und Digitaldrucke) zu sehen und natürlich auch zu kaufen. Es stellen aus: Heike Baptist, Rita Böhmer, Rainer Gail, Hubert König, Heidemarie Kunert, Uschi Lange, Klaus Leonhardt, Cordula Luttmann, Siegmund Nicolaus, Maria Sieck und Elisabeth Tucholska. Mehr über die einzelnen Mitglieder der Gruppe erfahren Sie hier.

Ausstellung "Botanischer Garten"
Zeitraum: 22. September bis 29. Dezember 2005
Öffnungszeiten: Mo + Do 10 - 17 Uhr, Di 10 - 20 Uhr, Mi 10 - 18.30 Uhr.
Ort: QM-Büro + Versammlungsraum
Burgsdorfstr. 13 A, 13353 Berlin

Auch außerhalb des Kiezes ist die Gruppe aktiv, derzeit stellen die Freizeitkünstler beim "Wedding Day" noch bis zum 29. September auf dem AEG-Gelände aus. Die Gruppe trifft sich regelmäßig jeden 2. und 4. Dienstag im Monat in den QM-Räumen zum gemeinsamen Malen. Auch im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen dem Tokioter Stadtteil Shinjuku und dem Bezirk Mitte sind die Künstler hervorgetreten. Eine Gruppe von 15 Senioren aus Shinjuku besuchte letzten Herbst die Hobbymalern aus dem Sprengelkiez. Anschließend reisten einige Bilder der Berliner nach Japan, um dort eine Ausstellung in Shinjuku bereichern. Möglicherweise entwickelt sich hier ein fruchtbarer Kunstaustausch, denn die Weddinger Künstler möchten im nächsten Jahr eine entsprechende Ausstellung von Werken ihrer japanischen Kolleg/-innen in Berlin organisieren.

Anne Wispler / Heidemarie Kunert