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Mittwoch, 30.01.2008

Frauentee: Am 26.01.08 wurde die neue Ausstellung in der Osterkirche eröffnet

Handarbeiten
Kunstvolle Handarbeiten in der Osterkirche

Handarbeiten, wie langweilig? Mitnichten! Das Wissen über und die Kunst der Gestaltung von Textilien - meistens traditionell von Frau zu Frau weitergegeben, gehört zu einer der ältesten Kunstformen aller Kulturen. Als Thema des interkulturellen und interreligiösen Frauenprojektes "Frauentee" wird das zur Zeit in einer Ausstellung in der Osterkirche gewürdigt, aber auch selbst gemalte Bilder sind dort zu bewundern.

Am Samstag dem 26.01.2008 wurde in der Ev. Osterkirche die Ausstellung der gesammelten Kunstwerke des Projektes "Frauentee" eröffnet. Im Beisein von Nachbarinnen und Freunden aus der Gemeinde sowie Vorstandsmitgliedern vom Verein InterReligiöses Zentrum Berlin e.V. gab es dazu ein leckeres türkisches Büffet. Bis zum 20.02. können Sie sich noch selbst von der Vielseitigkeit unserer Nachbarinnen überzeugen.

Übrigens: die sympathischen Frauen suchen noch Räume zum Malen. Melden Sie sich bei Angela Bochum:

angela.Bochum[at]gmx[.]de, Tel. 45808807

Geschichte des Projektes "Frauentee"

Frauentee
Schon seit fast zehn Jahren gibt es den "Frauentee" im Sprengelkiez

Vor fast 10 Jahren entstand im Kindergarten unser Frauentreff. Damals hatten die Frauen ihre Kinder bei uns im Kindergarten der Osterkirche. Was zu Beginn ein Austausch an Informationen bis hin zur Vorbereitung von Festen im christlichen wie im muslimischen Glauben war, hat sich im Laufe der Zeit entwickelt zu Gesprächen auch über andere Themen, wie Erziehungsfragen, Traditionen oder z. B. das Frauenbild in beiden Religionen.

Präsentationen in der Öffentlichkeit gehörten ab 2001 in jedem Jahr dazu. Ob es eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche war oder mit einem Essens- und Informationsstand bei den Sparrplatz-Festen - wir waren auch beim 1. Ökumenischen Kirchentag 2003 dabei und im letzten Jahr beim Kiezfest auf dem Nettelbeckplatz. In den Jahren fanden zwei Wochenend-Reisen statt und viele Ausflüge in Berlin, Brandenburg und nach Mecklenburg-Vorpommern.

Ende 2004 starteten wir mit unseren Aktivitäten mehr in den Kiez hinaus, die Kinder waren schon längst dem Kindergarten entwachsen und der direkte Bezugspunkt fehlte. Wir wollten den Kreis aber nicht auseinander fallen lassen und entschieden, uns weiter regelmäßig zu treffen. Anfangs noch in der Plauderecke in der Kirche, aber da hatten einige Frauen doch noch Hemmungen. So trafen wir uns dann lieber in den Familien selber, immer wieder bei einer anderen Familie.

2006 stellten wir uns das erste Mal ein Jahresthema, in der Vergangenheit hatten wir uns mit den christlichen und muslimischen Festen beschäftigt, aber es gibt ja noch viel mehr Religionen und Glaubensgemeinschaften oder landestypische Feste. So machten wir uns auf, andere Feste und Traditionen zu entdecken, wie das indische Holi-Fest, ähnlich unserem Frühlingsfest oder das buddhistische Mondfest u.a. Im letzten Jahr wollten wir mal unsere verborgenen eigenen Schätze suchen oder Fähigkeiten, die wir uns noch nicht zugetraut haben. In den Wohnungen haben wir gehäkelt und im Besprechungsraum der Osterkirche gemalt. Es gab Ausflüge im Bezirk und nach Forst ins Textilmuseum.

Im Verein InterReligiöses Zentrum Berlin e.V. fanden wir einen Kooperationspartner, mit dem wir Sachkosten beantragen konnten. Die Ergebnisse können Sie heute und in den nächsten Wochen in der Osterkirche sehen.

Den „Frauentee“ wird es weiter geben, denn noch Vieles gibt es zu entdecken, in diesem Jahr wollen wir weiter uns mit der Malerei beschäftigen, aber leider haben wir dafür noch keine Räumlichkeiten, denn in den Wohnungen ist es oft zu eng.

So sind wir immer noch auf der Suche !

Bedanken möchte ich mich bei den Frauen aus unserem Treff für ihre liebevollen Speisen, die immer zubereitet werden und besonders bei Sultan B., die mir und anderen deutschen Gästen immer wieder hilft, die Sprachbarriere zu überwinden.

Angela Bochum
 
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