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Donnerstag, 23.11.2006

Neue Fördermittel für mehr "Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort"

Gemeinsames Engagement für Toleranz und Demokratie:
Die Stärkung von Demokratie und Bürgergesellschaft gegen Fremdenfeindlichkeit ist das Ziel der Kooperation der Bundesministerien für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie für Arbeit und Soziales.
Unter dem Titel "Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort" sollen arbeitsmarktbezogene Maßnahmen, zivilgesellschaftliche Strukturen und bürgerschaftliches Engagement in Städten und Gemeinden gefördert werden.
Für die Umsetzung stehen rund 37 Millionen Euro zur Verfügung, die durch die Programme

  1. "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt" und
  2. "XENOS - Leben und Arbeiten in Vielfalt"

bereitgestellt werden.
 
Zielgruppe sind Jugendliche, insbesondere auch Migrantinnen und Migranten, die einen besseren Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt erhalten sollen. Denn fehlende berufliche und gesellschaftliche Perspektiven führen zu sozialer Ausgrenzung, die oft Ursache für Fremdenfeindlichkeit ist. Weitere Schwerpunkte sind die Stärkung der lokalen Ökonomie, auch zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze, und die Förderung des Gemeinwesens in Städten und Gemeinden in ländlichen Gebieten.
Ab sofort sind Städte, Gemeinden und Gebietskörperschaften sowie Akteure des Arbeitsmarktes und des öffentlichen Lebens, darunter Kirchen-/ Synagogen-/ muslimische Gemeinden, Gewerkschaften, Betriebe, Schulen, örtliche Vereine und Bildungsträger aufgerufen, bis 15. Januar 2007 Projektvorschläge einzureichen.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Antragstellung. Projektträger können entweder einen Antrag im Programmbereich "Soziale Stadt" oder im Rahmen des Programms "XENOS - Leben und Arbeiten in Vielfalt" stellen.
Soziale StadtIn den Programmgebieten der "Sozialen Stadt" können durch diese neue Initiative zum ersten Mal sozialraumorientiert arbeitsmarktpolitische Maßnahmen gefördert werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf lokaler/ auch ethnischer Ökonomie und der Integration von Langzeitarbeitslosen und/ oder Jugendlichen - insbesondere auch mit Migrationshintergrund  -  in eine Ausbildung und in den Arbeitsmarkt. Eine Auflistung der Programmgebiete der Sozialen Stadt ist nachstehend abrufbar oder über www.sozialestadt.de einsehbar.
XENOS-InitiativeDer besondere Aspekt der XENOS-Initiative liegt in der bundesweiten Förderung Integrierter lokaler Projekte, mobiler Beratungsteams und des Aufbaus von Expertenpools in Städten, Gemeinden und im ländlichen Raum. Dabei können auch Einzelaktivitäten wie z.B. Qualifizierungen von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Maßnahmen in Schule, Beruf und Betrieb sowie Informations- und Sensibilisierungskampagnen unterstützt werden.
InteressenbekundungNähere Informationen finden Sie im Aufruf zur Interessenbekundung und in der Förderrichtlinie vom 09.11.2006.
Ab sofort können Sie Ihre Interessenbekundung für die Programmgebiete der "Sozialen Stadt" oder für "XENOS - Leben und Arbeiten und Vielfalt" auf der Webseite des Bundesprogramms XENOS (siehe rechte Kontextspalte) bearbeiten. Ab dem 27.11.2006 können Sie Ihre Interessenbekundung auch per Online-Eingabe auf gleicher Website eingeben.
Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Gunther Porsch
Nationale Koordinierungsstelle XENOS
Tel.: 0228 99 527-3705
E-Mail: gunther.porsch@bmas.bund.de
"Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort" in der Sozialen Stadt Die förderbaren Projekte und Maßnahmen sollen insbesondere folgende Ziele verfolgen:

  • Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt,
  • Integration von Jugendlichen - insbesondere auch mit Migrationshintergrund - in eine Ausbildung und in den Arbeitsmarkt ("Fit machen für Ausbildung und Arbeit"),
  • Stärkung der lokalen Ökonomie - auch der ethnischen Ökonomie - mit Blick auf die Schaffung von Ausbildungsplätzen und 
  • Förderung von sozialer Integration und Stärkung der Zivilgesellschaft sowie des Gemeinwesens in Städten und Gemeinden.

Dadurch werden auf einem weiteren Handlungsfeld der Sozialen Stadt Ressourcen über Ressortgrenzen hinaus gebündelt und europäische Fördermittel in Höhe von bis zu 12 Millionen Euro für die Menschen vor Ort eingebunden. Die Arbeitsmarktförderung wird erstmals sozialraumorientiert auf die inzwischen über 400 Fördergebiete des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt ausgerichtet. Damit wird ein Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Stärkung der Zivilgesellschaft in benachteiligten Quartieren geleistet. Dies ist für Stadtteile, in denen der soziale Frieden durch eine hohe Arbeitslosigkeit, unzureichende kulturelle und soziale Infrastruktur und niedriges Bildungsniveau gefährdet ist, besonders wichtig. Die gelegentlich kritisierte Trennung von städtebaulichen Investitionen und ergänzenden sozialen Maßnahmen wird in diesem Förderbereich überwunden.

 

PM, bearb. A. Wispler
 
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