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  • Präsentation des Entwurfs für den Pekinger Platz am 24.8.

    Interessierte Bürger/innen erfahren auf einem Infoabend in der Osterkirche, wie das zukünftige Gesicht des Pekinger Platzes aussehen soll. Das QM Sparrplatz lädt Sie dazu herzlich ein. [mehr]
  • Afrikafest am 29. und 30. August

    Am 28. und 29. August 2010 findet vor dem Rathaus in der Müllerstraße das vom Deutsch-Togoischen Freundeskreis e.V. und Nareyka organisierte 3. Afrikafest im Wedding statt. Auftakt ist am Samstag um 13 Uhr eine Kulturparade, die am S-Bahnhof Wedding startet. [mehr]
  • Jetzt Mittel beim Quartiersfonds 1 beantragen

    Der Quartiersfonds 1 hat schon viele kleinere Aktionen und Anschaffungen für den Sprengelkiez ermöglicht - und das auf sehr unbürokratische Art und Weise. Bis zum 7. September 2010 können wieder Anträge zur nächsten Vergabebeiratssitzung eingereicht werden. [mehr]
Sie befinden sich hier: kiez.aktiv - Quartiersrat

Der Quartiersrat für den Sprengelkiez

Die Aufgaben des Quartiersrats

Quartiersrat
Foto: Hervé Tcheumeleu

Der Quartiersrat berät über eingehende Projektideen und -anträge und entscheidet mit, wie die Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ dem Sprengelkiez am besten zugute kommen.

Mitentscheiden bedeutet, dass immer der Quartiersrat, die bezirklichen Fachämter und die QM-Steuerungsrunde einem Projekt zustimmen müssen, bevor der eigentliche Förderantrag gestellt werden kann. Die Steuerungsrunde mit der Bezirkskoordinatorin Frau Linde, dem QM-Team und zwei Vertreter/-innen des Quartiersrates findet monatlich statt. Hier wird die gesamte Durchführung des lokalen QM-Verfahrens gesteuert und der ordnungsgemäße und effektive Einsatz der Fördergelder überwacht.

Zwei Vertreter/-innen des Quartiersrates nehmen an allen Steuerungsrunden teil. Der Quartiersrat kann auch eigene Projektideen entwickeln, damit die brennendsten Probleme des Kiezes noch effektiver angepackt werden.

  • Was machen eigentlich Quartiersräte genau? Hier ein aktueller Flyer, der das anschaulich erklärt: Flyer Quartiersräte 2009

Die Protokolle der Sitzungen des 2009 gewählten Quartiersrats zum Download:

Am 18. und 19. Juni 2009 wurden ein neuer Quartiersrat und Vergabebeirat gewählt.

Logo

Die Ergebnisse der Quartiersrats- und Vergabebeiratswahl 2009

In kurzen "Steckbriefen" hatten wir Ihnen die Kandidat/innen vorgestellt.

  • Die Institutionenvertreter vertreten verschiedene Einrichtungen aus dem Sprengelkiez. Welche das sind, ist hier (Pdf-Datei, ca. 2400 kB), nachzulesen.

  • Die Bürgervertreter sind Kiezbewohner, die sich zur Wahl stellen, um wichtige Entscheidungen für den Sprengelkiez auf den Weg zu bringen. Ihre Steckbriefe lesen Sie hier (Pdf-Datei, ca. 4300 kB)

  • Die Kandidat/innen für den Vergabebeirat des Quartiersfonds 1 stellen wir Ihnen hier (Pdf-Datei, ca. 1900 kB) vor.

Der Quartiersrat 2007 bis 2009

Grafik QR

In den anfänglichen Sitzungen wurde vor allem über die Vergabe der Programm-Mittel des Jahres 2008 beraten. Dafür galt es alle eingereichten Projektvorschläge zu lesen, zu besprechen und schließlich nach ihrer Bedeutung für das Quartier und seine Bewohner/-innen zu gewichten. Während dieses Prozesses zeichnete sich ein immer stärkerer Bedarf ab, sich grundsätzlich über zukünftige Entwicklungschancen des Sprengelkiezes zu verständigen. Um die mitunter recht abstrakten Ziele fassbarer zu machen, wurden verschiedene Handlungsfelder bestimmt.

Anschließend bildeten sich thematische Arbeitsgruppen, welche sich nun jenseits der regulären Quartiersratssitzungen treffen, um die Handlungsfelder intensiver zu bearbeiten und Ideen zu entwickeln. Es bildeten sich Arbeitsgruppen zu den Themen "Jugend" und "Kultur".

Wie immer tagt der Quartiersrat öffentlich und freut sich über interessierte Besucher.

Die Protokolle der Sitzungen des 2007 gewählten Quartiersrats zum Download:

Einreichung von Projektideen für das Programmjahr 2009

Die Frist zur Einreichung von neuen Projektideen für die Jahre 2009 bis 2011 endete am 15. September 2008. Sie wurden in anschließend vom Quartiersrat diskutiert und bewertet.

Wie entsteht ein Projekt?

Projektideen für die Jahre 2009 bis 2011 können von Einrichtungen, Initiativen oder natürlich auch von Einzelpersonen noch bis zum 15.09.2008 beim QM eingereicht werden.

  • Eine Projektidee (von Bürgern, Projektträgern oder aus dem Quartiersrat) mit grober Kostenschätzung wird beim QM-Büro eingereicht. Zu Formalien und Förderkriterien berät Sie das QM gerne.
  • Der Quartiersrat berät über den Antrag, macht ggf. inhaltliche oder finanzielle Auflagen, und stimmt darüber ab.
  • Das zuständige Fachamt des Bezirks, ggf. auch mehrere, geben ihre fachliche Stellungnahme ab.
  • Die Ämterrunde (= alle Fachämter treffen im Frühjahr mit dem QM zusammen) entscheidet ggf. mit inhaltlichen oder finanziellen Auflagen über die Durchführung.
  • Das QM führt ein Auswahlverfahren für die Trägerschaft durch (Ausnahmen hiervon beschließt die Steuerungsrunde)
  • Die Steuerungsrunde entscheidet nach Prüfung und Abstimmung mit dem zuständigen Fachamt über den Zuschlag.
  • Der Fördermittel-Antrag des Projektträgers geht nach Prüfung durch das Bezirksamt an die Förderstelle (PSS).
  • Die Steuerungsrunde begleitet den Stand der laufenden Projekte und greift bei auftretenden Problemen ein.

Die „Fördertöpfe“ im Einzelnen

Quartiersfonds 1 (ehemaliger Aktionsfonds):

Finanzierung von Einzelprojekten bis 1.000 Euro im Quartier. Anträge gehen an den Vergabebeirat im Sprengelkiez.

Quartiersfonds 2:

Finanzierung von Einzelprojekten bis 10.000 Euro im Quartier

Quartiersfonds 3:

Finanzierung soziokultureller Vorhaben und kleinteiliger Bauvorhaben ab 10.000 Euro im Quartier

Quartiersfonds 4:

Bauvorhaben im Kiez ab 50.000 Euro

Die durch den Quartierfonds 3 geförderten Projekte ab einer Größe von 10.000 werden durch die Fördernehmer bei der PSS beantragt und abgerechnet.

Die Entscheidung über die Mittelvergabe erfolgt beim Quartiersfonds 1 über den Vergabebeirat , bei Quartiersfonds 2 und 3 durch Steuerungsrunden und Quartiersräte.

Über den Quartiersfonds 4 wird nach Empfehlung der Quartiersräte vom Bezirksamt Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entschieden.

Das Modell des Quartiersrates Sparrplatz

Quartiersrat, Kiezrat, Vergabebeirat – so behalten Sie den Überblick!

Der Quartiersrat: Er entscheidet mit über Handlungsschwerpunkte der Gebietsentwicklung und auch mit darüber, welche Projekte hier im Kiez über das QM im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" gefördert werden. Er besteht aus 14 Bewohnervertretern und 13 Interessenvertretern, die die wichtigsten Einrichtungen, Vereine und Initiativgruppen des Kiezes repräsentieren.

Der Vergabebeirat: Als ein von Anwohnern gewähltes Gremium aus derzeit (Mitte 2008) acht Bewohnern des Sprengelkiezes entscheidet er über die sinnvolle Verwendung des Geldes aus dem "Quartiersfonds 1" (bisher "Aktionsfonds"), der kleine Projekte und Aktionen aus Mitteln des Programms "Soziale Stadt" fördert.

Der Kiezrat: Er ging aus der ehemaligen Quartiersfonds-Jury hervor und berät seither über Fragen der Entwicklung des Sprengelkiezes. Ursprünglich vom Quartiersmanagement gefördert, ist er ein unabhängiger Zusammenschluss von aktiven Bürgern und Interessenvertretern beispielsweise der sozialen Einrichtungen und des Gewerbes im Kiez.

Vorgeschichte

Am 12. April 2005 führte das Quartiersmanagement Sparrplatz, im Auftrag des Bezirksamtes Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, ein öffentliches Bürgerforum durch, auf dem der Quartiersrat für den Sparrplatz / Sprengelkiez gewählt wurde.

 

Durch dieses neue Gremium erhalten die BürgerInnen weitere Entscheidungskompetenzen und Möglichkeiten, direkt und aktiv bei der Quartiersentwicklung mit zu wirken und dabei Prioritäten zu setzen. Der Quartiersrat entscheidet mit über Handlungsschwerpunkte der Gebietsentwicklung und auch mit darüber, welche Projektideen und Projekte hier im Kiez über das QM im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" gefördert werden sollen. Für die Jahre 2005 bis 2008 stehen dafür insgesamt ca. 800.000 zur Verfügung. Das Votum des Quartiersrates ist mit entscheidend für die Abstimmung und Festlegung der Handlungsschwerpunkte und Förderentscheidungen mit dem Bezirksamt Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Der Quartiersrat ist nicht zu verwechseln mit dem Vergabebeirat, der über die relativ bescheidenen Aktionsfondsmittel entscheidet und auch nicht mit der Bürgerinitiative namens "Kiezrat", die sich seit längerem sehr aktiv für unseren Stadtteil engagiert.

Hintergrund

Als Pilotprojekt ging die Steuerung der fünf QMs in Berlin-Mitte ab dem Jahr 2005 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf das Bezirksamt Mitte über. In der Kooperationsvereinbarung dazu steht:

"Aufbauend auf die Mitwirkungsmöglichkeiten im Quartier soll den Bürgerinnen und Bürgern eine stärkere Entscheidungskompetenz eröffnet werden. Die strategischen Handlungskonzepte, die Arbeitsschwerpunkte des Jahres und die wesentlichen Förderentscheidungen eines Programmjahres werden von den Bürgerinnen und Bürgern mit entschieden."

Arbeitsweise

Das nach intensiver Diskussion entwickelte Modell sieht folgende Zusammensetzung vor: der insgesamt 27-köpfige Quartiersrat besteht aus 14 Personen, die im Kiez wohnen, und 13 Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen und Kitas sowie Aktiven aus den Bereichen Senioren, Kultur, Gewerbe, Wohnumfeld.

Usprünglich sollte sich der Quartiersrat etwa vier bis fünf mal im Jahr treffen, doch es sind wesentlich mehr Abende geworden, an denen in der Aula der Hermann-Herzog-Schule oder in der Osterkriche über Schwerpunkte der Kiezentwicklung und über viele Projektanträge beraten wurde. Bei den bisher über 60 eingegangen Ideen und Anträgen, die von allen Mitgliedern gelesen und begutachtet werden müssen, ist die ehrenamtliche Arbeit des Quartiersrates mit allem Respekt zu würdigen.

Für die Jahre 2005 bis 2008 stehen für Kiezprojekte insgesamt ca. 800.000 zur Verfügung; 63.000 davon schon für das Jahr 2005. Das Votum des Quartiersrates ist mit entscheidend für die Abstimmung und Festlegung der Handlungsschwerpunkte und Förderentscheidungen mit dem Bezirksamt Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.