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Donnerstag, 09.08.2007

MAIL ART WEDDING – Räuber, Gendarmen und ein kriminell gutes Rahmenprogramm

Die Osterkirche war proppenvoll und die Stimmung sehr ausgelassen, als die Historischen Schutzleute Berlin" die verschiedenen Polizieuniformen der letzten zweihundert Jahre präsentierten, darunter die "Hirnbremse". Aber auch nach der Eröffnungsveranstaltung lohnt ein Besuch. Ob Bush-kritische Post aus den USA oder bemerkenswerte Polizei-Karikaturen, Sie werden sich amüsieren, das ist sicher.
 
Künstler Uwe Bressem macht im Rahmen seines Projektes MAIL ART WEDDING seit 2004 einmal im Jahr eine "Mail Art"-Ausstellung in der Weddinger Osterkirche, unterstützt von Künstlern und Anwohnern des Sprengelkiezes. In diesem Jahr heißt das Thema: "Polizei – wir wollen, dass Sie sicher leben!" und es sind wieder zahlreiche lokale, internationale und nationale Künstler und Anwohner aller Altersklassen des Sprengelkiezes seinem Aufruf gefolgt und haben Arbeiten zugeschickt. Der jüngste Teilnehmer aus der Nachbarschaft ist 6 Jahre. Als mail, per Brief oder Postkarte sind bisher über dreihundert Einzelexponate von mehr als hundert Einsendern zum Thema aus dem Sprengelkiez und aller Welt von den USA über Mexiko bis Malaysia bei Uwe Bressem angekommen – eine kunterbunte Mischung aus Texten, Bildern, Grafiken, Briefmarken, Flyern und Konzepten.

Weitere kuriose Highlights der Ausstellung sind historische Ansichtskarten mit Polizeikarikaturen und die philatelistische Sondersammlung "Treten Sie näher! Machen Sie einen Streifzug durch 100 Jahre Berliner Polizeigeschichte!", die ein Kriminaloberkommissar aus Hanau zur Verfügung stellte.
 
Der Auftritt des Vereins "Historische Schutzleute Berlin" in bis zu 200 Jahre alten Kostümen und kurze polizeipoetische Vorträge zum Thema (siehe www.polizeipoeten.de) bilden das Rahmenprogramm zur Eröffnung. Dazu gibt es Musik aus dem Kiez mit der Milchmeer-Bigband und einem Gitarrenduo. Alle sind herzlich willkommen!

Was für ein kreatives und provozierendes Kommunikationsmedium "Mail Art" ist, davon kann man sich noch bis zum 30.11. in der Osterkirche überzeugen. Und auch davon, wie groß die Ausstrahlung ist, die Bressem mit seinem "Mail Art"-Aufruf erregte. Staunen Sie über Einsendungen des Polizeichefs von Estland, der Stadt Süßen, der Polizei Malta, der Polizei Stockholm, der Polizei Belgien, des Police Department Suffolk New York und die über 300 anderen eingereichten Arbeiten.
 
Wie in jedem Jahr gibt es eine von Bressem zum Thema gestaltete Schmuckmarke, einen Souvenirstempel und als weitere Besonderheit, besonders für Sammler, eine Sonderauflage einer Pluskarte der deutschen Post (1000 Stück sogenannte Zudruckganzsachen mit eingedrucktem Wertzeichen). Bei der Eröffnung am 27.10. konnte man sich nicht nur mit dem Künstler unterhalten, sondern erhielt diese Marken mit Stempel als kostenloses Mail Art-Souvenir aus dem Sprengelkiez.

Aber nicht nur die Ausstellung verspricht spannend zu werden. Daneben findet im Rahmen des diesjährigen Weddinger Mail Art-Projektes eine Lesung mit Bildvortrag der Gerichtsreporterin Barbara Keller zu spannenden echten Kriminalfällen statt (11. November 2006 um 19 Uhr in der Osterkirche) und es gibt ein Diskussionsforum zum Thema "Sicherheit im Kiez" am 30. November 2006 um 18 Uhr am gleichen Ort. Unterstützt wird das Projekt vom Quartiersmanagement Sparrplatz.
 
Austellung:
Bis 30.11.2006 - EINTRITT FREI -
Ort: Osterkirche, Samoastraße 14, 13353 Berlin
U-9 Amrumer Straße
Die Ausstellung ist täglich ab 10 Uhr geöffnet.
 
Für Rückfragen oder benötigtes Bild- oder Textmaterial wenden sie sich bitte an:
Uwe Bressem
Nordufer 14
13353 Berlin
stampchef@gmx.de
Tel. 030 - 453 73 13

Text: Martina Marko/Uwe Bressem
 
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