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Aktuelle Veranstaltungen

24. Mai 2012, 19:55 Uhr

»Cash Crack«

01. Juni 2012, 15:00 Uhr

Fest im SprengelHaus

15. Juni 2012, 19:00 Uhr

Internationales Schuljahresabschlussfest

Top Themen

  • Attraktive neue Kurse im SprengelHaus

    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Sie befinden sich hier: kiez.info - Unser Kiez / Der Bezirk Wedding / Französischer Sektor

Französischer Sektor

Zusammen mit Reinickendorf bildete Wedding den französischen Besatzungsektor.
Unter dem ersten Bürgermeister der Nachkriegszeit, dem Sozialdemokraten Walter Röber, begann ab 1946 der Wiederaufbau des Bezirks. Wichtig waren zunächst Wohnungen für die vielen obdachlos gewordenen Menschen. Unter dem Motto "Der Wedding ändert sein Gesicht" begann man mit der Sanierung großer zusammenhängender Wohngebiete, wobei jedoch vielfach soziale Strukturen und erhaltenswerte Bausubstanz zerstört wurden.

Inzwischen sieht man allerdings von Abriß und Kahlschlagsanierung ab. Durch den Mauerbau 1961 wurde das Wirtschaftsgefüge des Bezirks hart getroffen. Viele Geschäfte, Kaufhäuser, Kinos und Restaurants gingen zugrunde. Junge Leute verließen den Bezirk, um sich woanders eine bessere Lebensgrundlage zu suchen.
Seit den siebziger Jahren war der Bezirk vom anhaltenden Verlust industrieller Arbeitsplätze besonders betroffen. Durch die Schließung der AEG-Werke hatte die Elektrobranche ihre führende Rolle im Bezirk verloren. Auf dem ehemaligen AEG-Gelände errichtete das Computerunternehmen Nixdorf schließlich ein großes Werk.

Weitere Nutzer des Geländes sind das Berliner Innovations- und Gründerzentrum sowie der Technologie- und Innovationspark.
Als Standort für Forschung und Lehre gewann der Bezirk an Bedeutung. 1971 wurden mehrere Hochschulen und Akademien zur Technischen Fachhochschule Berlin vereinigt. Heute studieren an der Luxemburger Straße über 3000 Fachhochschüler.
Das Rudolf-Virchow-Krankenhaus wurde 1987 von der Freien Universität übernommen und seither zusammen mit dem ehemaligen Klinikum Charlottenburg als Universitätsklinikum Rudolf Virchow geführt. Später wurde es mit dem Deutsche Herzzentrum Berlin verbunden. Nunmehr ist das Klinikum Teil der berühmten Charité, die der Humboldt-Universität angegliedert ist.

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