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Sie befinden sich hier: kiez.info - Archiv / Artikel aus 2010 / Protest gegen Kahlschlag am Nordufer
Montag, 12.04.2010

Protest gegen Kahlschlag am Nordufer

Kahlschlag am Nordufer
Kahlschlag am Nordufer. Foto: Michael Barsig

Baumschützer und Anwohner sind entsetzt über die Baumfällungen am Nordufer des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals (BSK), die das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) im Februar durchführen liess.

In den Jahren 2005/2006 wurde vom QM Sparrplatz u.a. aus Mitteln des Programms "Soziale Stadt" der Wanderweg entlang des Nordufers ausgebaut. Die Aufwertung des bisherigen Trampelpfades war im Rahmen einer Bürgerbeteiligung 2005 beschlossen worden und machte das Ufer zur attraktiven Erholungsfläche. (Hintergrundinfos hier.)

Der Biologe Dr. Michael Barsig war damals Leiter eines TU-Projektes, das die Geschichte und Ökologie des Nordufers erforschte und in den dort aufgestellten Schautafeln dokumentierte. Herr Dr. Barsig informierte das QM Ende März 2010, dass u.a. im Februar vom WSA die Uferweiden gefällt wurden, die 2001 als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme der Deutschen Bahn aufgrund der Überbauung des Mettmannplatzes gepflanzt worden waren. Der abgeholzte Uferstreifen liegt direkt neben dem Wanderweg-Abgang am Nordufer/Lynarstraße.

Wie schon 2009 am Landwehrkanal, hat sich das WSA damit bei vielen Naturfreunden unbeliebt gemacht. Weil entlang des Berlin-Spandauer-Schiffahrtskanals vom Nordhafen bis nach Spandau zahlreiche weitere Bäume gefällt worden sind, hat jetzt die BI "Bäume am Landwehrkanal e.V." offiziell beim WSA protestiert. Die Baumarbeiten seien in großen teilen nicht fachgerecht und widersprächen den Vorschriften und Leitbildern der Senatsverwaltung. In einem Offenen Brief schreibt die Initiative:

"Die genannten Kappungen und Fällungen am BSK verstoßen ... ausnahmslos zunächst gegen die ZTV Baumpflege sowie das "Leitbild der Gehölzunterhaltung an Bundeswasserstraßen in Verbindung mit der HANATSCH-WSV" und wurden von semi-professionellen Einsatzkräften einer Fremdfirma ohne Beaufsichtigung eines qualifizierten WSA-Baumprüfers in fachlich höchst unzureichender Weise durchgeführt." (Hier der gesamte Wortlaut des Protestschreibens).

Das WSA hat mit einer Pressemitteilung reagiert. Aus Sicht der Behörde wurden sachkundige Firmen im Einvernehmen mit den jeweils zuständigen Bezirksämtern mit den Baumschnittmaßnahmen beauftragt, die im Rahmen der Verkehrssicherung notwendig gewesen seien.

Inzwischen gab es auch einen Baustopp, und Michael Barsig wurde als Baumsachverständiger gebeten, den Schaden zu begutachten. Das WSA räumte ein, dass einige Bäume nicht fachgerecht beschnitten wurden und deshalb drei Bäume nachzupflanzen sind. Doch leider bezieht sich das nicht auf das Nordufer im Sprengelkiez. In Zukunft will die Behörde auch die beauftragten Firmen besser kontrollieren. Doch es wäre noch besser, das Amt würde aktiv werden, bevor kostbares Grün verloren geht und Anwohner wie Umweltschützer auf der Palme sind.

Weitere Infos und Bilder:

Landwehrkanal-Blog

Bäume am Landwehrkanal e.V.

Infos zum Nordufer /BANA-Umweltprojekt 2005-2006

Pressemitteilung des WSA vom 31. März 2010

Anne Wispler
 
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