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QM Sparrplatz sucht Lösung für die Tegeler Straße

- Nicht mehr ganz so ruhig: die Tegeler Straße – wichtige Querverbindung durch den Sprengelkiez. Foto: A. Wispler
Aktuell: Öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Schließung des Nordufers" am 3.12.2007 (hier klicken)
Nach langem Wirken der Bürgerinitiative "Nordufer / S21", einer Bürgerbeteiligung durch das QM Sparrplatz und einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung ist das Nordufer am Pekinger Platz geschlossen worden – wir haben darüber berichtet (s. Artikel vom 13.09.2007). Das ist schön für die nun zusammenhängenden Erholungsflächen vom neuen Sprengelpark bis zum ebenfalls neu gestalteten Nordufer. Weniger Freude daran haben aber die Anwohner der Tegeler Straße, weil sich der Verkehr nun dort konzentriert.
Das QM Sparrplatz ist nun im Kontakt mit dem Straßen- und Grünflächenamt, um herauszufinden, ob etwa durch Hinweisschilder oder andere Maßnahmen die Belästigungen für die Anwohner minimiert werden können.
Hintergrund:
Die Anwohner und die Bürgerinitiative "Nordufer / S21" hatten seit 2002 gefordert, das Nordufer müsse für den Durchgangsverkehr geschlossen werden - und das hat das Bezirksamt Mitte auf BVV-Beschluss in diesem Spätsommer dann auch getan.
Die Bezirksverordnetenversammlung hatte aber dann wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um die Tegeler Straße im Mai 2007 Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorgeschlagen. Konkret hieß es „Zum Schutz der Anwohner und der Schüler der Brüder-Grimm-Grundschule sollte die im Zuge des Baus der S 21 geplante Schließung der Straße im Abschnitt zwischen Fennstraße und Lynarstraße vorgezogen werden.“
Doch das Bezirksamt Mitte hat nun erhebliche Bedenken aus straßenverkehrsbehördlicher Sicht angemeldet und sich wegen weiterer Maßnahmen an die Verkehrslenkung Berlin gewandt. Außerdem, so das Amt, würde im Rahmen des Baus der S 21 Richtung Hauptbahnhof die Tegeler Straße geschlossen werden. Laut Planfeststellungsbeschluss muss dann eine neue Straßenverbindung zwischen Mettmann-Platz und Kanal an das Nordufer erfolgen. Bis dahin seien Umbauten zur Verkehrsberuhigung nicht sinnvoll. Leider hat diese Aussage für die Anwohner auch einen kleinen Haken: mit dem Bau der S 21 ist derzeit noch nicht zu rechnen.
In jedem Fall werden wir vom QM Sparrplatz weiter gemeinsam mit dem Bezirksamt nach Lösungen suchen und Sie über die weitere Entwickung informieren.





