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Montag, 12.09.2005

Kulturfest lockte viele Anwohner auf den Sparrplatz

Auf dem vierten Kulturfest des Sprengelkiezes, zu dem das QM und das Bezirksamt Mitte eingeladen hatten, präsentierten sich viele der Initiativen und Vereine, die – auch mit Hilfe des QMs – für ein besseres Miteinander im Kiez aktiv sind.

Die nicht-kommerzielle Veranstaltung, die zugleich Höhepunkt des Kultursommers am Sparrplatz war, konnte auch dieses Jahr nur stattfinden, weil viele ehrenamtlich und engagiert bei den Vorbereitungen mithalfen und mit ihren kreativen Angeboten ganz wesentlich zum Gelingen des Festes beitrugen. Besonderen Dank an die Familie Bayram, Safiye Celikyürek und die netten Frauen von den Deutschkursen für Eltern, die nicht nur ihr Projekt vorstellten, sondern auch Leckeres zum Essen mitgebracht hatten.

Wie in den vier vorangegangenen Jahren stellten sich ansässige Vereine, Projekte und Akteure vor, darunter Nachbarschaftsinitiativen und soziale Projekte wie das Stadtteilzentrum SprengelHaus, Gemeinsam im Stadtteil e.V., der Kiezbote, die Stadtteilgenossenschaft Wedding, die Freiwilligenagentur sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen wie Kinderfarm, TELUX und die Keramikgruppe der Osterkirche. Kinder konnten an verschiedenen Ständen nach Herzenslust töpfern, basteln und gestalten oder auf den Ponys der Kinderfarm reiten – und diese kreativ-künstlerischen Angebote waren besonders stark gefragt.

Ein weiteres Highlight war der Kunstmarkt der lokalen Freizeitkünstlergruppe "Wedding Art", die ihre Originale, aber auch ganz erschwingliche Postkarten und Kalender mit ihren Werken anboten. An dieser Stelle ein Tipp für Kunstfreunde: die derzeitige Ausstellung "Kiezimpressionen und mehr" läuft noch bis zum 29. September in den AEG-Hallen, Gustav-Meyer-Allee 25, Gebäude 13/5, 5. Stock. Und die nächste Ausstellung startet am 22.9. im QM-Büro. Mehr lesen Sie hier!

Einen außergewöhnlichen Service gab es an der Kunst-Poststation, denn dort konnte man umsonst Grüße in den Kiez und an alle Senats- und Bezirksdienststellen versenden. Initiator Uwe Bressem, der zur Zeit auch ein Mailart-Projekt im Kiez durchführt (mehr dazu hier) stöhnte etwas: die vierhundert zum Fest persönlich in Empfang genommenen Postkarten muss er nämlich selbst in den nächsten Tagen zustellen.

Ein buntes multikulturelles Bühnenprogramm sorgte den ganzen Tag für Stimmung und ganz groß kamen hier besonders die Kinder heraus. Denn das Kinderradio Radijojo, ein Projekt des Quartiersmanagements in Zusammenarbeit mit den Schulen, stellte sich live auf der Bühne vor. Mit einem Applausometer wurde da beispielsweise gemessen, welches der Kinder am grimmigsten kucken konnte.

Schüler der umliegenden Grundschulen zeigten ihren Eltern, was sie gelernt hatten: ob afrikanisches Trommeln oder orientalische und Cheerleader-Tänze, der Applaus war ihnen gewiss. Mit dabei war auch Musik mit dem Atze-Kindertheater, die Karate-Schule Wedding mit Kampfsportvorführungen, das Oldie-Duo HANDMADE und last but not least die türkische Folkrockband NEFES die die anwesenden Kinder und auch einige Erwachsene zum Tanzen verführte.

Das Kulturfest ist keine Kommerzveranstaltung, sondern lebt von den Ideen und dem Engagement der Anwohner und Vereine aus dem Kiez. Und deshalb an alle, die die Stände mit organisiert, ganz viel leckeres Essen zubereitet und den Nachbarn ihre Projekte näher gebracht haben noch einmal ein ganz großes Dankeschön!

Text und Fotos: Anne Wispler
 
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