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Dienstag, 21.07.2009

Ortstermin im Sprengelpark

Wegen Unfallgefahr gesperrt. Foto: M. Richter

Am 14. Juli 2009 gab es einen Ortstermin im Sprengelpark. Die Landschaftsarchitektin, Frau Benninghoff, Mitarbeiter des QMs, des Grünflächenamtes, Herr Dallmann vom Aktiv im Kiez e.V. und eine der Mütter, die für den Erhalt der Sandfläche Unterschriften gesammelt haben, sprachen über die Probleme mit dem Klettergerüst und dem darunter befindlichen Fallschutzkies.

Wie wir berichtet hatten, gab es Unmut wegen des Austauschs von Sand gegen Kies im Bereich des Klettergerätes. Eltern sorgten sich, dass Kleinkinder diesen Kies verschlucken könnten.

Doch Arno Schäfer, der zuständige Mitarbeiter des Grünflächenamtes Mitte, erklärte noch einmal, dass es sich bei der ehemaligen Sandfläche keinesfalls um einen Buddelplatz handelt sondern um den notwendigen Fallschutzbereich für die dort aufgestellten Spielgeräte. Der Sand musste wegen der problematischen Windverhältnisse, die den Sand in alle Richtungen verteilten, ausgetauscht werden. Maßnahmen zur Unterbindung dieser “Wanderdüne“ schlugen fehl. Die Alternative Rindenmulch wurde aus dem gleichen Grund nicht in Erwägung gezogen. Bei dem nun aufgebrachten Kies handelt es sich um zertifizierten, gewaschenen und somit DIN-gerechten Fallschutzkies.

Damit die Kleinsten trotzdem eine Buddelmöglichkeit erhalten, wird derzeit im Amt für Umwelt und Natur des Bezirks Mitte geprüft, ob nachträglich ein ordentlicher Buddelkasten aufgestellt werden kann. Frau Benninghoff hat entsprechende Unterlagen eingereicht.

Herr Schäfer erklärte auch, warum das Kombispielgerät zusätzlich gesperrt werden musste, und das ausgerechnet in den Sommerferien. Der Grund ist eine mögliche Gefahrenquelle beim Fallschutznetz. Aus Sicht des Grünflächenamtes sind dessen Maschen so groß, das der Kopf eines Kindes hindurch passt. Das sich daraus ergebende Risiko von Verletzungen oder Schlimmerem hält das Grünflächenamt für zu groß, um nicht darauf zu reagieren. Deshalb wurde die Herstellerfirma aufgefordert, das betreffende Netz auszutauschen. Der Termin dafür steht noch nicht fest. Bis dahin muss leider woanders geklettert werden.

Übrigens: Die Schließung des Kletterfelsens ist dem Umstand zu verdanken, dass die recht teuren Haltegriffe demontiert und gestohlen wurden. Ersatz ist ebenfalls beim Amt für Umwelt und Natur beantragt worden. So wollen wir hoffen, dass im Sprengelpark bald wieder alle Geräte nutzbar sind.

Anne Wispler, Michael Langer, QM Sparrplatz
 
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