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»Cash Crack«

01. Juni 2012, 15:00 Uhr

Fest im SprengelHaus

15. Juni 2012, 19:00 Uhr

Internationales Schuljahresabschlussfest

Top Themen

  • Attraktive neue Kurse im SprengelHaus

    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
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Industriestandort Wedding

Der in Prenzlau geborene Apotheker Ernst Schering kaufte 1851 eine Apotheke an der an der Chausseestraße. Dreizehn Jahre später gründete er an der Müllerstraße eine Fabrik, in der zunächst Chemikalien für pharmazeutische und fotografische Zwecke hergestellt wurden.
In den folgenden Jahrzenten wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und es kamen immer mehr Produktionszweige, auch außerhab Berlins, hinzu.
Der Hauptsitz jedoch blieb in der Müllerstraße. Von hier aus wird heute ein Konzern mit mehr als 20.000 Mitarbeitern geleitet.

Louis Schwartzkopff gründete 1852 in der Chausseestraße eine Eisengießerei und Maschinenfabrik.
Der Bau von Lokomotiven machte sein Unternehmen weltberühmt.
Auf einem Grundstück in der späteren Scheringstraße fertigte er um die Jahrhundertwende Linotype-Setzmaschinen.

Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein bot Schwartzkopff ein vielfältiges Fabrikationsprogramm. Infolge der Krise des Maschinenbaus wurde die gesamte Produktion eingestellt. Heute ist der Name Schwartzkopff aus der Berliner Wirtschaft vollständig verschwunden.

Der Berliner Unternehmer Emil Rathenau gründete 1883 die "Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität", die vier Jahre später in "Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft" (AEG) umbenannt wurde.
Rathenau kaufte eine Fabrik in der Ackerstraße und das Gelände zwischen Humboldthain, Brunnen-, Volta-, und Hussitenstraße.
Es entstanden bedeutende Beispiele moderner Inustriearchitektur.
Noch in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts beschäftigte die AEG im Wedding fast 10.000 Mitarbeiter.
Dann jedoch begann eine wirtschaftliche Talfahrt, die nicht mehr aufzuhalten war. Im Jahre 1983 begann die AEG mit der Schließung sämtlicher Fabriken in der Brunnenstraße und zog sich schließlich vollständig aus dem Wedding zurück.

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