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Projekt "stadt & hund": Kampf dem Hundekot

Keine deutsche Stadt hat so viele Brücken wie Berlin – und so viele Hundehaufen. Kaum geholfen haben bisher Appelle an die Hundehalter oder Geldstrafen. Der Hundekot stinkt zum Himmel, und dass Reintreten Glück bringen soll, ist auch kein echter Trost.

- Beutelspender am Pekinger Platz. Foto: Stadt & Hund
Aus diesem Grund wurde das Projektbüro "stadt&hund" vom QM beauftragt, ein bereits in anderen Kiezen funktionierendes Konzept auch im Sprengelkiez umzusetzen. Nach einer Zählung der Hundehaufen (Bestandsaufnahme) im Januar wurden jetzt zwölf blaue Beutelspender installiert. Aus diesen können Hundehalter kostenfrei Tüten entnehmen, damit die Hinterlassenschaft ihres Hundes aufnehmen und in die vorhandenen Abfalleimer entsorgen. Ein im Kiez verteilter Flyer informiert über die Standorte der Spender und nennt ein paar gute Argumente für das Benutzen der Beutel, z.B. dass nicht entsorgter Hundekot auf den Gehwegen Gesundheit und Umwelt gefährdet und den Zorn der Anwohner wecken kann.

- So funktioniert es! Foto: Stadt & Hund
Im Rahmen einer AB-Maßnahme werden die Beutelspender durch so genannte Umweltstreifen kontrolliert und befüllt. Die Umweltstreifen weisen die Hundehalter auf das Angebot hin und informieren z.B. über die gesetzlichen Bestimmungen oder die nächsten Hundeauslaufgebiete.
Nach dem bisherigen Verlauf in anderen QM-Gebieten ist festzustellen, dass die Beutelspender im Allgemeinen gut angenommen werden und das Projekt von der Bevölkerung auch unterstützt wird. Die ersten Hundehalter haben sich bereits vor der Tür des QM-Büros mit Beuteln versorgt und die Aktion sehr begrüßt. Hoffen wir auf eine rege Nutzung!
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Projektbüro stadt&hund
- Kontaktperson:Christoph Wüllner
- Kontaktinfo:Elsenstraße 75
12059 Berlin - Telefon:030/2529927 7
- Fax:030/2529927 8
- E-Mail:
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