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Samstag, 01.10.2011

Kulturnetzwerk geht Anfang Oktober auf Sprengelsafari

Lioba Reckfort
Bei Lioba Reckfort gibt es viel zu entdecken. Foto: Sebastian Wagner

Nach einigen Monaten der Recherche startet das Kulturnetzwerk im Sprengelkiez am 1. Oktober seine erste gemeinsame Aktion, die Sprengelsafari. Das ist ein Rundgang durch den Kiez, bei dem sich die Kunst- und Kulturschaffenden kennenlernen können. Alle anderen Neugierigen können dabei mitmachen.

Das Besondere daran: Die Kunstschaffenden sind selbst Teil der Karawane. Jeder, der etwas zeigt, kommt auch mit zu den anderen. Erreichen wir seinen Ort, sagt er etwas zu seiner Arbeit. Dabei kann sich kennenlernen, unterhalten und erfahren, wer hier im Kiez arbeitet und lebt. Die Sprengelsafari ist ein aktives Netzwerktreffen, das auch viel Unterhaltung verspricht.

Geführter Rundgang

Ateliers im Sprengelkiez
Besuchen Sie Künstler/innen und Ateliers. Foto: Sebastian Wagner

Besuchen Sie dabei Maler, Bildhauer, Musiker - man kann Fragen stellen, sehen und hören. Eine gute Gelegenheit, Kunst zu sehen, wie sie gemacht wird, jenseits des Hypes und der white cubes. Alle Interessierten sind eingeladen, mit zu kommen.

Anders als bei einem Tag der Offenen Tür haben die einzelnen Orte nur für die Dauer des Besuchs offen. Da sich die beteiligten Künstler vor allem gegenseitig kennenlernen sollen, gehen wir alle - Künstler und Publikum - gemeinsam die Route ab. Die Beteiligten geben an ihrem eigenen Ort Auskunft zu ihrer Arbeit und beantworten Fragen.

Stationen

Karte
Grafik: sprengelkultur.org /Pony Pedro

Für alle, die nur ausgewählte Orte besuchen oder später dazustoßen wollen, gibt es eine Karte mit den einzelnen Stationen und ungefähren Startzeiten des Besuchs.

Die Sprengelsafari ist eine Kooperation mit dem Kulturprojekt „Ein afrikanisches Dorf, das Studenten der der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" entwickelt haben. Am gleichen Tag gibt es in der Torfstraße eine lange (Speise-)Tafel. Den krönenden Abschluss wird ein kleines kulturelles Abendprogramm im „Bei Ernst“ bilden.

Die Lange Tafel

Logo
Grafik: sprengelkultur.org /Pony Pedro

Abschlossen wird der Rundgang mit einer Langen Tafel in der Torfstraße ab 17 Uhr. Hier trifft die Sprengelsafari auf das Afrikanische Dorf. Hier sind alle eingeladen - Nachbarn, Neugierige, Fremde und Zufallsgäste - etwas zu essen oder trinken mit zu bringen und miteinander zu speisen, trinken, tanzen und musizieren.

Sprengelsafari in Kooperation mit "Ein afrikanisches Dorf"

Das Kulturnetzwerk im Sprengelkiez startet auf seiner Webseite mit einigen Interviews mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern. Nach und nach kommen neue Interviews dazu, so wird die Seite nicht langweilig. Ab 1. Oktober wird die Liste der Beteiligten veröffentlicht. Sie ist natürlich noch erweiterbar. Interessierte melden sich bei sebastian.wagner[at]pony-pedro[.]de  .

Die Projektmacher dazu: "Über die Zeit konnten wir bereits viele Künstler und Interessierte finden. Wir waren dabei auf Weiterempfehlungen, Mundrundfunk und Eigenrecherche angewiesen. Die jetzige Aktion Sprengelsafari ist kein Abschluss des Projektes, sondern eher ein Zwischenschritt. Sie soll auch helfen, weitere Kulturschaffende zu finden, die wir bisher nicht erreichen konnten, oder die auf unsere Anfrage nicht geantwortet haben. Deshalb haben wir die Liste der Beteiligten auch noch nicht geschlossen. Dies ist also auch ein Aufruf an alle Künstler im Kiez, sich zu beteiligen."

Das Projekt "Afrikanisches Dorf" wird vom Quartiersmanagement Sparrplatz aus dem Quartiersfonds 1 unterstützt. Das Projekt "Kulturnetzwerk Sprengelkiez" mit der "Sprengelsafari" erhält Mittel aus dem Quartierfonds 3.

Sebaastian Wagner /bearb. A. Wispler
 
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