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Dienstag, 21.04.2015

Fünfzehn Jahre Quartiersmanagement Sparrplatz

Quartiersmanager Michael Langer im Gespräch

Michael Langer vor dem Quartiersmanagement Sparrplatz, 2015

Die wirtschaftliche Umbruchsituation Anfang der 90er Jahre führte zu einer veränderten sozialen Zusammensetzung in einigen Kiezen. Zunehmende Armut wurde besonders in Familien mit Kindern sichtbar. Besserverdienende verließen den Stadtteil. Diese soziale Abwärtsentwicklung wurde begleitet von einer Verwahrlosung des öffentlichen Raumes. Der Berliner Senat hat Anfang 1999 in enger Abstimmung mit den betroffenen Bezirken 15 genau begrenzte "Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf" festgelegt und später um einige Stadtbereiche erweitert. Um dort eine Aufwertung und dauerhafte Verbesserung der Situation zu erreichen und zu einer Stabilisierung beizutragen, wurde im Rahmen des seit 1999 existierenden Bund-Länder-Programms "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt" in jedem dieser Viertel die Einrichtung eines Quartiersmanagements (QM) beschlossen.

(Quelle: www.quartiersmanagement-berlin.de/)

 

Kaum jemand, der sich professionell mit der Situation hier auseinander setzt, kennt den SprengelKiez so gut und ist hier gleichzeitig so bekannt wie Michael Langer. Der 58jährige Forstwirt und Sozialpädagoge arbeitet von Beginn an beim Quartiersmanagement Sparrplatz und hat in dieser Zeit vieles erlebt. Anlässlich des 15. Jahrestages des hiesigen QM-Büros und der bevorstehenden Verstetigung fragen wir Michael Langer nach seinen Erfahrungen und Erlebnissen in dieser Zeit. Während des knapp eineinhalbstündigen Interviews werden wir immer wieder gestört von Nachbarinnen und Nachbarn, die etwas wissen wollen, nur kurz "Hallo!" sagen oder ein Paket abholen, das hier abgegeben wurde.

Einzug ins QM-Büro, 1999
Pappmodell des Sprengelkiezes in der Tegeler Straße
Pappmodell Sprengelkiez
Infotisch des QM Sparrplatz
Sprengelpark heute
Industriefläche vor der Umgestaltung zum Sprengelpark
Nachbarschaftsladen Sprengelhaus

Michael, du bist seit 1999 Quartiersmanager im QM Sparrplatz und somit von Anfang an dabei. Wie ist es dazu gekommen ist, dass hier ein Quartiersmanagement-Gebiet eingerichtet wurde?

Damals wurde eine Studie vom Senat in Auftrag gegeben und sogenannte „Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf“ ermittelt. Zugrunde gelegt wurden Kriterien wie Migrantenanteil, Bezieher von Transferleistungen etc. Nachdem der Senat festgelegt hatte, welche Gebiete betroffen sind, wurden sie ausgeschrieben und die Stiftung Sozialpädagogisches Institut „Walter May“ (SPI) hatte sich zusammen mit dem Kommunalen Forum Wedding e. V. um das Gebiet „Sparrplatz“ beworben.

 

Wurden zu diesem Zeitpunkt alle QM-Gebiete eingerichtet oder waren das die ersten?

Das waren die ersten. Zunächst gab es 15 QM-Gebiete in Berlin. Hier im Wedding zunächst Soldiner Straße und Sparrplatz. Später kamen dann in der ganzen Stadt weitere hinzu.

 

Der erste Träger war also das SPI?

Das SPI zusammen mit dem Kommunalen Forum. Das Kommunale Forum, damals angesiedelt in der Wiesenstraße, gibt es heute leider nicht mehr. Unser Einstieg als Quartiersmanagement wurde dadurch erleichtert, dass das Kommunale Forum schon länger im Wedding aktiv war, unter anderem einen Nachbarschaftsladen in der Torfstraße betrieb und bereits viele Projekte mit Bürgerbeteiligung, wie zum Beispiel die Neugestaltung des Sparrplatzes, durchgeführt hatte. Wir hatten einen gewissen Vertrauensvorschuss. Die einzige Vorgabe, die wir von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und vom Bezirksamt bekommen hatten, war herauszubekommen, was man im öffentlichen Raum verbessern könnte. Die Ergebnisse sollten für alle Leute sichtbar sein und sie sollten sehen, dass tatsächlich etwas passierte und nicht nur über mögliche Veränderungen geredet wurde. Wir konnten vieles relativ schnell umsetzen und wurden dadurch positiv wahrgenommen.

 

Wie muss ich mir euren Anfang praktisch vorstellen? Seid ihr losgezogen und habt ein Büro eröffnet?

Ja, genau. (lacht) Es gab bereits ein ca. 5 qm großes Pappmodell des Kiezes, gebaut von Bürgern in einer Planungswerkstatt des Kommunalen Forums. Wir haben uns mit diesem Modell auf die Tegeler Straße gestellt, Passanten angesprochen und ihnen erklärt, was nun mit unserem Quartiersmanagement auf sie zukommen wird. Wir haben sie nach ihren Ideen für den Kiez gefragt und ob sie Interesse hätten, mitzuarbeiten. Als Nächstes haben wir dann ein Straßenfest in der Tegeler Straße organisiert. Anwohner konnten sich dort umfassend darüber informieren, was hier in den nächsten Jahren passieren kann und soll. Von Anfang an sollten Bürgerwünsche aufgegriffen und das Know How vor Ort genutzt werden, um gezielt Maßnahmen durchzuführen. Viele der befragten Bürger hatten sich damals für eine Aufwertung der Spielplätze ausgesprochen. Erste Anlaufstelle war dann auch der Spielplatz am Verbindungsweg zwischen Tegeler Straße und Nordufer. Dann haben wir uns um die völlig verwilderten und mit Müll übersäten Grünflächen in der Triftstraße gekümmert. Eine weitere Maßnahme war eine Art Schalldämmung des Spielfeldzaunes auf dem Sparrplatz. Und neue Tore haben wir dort auch noch aufgestellt. Alles Dinge, die wirklich sichtbar waren. Das war dann unser Einstieg.

Das Nächste war dann eine Planungszelle, finanziert durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, durchgeführt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen in den Räumen der Beuth Hochschule für Technik, damals noch Technische Fachhochschule Berlin. Das Ergebnis diente als Arbeits- und Diskussionsgrundlage für die folgenden Schritte. Danach wurde relativ schnell eine Bürgerjury eingeführt auf Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Sie entschied im Rahmen des Pilotprojektes "Eine Million für den Kiez" über die Verwendung jeweils einer Million DM, verteilt auf zwei Jahre, hier im QM-Gebiet. Soweit ich mich erinnere, war das im Jahr 2000. Die 20- bis 30-köpfige Jury hat sich Projekte ausgedacht oder über vorgeschlagene Projekte diskutiert und abgestimmt.

 

Konntet ihr frei entscheiden oder gab es vorgegebene Handlungsfelder?

Eigentlich nicht. Es gab zwar Handlungsfelder, aber diese waren so weit gefasst, da passte das ganze Leben eines Kiezes rein. Kultur, Bildung, soziokulturelle bzw. soziale Infrastruktur. Da ist eigentlich alles abgebildet, was das Leben in einem Kiez so ausmacht. Es gab keine Vorgaben, die Bürgerjury sollte ihre eigenen Schwerpunkte setzen.

 

Ist der heutige Quartiersrat die Nachfolgeorganisation dieser Bürgerjury?

Zunächst haben ein paar Leute aus der ehemaligen Bürgerjury einen Kiezrat gegründet, welcher im Verein „Aktiv im Kiez e. V.“ mündete. Sie hatten jedoch keine aktive Mitspracherolle. 2005 wurde dann aufgrund der guten Erfahrungen mit den Bürgerjurys beschlossen, nach deren Vorbild in allen Berliner Gebieten des Programms Soziale Stadt Quartiersräte zu bilden. Die Quartiersräte setzen sich aus Bewohnerinnen und Bewohnern sowie institutionellen Vertreterinnen und Vertretern aus dem Gebiet zusammen. Von Anfang an waren hier im Kiez deutlich mehr Bürger und Bürgerinnen als Institutionen im Quartiersrat vertreten. Der Auftrag, einen Quartiersrat einzurichten und genügend interessierte Leute zu finden, war kein Problem. Den Vergabebeirat für den Aktionsfonds gab es - soweit ich mich erinnere - von Anfang an. Und bei uns im Quartier lief immer alles sehr fair ab, ohne Vorabsprachen etc. was die Abstimmung über Projekte betrifft. Die Diskussionen waren immer sehr projektbezogen und sachlich, immer zielgerichtet und nicht abhängig von persönlichen Beziehungen der Beteiligten untereinander. Wir hatten in den ganzen Jahren auch nie das Gefühl, dass Leute in den Quartiersrat gewählt werden wollten, um ihre Projekte auf jeden Fall durchzukriegen. Natürlich muss man auch konstatieren, dass einige Leute, wenn ihr Projekt nicht angenommen wurde, dann nicht mehr auftauchten.

 

Gibt es Kämpfer der ersten Stunde, die bis heute noch dabei sind?

Also Klaus Wolfermann, den habe ich auf dem ersten Straßenfest kennengelernt  Er hat sein Wissen aus Gewerkschaftszeiten und viel Lebenserfahrung eingebracht aber auch in der Grünwerkstatt, die es früher mal gab, mitgewirkt und sich um die Verbesserung des Kiezgrüns gekümmert. Siemen Dallmann ist etwas später hinzugekommen, glaube ich. Klaus ist sozusagen die Gallionsfigur der Bürgerbeteiligung. Er war eigentlich immer mit dabei.

 

Woher wusstet ihr eigentlich, wie man ein Quartiersmanagement aufbaut? Gab es eine Art Handlungsanweisung?

Am meisten Zeit hat die Suche nach unserem Büro in Anspruch genommen - wirklich. Es gab von Anfang an Runden mit dem Senat und dem Bezirk, in denen über die Fortschritte gesprochen wurde. Aber es gab keinen Leitfaden oder so etwas in der Art. Das war meiner Ansicht nach für alle Neuland. In regelmäßigen Treffen von Quartiersmanagern aus allen Quartieren hat man sich darüber ausgetauscht, was funktioniert und was nicht. Das ließ sich natürlich nicht immer eins zu eins übertragen, da die Voraussetzungen ganz unterschiedlich waren. Aber ein paar praktische Tipps bekam man da schon. Die Handlungsanweisung war eigentlich das Ziel. Man sollte dieses Ziel mit möglichst viel Bürgerbeteiligung erreichen, wobei möglichst alle Altersgruppen und Kulturen einbezogen werden sollten. Vorher wurden Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt und hatten kein Mitspracherecht. Jetzt sollten sie entscheiden, wofür das zur Verfügung stehende Geld genutzt wird. Bezirk und Senat haben natürlich ein Vetorecht, das bisher aber nur in vereinzelten Fällen zu Tragen kam. Die Zusammenarbeit fand ich von Anfang an ziemlich gut. Die Mitarbeiter der Senats- und Bezirksverwaltung haben immer, wenn Probleme auftraten, mit uns gemeinsam versucht, Lösungen zu finden. Man hat immer versucht, uns den Weg zu ebnen und uns viel Freiheit gelassen, was unser Handeln betrifft. Diese Haltung war für eine Verwaltung sehr ungewöhnlich, aber außerordentlich hilfreich.

 

Das war also eine vertrauensbasierte Zusammenarbeit?

Genau! Sie hatten auch kein Patentrezept zur Vorgehensweise, das auf alle QM-Gebiete anwendbar war und ließen uns Erfahrungen sammeln.

 

Hattest du vorher schon Erfahrung in diesem Bereich, oder war das für dich auch Neuland?

Ich habe vorher mit dem SPI für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, damals noch Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Verkehr sogenannte Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes durchgeführt. Da stand Bürgerbeteiligung auch im Vordergrund. Wir haben sehr viel mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, aber auch viele Projekte im Stadtraum durchgeführt. Wir hatten also ein paar Vorkenntnisse.

 

Diese Bürgerbeteiligungsmechanismen waren also nicht neu für dich?

Nein. Und es macht auch viel mehr Spaß, wenn man etwas baut oder umsetzt, was die Leute gut finden. Viele Architekten haben gute Ideen, die in der Praxis aber nicht immer funktionieren. Wir haben zu dieser Zeit oft mit Architekturbüros zusammengearbeitet, für die es gängige Praxis war, ihre Pläne interessierten Bürgern vorzustellen und so haben wir hier dann auch weitergearbeitet. Wir haben einen Plan entworfen, ein paar Ideen aufgezeichnet. Daran konnten sich die Bürger orientieren und uns sagen, was eventuell noch verbessert oder geändert werden sollte. Eine wirklich tolle Erfahrung für mich!

 

Und wo siehst du über die lange Strecke, über 15 Jahre, Etappen?

Für mich persönlich war der Wechsel zur L.I.S.T GmbH eine Veränderung. Doch auch mit dem neuen Team haben wir so weitergearbeitet wie vorher auch. Dann wurden auch größere Bauprojekte nicht mehr durch die einzelnen QMs umgesetzt, sondern Prioritätenlisten mit Bürgervorschlägen in den Bezirken erarbeitet und bei SenStadtUm eingereicht. Durch das Zusammenfassen der Fördermittel konnten größere Projekte geplant und zeitnah durchgeführt werden. Das war schon eine Zäsur. Von nun an lag insbesondere mein Schwerpunkt hier im Quartier bei der Kinder- und Jugendförderung, also Freizeit und Bildung sowie dem Aufbau von Netzwerken. In dieser  Zeit wurde dann auch der Sprengelpark geplant. Das ehemalige Industriegrundstück wurde geräumt und mit Kinder- und Jugendbeteiligung während der Planungsphase zu einer neuen öffentlichen Parkanlage umgestaltet. Das Geld kam allerdings aus einer Ersatzmaßnahme der Deutschen Bahn.

 

Das ist ein richtiges Leuchtturmprojekt, oder?

Ja, definitiv. Und ich bin heute noch erstaunt und überrascht, dass wir dieses Projekt umsetzen konnten.

 

Gibt es noch ein weiteres Projekt, das dir persönlich ans Herz gewachsen ist?

Also mir persönlich ans Herz gewachsen ist das im Jahr 2002 eröffnete SprengelHaus, ein interkulturelles Gemeinwesenzentrum mit Gesundheitsförderung. Viele engagierte Leute waren am Aufbau beteiligt und viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind in das Projekt geflossen - auch heute ist das noch so. Das Haus hat sich im Laufe der Jahre zu einem kleinen Stadtteilzentrum entwickelt und ist wichtig für den Kiez. Es gibt ein vielfältiges Angebot und alle sind willkommen. Obwohl es keine klassische dauerhafte Grundförderung für das Haus gibt, besteht es immer noch. Das SprengelHaus ist für mich der notwendige Ankerpunkt im Sprengelkiez und muss in jedem Fall erhalten bleiben.

 

Gibt es auch Gegenbeispiele?

Eigentlich nicht direkt. Schade ist, dass viele wirklich gute und wichtige Projekte, wie zum Beispiel “Biologo“, ein Projekt, das Kindern die Natur näher bringt oder das Nachhilfeprojekt in der Schillerbibliothek, aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel nicht dauerhaft gefördert werden können. Es gab im Laufe der Jahre leider immer weniger Geld für Kinder- und Jugendarbeit. Oft werden Dinge nur angeschoben, eine Verselbständigung erfolgt in den wenigsten Fällen. Bei Wedding Art zum Beispiel hat es aber funktioniert. Zunächst haben sich ein paar am Malen interessierte Nachbarn in unseren Räumen getroffen, gemalt und auch ausgestellt. Dann wurde ein Verein gegründet und etwas später ein Laden in der Tegeler Straße angemietet. Trotz aller Schwierigkeiten gibt es Wedding Art immer noch. Der Verein hat viel auf die Beine gestellt, auch Ausstellungen im Ausland etc.

 

Ist es logisch für dich, dass jetzt der Prozess der Verstetigung beginnt?

Das Argument für die Verstetigung ist, dass der Abwärtstrend im Kiez aufgehalten wurde. Dennoch besteht auch weiter ein großer Bedarf an Unterstützung. Sei es durch finanzielle Mittel oder durch besondere Aktivitäten, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich bestehen erhebliche Lücken, da hier im Rahmen der Konsolidierung des Bezirkshaushaltes kräftig eingespart bzw. gekürzt wurde.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich am Anfang nicht dachte, dass sich die Arbeit hier so positiv gestalten würde. Es gab aus Bürgersicht viele Bedenken, was die Zusammenarbeit mit dem Bezirk bzw. dem Senat betrifft. Diese waren jedoch unberechtigt, da viel Wert auf bürgernahe Arbeit gelegt wurde. Das hätte ich persönlich auch nicht erwartet und die große Offenheit und Bereitschaft auf Bürgerwünsche einzugehen, war auch für mich überraschend und eine wirklich gute Erfahrung. Auch das große Interesse der Bürger an einer Mitgestaltung des Kiezes und was sich daraus entwickelt hat, finde ich toll. Mir persönlich macht die Arbeit hier viel Spaß.

 

Interview: Johannes Hayner, Annette Wolter


 
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