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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Mittwoch, 06.10.2010

Kein Geld mehr für Projekte im Kiez? Protest gegen Sparpläne

Wenn die Fördergelder wegfallen, geht vieles im Sprengelkiz verloren. Foto: Anne Wispler

Ob und in welchem Umfang es ab nächstem Jahr noch Mittel für Soziale Stadt-Projekte geben wird, steht derzeit noch in den Sternen: Verkehrsminister Ramsauer will die Gelder um die Hälfte kürzen. Die Projekte im Kiez sind (wie auch in allen anderen QM-Gebieten in Berlin und bundesweit) stark gefährdet - hier finden Sie mehr zu den Kürzungsplänen.

Egal, ob Streetwork auf dem Sparrplatz oder neue Spielgeräte, Schwimmkurs oder Lebendiger Adventskalender, Sprachförderung oder Kunst im Kiez: Große und kleine Projekte können womöglich nicht mehr starten oder müssen eingestellt werden. Maßnahmen, die hier den Anwohner/innen zugute kommen, werden wegfallen – Ausgang ungewiss.

Sichtbarer und kreativer Protest am 20. Oktober

Am 20. Oktober 2010 findet eine ganztägige Veranstaltung im Bundesbauministerium statt, zu der am frühen Nachmittag auch Minister Ramsauer erwartet wird.

Von 13 – 15 Uhr wird es vor Ort eine Kundgebung gegen die Kürzungspläne geben.

Beteiligen Sie sich, kommen Sie dort hin, machen Sie mit – zeigen Sie Ihren Protest durch Anwesenheit und mit Musik, Theater, Performances! Unterzeichnen Sie die Unterschriftenliste, die jetzt im Sprengelkiez herumgeht.

Wichtig ist jedenfalls, dass alle am 20. Oktober ihre Meinung öffentlich machen und auch über die Medien möglichst viele Menschen erreichen.

Bitte teilen Sie Ihre Vorhaben und Ideen zum Mitmachen möglichst bald dem Quartiersmanagement mit (awispler[at]list-gmbh[.]de). Die Ideen aus allen 34 Berliner QM-Gebieten werden gesammelt und dann zur überregionalen Organisation des Protests an den AKQ (Arbeitskreis der Berliner Quartiersmanager) weiter gegeben.

Wir freuen uns auf vielfältige bunte Aktionen, kommen Sie zahlreich!

Hier nochmal der Termin zum in den Kalender schreiben:

Kundgebung gegen die Kürzung von Soziale Stadt-Projektmitteln

20. Oktober 2010, 13 – 15 Uhr
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Invalidenstraße 44 , 10115 Berlin

Mehr unter Rettet die Soziale Stadt

Susanne Wolkenhauer, bearb. A. Wispler