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Mittwoch, 09.03.2005

Mitte feierte seine L.O.S.-Projekte

Auf der L.O.S.-Projektmesse am 4. März trafen sich die Macher und die Adressaten des bundesweiten Förderprogramms, um gemeinsam zu diskutieren und zu feiern. Die Stimmung war gehoben, denn die Begleitausschüsse präsentierten "ihre" Projekte auf sehr unterhaltsame Art. Einige Projektteilnehmer legten sich als Rapper und Breakdancer ins Zeug und bekamen tosenden Applaus dafür.
 
Foto oben: Olga Glouftsi und Thomas Georgi von den "Jugendtrainern". Foto unten: die Rapper von "Shock the Future".

Die fünf Quartiersmanagement-Gebiete in Berlin-Mitte haben in den ersten zwei Förderperioden jeweils ganz unterschiedliche und spannende Projekte hervorgebracht. Von Kursen in Ton- und Veranstaltungstechnik bis zum Babysitter-Führerschein gab es viele gute Ideen, wie man Kiezbewohner, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, einen Schritt näher an zukünftige Arbeitsmöglichkeiten bringen kann. Pro Projekt gab es dafür von 1.000 bis zu 10.000 , im Gebiet um den Sparrplatz werden z.B. in der laufenden Förderperiode neun ganz unterschiedliche Maßnahmen mit insgesamt 71.000 gefördert. Näheres zum L.O.S.-Programm lesen Sie hier.

Jugend- und Finanzstadtrat Heuer drückte in seiner Eröffnungsrede der Hoffnung aus, dass die Projekte "nicht nur Sternschnuppen bleiben", sondern nachhaltige Effekte haben mögen. Zweifel daran äußerte allerdings der Begleitausschuß vom Magdeburger Platz in einer pantomimischen Einlage: Auf den ausgerollten Schriftrollen war etwa zu lesen: "Keine Anschlussförderung". Ohne diese z.B. besteht aber die Gefahr, dass die einzelnen Projekte wirklich nur Sternschnuppen sind – die kurz aufleuchten und dann verglühen. Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Teilnehmer in dem halben Jahr die nötigen Erfahrungen und Kenntnisse sowie die Hoffnung schöpfen können, dass sie die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Auch den vielen Projektmachern ist zu wünschen, dass ihre guten Ideen gewürdigt werden und beispielhaft wirken. Das ein oder andere Projekt ist so innovativ und zielgruppengenau, dass es schade wäre, wenn damit nicht auch in Zukunft jungen Menschen bei der Jobsuche geholfen wird.

Text und Fotos: Anne Wispler
 
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