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Montag, 15.11.2010

Neues Sprachförderprogramm für Kitas

Grafik: fruehe-chancen.de

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellte die Initiative Anfang November im Familienzentrum Wattstraße im QM Brunnenviertel-Ackerstraße vor. Das Programm ermöglicht den ausgewählten Einrichtungen pro Jahr die Finanzierung einer Halbtagstelle (25.000 Euro pro Jahr) für zusätzliches, besonders qualifiziertes Fachpersonal zur Sprachförderung insbesondere von unter 3-Jährigen.

Zur Vergabe der Förderung schließt das Ministerium eine Kooperationsvereinbarung mit den Bundesländern. Die Länder Bayern und Berlin haben diese Kooperationsvereinbarung bereits unterschrieben.

Voraussetzungen zur Teilnahme

Teilnehmer an dem Programm müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • In der Einrichtung müssen auch Kinder unter drei Jahren betreut werden
  • Die Einrichtung wird von mindestens 40 Kindern besucht. Kleinere Einrichtungen können sich zusammenschließen. Der Verbund muss mindestens  80 geförderte Plätze umfassen.
  • Die Einrichtung wird von einer überdurchschnittlichen Zahl von Kindern mit einem potenziellen hohen Sprachförderbedarf besucht.

"Aus fachlichen Gründen kommt es bei der Antragstellung auf einige weitere Voraussetzungen an: Dazu gehört, dass die Einrichtung über ein Sprachförderkonzept und ein Qualitätssicherungskonzept verfügt. Im Sprachförderkonzept muss deutlich werden, dass Kinder ab dem Eintritt in die Einrichtung einbezogen werden und dass eine Zusammenarbeit mit Eltern vorgesehen ist. Die Einrichtung hat ihre Bereitschaft zur Mitwirkung an der wissenschaftlichen Begleitung der Offensive zu erklären sowie eine Information der Schulen ihres Einzugsbereichs über das neue Sprachförderangebot zu gewährleisten." (www.fruehe-chancen.de)

www.quartiersmanagement-berlin.de