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    Wir haben wieder schöne Gratis-Postkarten vom Sprengelkiez für Sie produziert. Diesmal zeigen gleich vier Motive unser Viertel auf ganz originelle Weise. Holen Sie sich die Postkarten im QM-Büro oder an den einschlägigen Kieztreffpunkten wie dem SprengelHaus. [mehr]
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Sie befinden sich hier: quartiers.management - Aktivierende Kinderbefragung im Sprengelkiez mit WiKi

Aktivierende Kinderbefragung im Sprengelkiez mit WiKi

TITEL
LAUFZEIT
ZIELGRUPPE
Aktivierende Kinderbefragung
im Sprengelkiez mit WiKi
2007
Kinder
TRÄGER & KOOPERATIONSPARTNER
KONTAKT
HANDLUNGSFELDER
ABF e.V.
Kiezplenum Sparrplatz
Cäcilia Müller
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
Tel. 030/838 51152
Kinder/Jugend
Wohnumfeld/Bauen

Die Befragung

Wie sieht der Sprengelkiez eigentlich aus 1,20 m Höhe aus? Schrecklich groß wahrscheinlich. Aber sonst? Was denken Kinder von ihrem Sprengelkiez – Sparrplatzkiez? Welche Orte gefallen ihnen? Wo findet man die tollsten Spielmöglichkeiten hier? Was stört sie besonders? Welche Wünsche haben sie?

Um all dies herauszufinden, führte der Verein „Arbeit, Bildung und Forschung“ (ABF e.V.) im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit dem Kiezplenum Sparrplatz eine Befragung durch, wie Kinder ihren Kiez sehen und gerne umgestalten würden. Insgesamt wurden ca. 1000 Kinder der Brüder-Grimm-, Hermann-Herzog- und Trift-Grundschule befragt, was ihnen im Kiez gefällt und was sie verbessern wollen.

Die Befragung hat Arbeit, Bildung und Forschung (ABF e.V.) – ein Projekt an der Freien Universität Berlin - in enger Zusammenarbeit mit dem 1993 entstandenen Kiezplenum entwickelt. Das Kiezplenum führt die gesetzlich geforderte fachliche Vertretung der Interessen von Kindern und Jugendlichen im Kiez durch.

Dem Kiezplenum ist es wichtig, die Meinungen möglichst aller Kinder zu erfahren, denn sie haben laut Jugendhilfegesetz das Recht, an der Entwicklung ihres Kiezes beteiligt zu werden. Dies steht auch im Zusammenhang mit den Beteiligungsrechten der Kinder für die Sozialraumentwicklung.

Die Befragung wurde anonym mit großer Unterstützung der Lehrer-/innen in den Schulen durchgeführt. Eine Vorbefragung zeigte, wie sehr die Kinder interessiert und stolz sind, ihre Meinung zu sagen. Im Mai 2007 wurde dann die eigentliche Befragung durchgeführt.

Was den Kindern wichtig ist

Jungen und Mädchen, jüngere und ältere Kinder – alle sind sich einig: Mit der Familie gut zurechtzukommen und gute Freunde zu haben, das zählt am meisten. Gute Schulleistungen sind auch wichtig.

Ansonsten sind die Meinungen von Gruppe zu Gruppe verschieden. Die älteren Kinder gehen gerne zu Plätzen im Kiez, wo sie sich bewegen und Sport machen können. Die Jungen schätzen vor allem gute Sportmöglichkeiten; die Mädchen Spielplätze und gute Spielgeräte. Überhaupt ist bei den Jungen Sport die bevorzugte Freizeitaktivität.

Die Kinder äußern auch konkrete Wünsche zu Freizeitaktivitäten: Sie wollen verschiedene Sprachen lernen (vor allem die Mädchen), Zeitung machen, Töpfern, Theater spielen, Instrumente lernen, Bauen und Werken.

Die meisten Kinder antworten zudem, dass es jemanden gibt, der bei Problemen und Sorgen für sie da ist. Sie fühlen sich vor allem von den Eltern und von Verwandten und Freunden gut unterstützt.

Jungen und Mädchen geben an, dass sie sich im Streit konstruktiv verhalten und sich dafür einsetzen, dass ein Streit gelöst wird. Auch sagen sie, dass sie Gewalt eher ablehnen. Jedoch sind sie auch bereit, „sich im Notfall zu prügeln“, die Jungen mehr als die Mädchen.

Verbesserungsvorschläge

Die Kinder machen konstruktive Vorschläge, was man im Kiez für Kinder verbessern sollte. Attraktivere Spielgeräte stehen an erster Stelle: Gewünscht werden mehr und bessere Geräte, wie zum Beispiel große Klettergeräte, Röhrenrutschen, große Wippen.

Wichtig ist den jungen Bürgern zudem ihre Sicherheit. Sie wünschen sich weniger Gewalt, Betrunkene und Drogensüchtige an ihren Aufenthaltsorten. Zudem sollte die Sauberkeit verbessert werden, denn Müll und Graffitis werden als sehr störend empfunden. Da Sport als Freizeitaktivität an erster Stelle bei vielen Kindern steht, wollen sie mehr Sportanlagen, beispielsweise für das Volley- oder Federballspiel, zum Inlinern, Tennisspielen oder Schwimmen. Auch wünschen die Kinder sich eine schönere und grünere Umgebung mit Blumen oder Bänken.

Die Kids sind dazu auch bereit, bei bestimmten Aktionen mitzuhelfen. Die Tabelle zeigt, wobei sie mithelfen wollen.

Anmalen Anderen Menschen helfen Bauen Aufräumen Reparieren
236 Nennungen 214 Nennungen 175 Nennungen 154 Nennungen 139 Nennungen

Wir wünschen den Kindern viele Möglichkeiten, sich beteiligen zu können.

Nähere Informationen zu den Ergebnissen der Kinderbefragung kann man in der Dokumentationsbroschüre für Kinder und in einem Projektbericht finden.

Kontakt

ABF e. V. Team, im Auftrag des Kiezplenums Sparrplatz, Berlin.

ABF e.V., Wirtschafts- u. Sozialpsychologie
Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Cäcilia Lenz-Müller, Projektkoordinatorin
caecilia.mueller[at]abfev.de
Tel. 030 - 838 51152

ABF e. V. /Birte Biemann