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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
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Projekt "stadt & hund": Kampf dem Hundekot

Keine deutsche Stadt hat so viele Brücken wie Berlin – und so viele Hundehaufen. Kaum geholfen haben bisher Appelle an die Hundehalter oder Geldstrafen. Der Hundekot stinkt zum Himmel, und dass Reintreten Glück bringen soll, ist auch kein echter Trost.

Beutelspender
Beutelspender am Pekinger Platz. Foto: Stadt & Hund

 

Aus diesem Grund wurde das Projektbüro "stadt&hund" vom QM beauftragt, ein bereits in anderen Kiezen funktionierendes Konzept auch im Sprengelkiez umzusetzen. Nach einer Zählung der Hundehaufen (Bestandsaufnahme) im Januar wurden jetzt zwölf blaue Beutelspender installiert. Aus diesen können Hundehalter kostenfrei Tüten entnehmen, damit die Hinterlassenschaft ihres Hundes aufnehmen und in die vorhandenen Abfalleimer entsorgen. Ein im Kiez verteilter Flyer informiert über die Standorte der Spender und nennt ein paar gute Argumente für das Benutzen der Beutel, z.B. dass nicht entsorgter Hundekot auf den Gehwegen Gesundheit und Umwelt gefährdet und den Zorn der Anwohner wecken kann.

Beutel
So funktioniert es! Foto: Stadt & Hund

Im Rahmen einer AB-Maßnahme werden die Beutelspender durch so genannte Umweltstreifen kontrolliert und befüllt. Die Umweltstreifen weisen die Hundehalter auf das Angebot hin und informieren z.B. über die gesetzlichen Bestimmungen oder die nächsten Hundeauslaufgebiete.

Nach dem bisherigen Verlauf in anderen QM-Gebieten ist festzustellen, dass die Beutelspender im Allgemeinen gut angenommen werden und das Projekt von der Bevölkerung auch unterstützt wird. Die ersten Hundehalter haben sich bereits vor der Tür des QM-Büros mit Beuteln versorgt und die Aktion sehr begrüßt. Hoffen wir auf eine rege Nutzung!

Text: Anne Wispler/stadt & hund gbr, Fotos: stadt & hund gbr