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Jugendliche entwickeln Visionen für Berlin - jetzt dabei sein!
Wie sieht Berlin in 20 Jahren aus? Dieser Frage gehen ausnahmsweise keine Politiker, sondern eine Gruppe aus zehn Jugendlichen in Berlin nach. Sie nennen sich die jungen Futuristen, oder kurz: Yoofooz. Die Jugendlichen im Alter zwischen 18 und 23 Jahre haben unterschiedliche kulturelle Wurzeln (Türkei, Schweden, Frankreich, u.a.) und kommen aus verschiedenen Bildungsschichten. Da sich viele noch mitten in der Berufs-, Ausbildungs- und Studiumswahl befinden, machen sich die Yoofooz besonders viele Gedanken über die Zukunft. Nicht nur über die eigene, sondern vor allem über die ihrer Stadt. "Wir denken, dass wir nur in einer Stadt glücklich werden können, die wir selbst gestalten", sagt der französische Austauschstudent Jonathan Lys (21), der das Projekt mit Helene Schmidt (23) aus Kreuzberg initiiert. "Wir wollen junge Menschen motivieren, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, indem wir gemeinsam Visionen entwickeln" ergänzt Helene, die auf eine Ausbildungsstelle wartet.
In einem ersten Workshop, den der Verein Berlin 21 ermöglicht hat, haben sich die 'jungen Futuristen' kennen gelernt und gemeinsam mit jugendlichen Azubis, Musikern, Schauspielern, Sängern und Künstlern Visionen zur nachhaltigen Stadtentwicklung Berlins entwickelt. Mit unterschiedlichen Projekten wollen sie noch mehr Jugendliche erreichen.
Nächster Termin
Am 23. August findet der nächste Workshop statt. Eingeladen sind alle interessierten Jugendlichen aus Berlin. Los geht's um 9:00 (bis 16:00) Uhr, Treffpunkt ist die Weltzeituhr am Alexanderplatz.
Bitte anmelden bei info[at]berlin21[.]net oder mobil über 0163-3657698
Vision wird öffentlich
Die sich entwickelnde Vision von einem Berlin im Jahre 2021 soll im Herbst 2008 der Öffentlichkeit präsentiert werden. "Es wird keine gewöhnliche Ausstellung in sterilen Galerieräumen sein", verrät Abiturientin Gözde Pesman (19). Die Deutsche Bahn wurde bereits überzeugt. Gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen arbeiten sie an einem Konzept, die Ausstellung auf's Gleis zu bringen.
Wer interessiert ist, kann hier mehr erfahren.






