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Freitag, 10.02.2012
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Leben mit Weitsicht - Großwohnsiedlungen als Chance

Mittwoch, 15.02.2012
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Tanzgala TanzHausBerlinMitte

Donnerstag, 16.02.2012
20:00

Aufräumarbeiten im Wasserfall

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  • Schöne Grüße: Neue Postkarten vom Sprengelkiez

    Wir haben wieder schöne Gratis-Postkarten vom Sprengelkiez für Sie produziert. Diesmal zeigen gleich vier Motive unser Viertel auf ganz originelle Weise. Holen Sie sich die Postkarten im QM-Büro oder an den einschlägigen Kieztreffpunkten wie dem SprengelHaus. [mehr]
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Gewerbe-Showroom SPRENGELLABOR eröffnet

Sprengellabor - Werkstatt für Stadtteilmarketing und Kiezkultur

Showroom
Der Showroom im der Sprengelstraße 25. Foto: Tom Hülfert

Stand: 2006 - Vor wenigen Tagen wurde in einem leerstehenden Ladenlokal in der Sprengelstraße 25 das Sprengellabor als Showroom und Musterladen eröffnet. Der Laden ist ab sofort Treffpunkt für die lokalen Gewerbetreibenden und Kulturschaffenden im Sprengelkiez. Gewerbetreibende, Freiberufler und Künstler nutzen das Sprengellabor als Werkstatt für Gespräche, Präsentationen und Ausstellungen. Das Sprengellabor soll insbesondere das gemeinsame Handeln der lokalen Gewerbetreibenden und die Kooperation der Gewerbeprojekte im Stadtteil untereinander weiter fördern. Neben der Belebung des öffentlichen Raumes durch die temporäre Nutzung eines leerstehenden Ladenlokals im Quartier werden die Bewohner im Kiez im Rahmen von Gewerbe-, Kunstausstellungen und Lesungen in den Projektverlauf miteinbezogen.

Sprengellabor - Künstler sollen den Gewerbeleerstand nutzen

Das Projekt „Werben für den Kiez“ greift mit dem Sprengellabor auch das Phänomen des Leerstands von Ladenlokalen im Sprengelkiez auf. Jeder Rundgang durch das Quartier macht das Problem des Leerstands von Gewerberäumen im Stadtteil deutlich. Gerade in den kleinen Straßen im Kiez sind mittlerweile mehrere Läden nebeneinander komplett verwaist und der Putz bröckelt hier nur so von der Hausfassade. Auf der anderen Seite könnten Künstler und Freiberufler im Kiez leerstehende Gewerbefläche als Atelier, Arbeits- und Ausstellungsfläche nutzen. Als Zwischennutzer würden die Künstler und Freiberufler die leeren Räume bespielen und so der Verödung des öffentlichen Raums entgegenwirken. Aus zeitlich begrenzten Arbeits -und Ausstellungsflächen können so langfristig angelegte Wiederbelebungskonzepte für den öffentlichen Raum im Sprengelkiez erwachsen.

Sprengellabor - Eine Ladenfassade mit Außenwirkung

Die Situation der meist unschönen oder auch zerfallenen Außendarstellungen der Gewerbeläden hat das Sprengellabor bearbeitet. Durch das Beispiel der exemplarischen Gestaltung der Außenfassade der Sprengelstraße 25 soll gezeigt werden, dass durch einfache und kostengünstige bauliche Maßnahmen der Straßenauftritt von Gewerbeläden gestalterisch verbessert werden kann. Der hier gezeigte Musterladen erfährt durch die Zusammenfassung der Fassadenfläche des Ladens eine Vergrößerung der im Straßenbild wahrnehmbaren Ladenfläche. Dieses wird erreicht durch einheitliche Materialien, einheitliche Farben in unterschiedlichen Schattierungen und Transparenzen. In der Außenwirkung „verwischen“ die Unterschiede von gefärbten Wandflächen, dem Ladeninneren, den Ladenfenstern und der Fassadenbekleidung.

Sprengellabor - Ein Logo für den Sprengelkiez

Logo
Das neue Sprengelkiez-Logo

Die Idee eines Logos für den Sprengelkiez und seiner lokalen Gewerbetreibenden wurde vom Projektträger Wolf & Hülfert im Rahmen des Projektes Werben für den Kiez – Gewerbe im Sprengelkiez in 2006 entwickelt und von der Grafikerin Regelindis Westphal in seiner Gestaltung in 2007 grafisch überarbeitet. Ein Logo steht für das einheitliche formale Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Einrichtung – in diesem Fall ist es ein grafisches Symbol mit einer Textbotschaft als deutlicher und symphatischer Ausdruck für den Sprengelkiez in Berlin-Wedding.

Ziel des Logos in seiner Stempelform ist es, dem Sprengelkiez und seinen Unternehmen ein leicht erkennbares Siegel sowie einprägsames und freundliches Gesicht zu geben.

Werben für den Kiez - Gewerbe im Sprengelkiez. Projektträger: Wolf und Hülfert, Projektentwicklung und -management. Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms Soziale Stadt.

Tom Hülfert