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    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Montag, 15.10.2007

Maluma Dreams – Wenn Träume wahr werden

Akakpo
Foto: Emmanuel Akakpo

Emmanuel Akakpo heißt der stolze Besitzer des Maluma Dreams (zu deutsch: Insel der Träume), der in seiner Snack- und Cocktailbar im Berliner Sprengelkiez seine Gäste zum Träumen einlädt.

„Ich habe mit Maluma Dreams den ersten lebendigen Treffpunkt im Kiez geschaffen.“, sagt der gebürtige Togolese, der darauf beharrt sein Alter nicht preiszugeben. Vor dreizehn Jahren kam Akakpo nach Deutschland, um Agrarwissenschaften zu studieren und verliebte sich in das Land und eine deutsche Frau mit der er nun eine achtjährige Tochter hat. Diese Liebe hat leider nicht gehalten, dafür schloss er vor fünf Jahren mit der Eröffnung der Snackbar gewissermaßen einen anderen Bund für‘s Leben. „Für mich gibt es nur noch das Maluma Dreams, und ich hoffe für immer!“, so lautet sein Liebesgeständnis. Als er ins Kiez zog, fand er die Vergnügungsmöglichkeiten zu gering. Um seiner Arbeitslosigkeit ein Ende zu machen und im Kiez etwas zu bewegen, machte er sich mit guten Ratschlägen von Freunden aus der Nachbarschaft an den Aufbau seines Geschäftes. Inzwischen gehören diese Freunde zu seinen Stammgästen. Den Barbesitzer freut es immer wieder, die Gemischtheit seines Publikums zu sehen. Es gehen Menschen aller Nationalitäten in seiner Bar ein und aus. Norweger, Peruaner, Australier oder Südafrikaner, um nur wenige aufzuzählen. Das wird wohl an dem breiten Programm liegen, dass die Bar bietet. Die beliebteste Veranstaltung ist der Salsakurs-Abend: Zwei Tanzlehrer bringen Salsa-Neulingen jeden Dienstag die richtigen Schritte bei. Auch der Karaoke-Abend jeden Mittwoch ist gut besucht. In naher Zukunft plant Akakpo Charity-Veranstaltungen zur Unterstützung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Kiez.

 

(Artikel veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Magazins "Lo'Nam")

 

Hibba Farouk