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Donnerstag, 30.09.2010

Foto-Installation "Wedding Mahala Opus" zeigt sensible Roma-Portraits

Eine Ausstellung von Nihad Nino Pusija in Schaufenstern entlang der Müllerstraße vom 30.09.10 bis 21.10.2010

Foto: Nihad Nino Pusija
In Rumänien. Foto: Nihad Nino Pusija

Die Weddinger Müllerstraße wird vom 30.09. bis zum 21.10.2010 Schauplatz einer interessanten Foto-Installation mit dem Titel „Wedding Mahala Opus“. Sie zeigt Bilder einer dokumentarischen Reise des Fotografen Nihad Nino Pusija u.a. durch den Balkan.

In drei Schaufenstern entlang der Müllerstraße werden jeweils eine Woche lang auf einem Bildschirm je 200 Fotos in einer Endlosschleife gezeigt. Sensible Portraits von Roma-Familien und Zeugnisse ihrer Lebenswirklichkeit werden so öffentlich sichtbar. Sie erreichen so auch Vorbeigehende, die sich sonst vielleicht nicht für das Thema interessiert hätten.

Foto: Nihad Nino Pusija
In Budapest. Foto: Nihad Nino Pusija

Der Fotograf zu seinem Werk: "Es sind in sich abgeschlossene Portraitserien von Menschen, die über verschiedenartige Definitionen zu einer Gruppe werden, und ihre persönlichen Geschichten.“ Er möchte einerseits zeigen, wie unterschiedlich die Menschen leben. Und er möchte andererseits bekannte Klischees von "den Roma" dekonstruieren. Dabei verarbeitet er auch seine eigene Rolle innerhalb gesellschaftlicher Prozesse. Und es ist ihm sehr wichtig, eine persönliche Beziehung zu den Portraitierten aufzubauen, "auf Besuch zu sein, gemeinsam Kaffee zu trinken und an ihrem Leben teilzunehmen".

Nihad Nino Pusija lebt seit rund zwanzig Jahren in Berlin und war schon bei vielen Ausstellungen nicht nur über den Balkan vertreten. Er fotografierte für die Stiftung "Topographie des Terrors", begleitete deutsche Soldaten im Kosovo, hat aber auch Promis wie Heike Makatsch abgelichtet.

Foto: Nihad Nino Pusija
In Berlin. Foto: Nihad Nino Pusija

Das Projekt Wedding Mahala Opus möchte Interesse und Verständnis für die Lebenssituation der Roma auch über die Grenzen des Wedding hinaus wecken sowie zur gegenseitigen Verständigung der Kulturen im Kiez beitragen. Das arabische Wort "mahala" bedeutet "sich niederlassen" und bezeichnet im gesamten Balkan den "Kiez", das Viertel.

Der kritische Text "Private Fotos der Roma und Sinti-Problematik der Roma-Darstellungen in der Gegenwart" von André Raatzsch flankiert die Ausstellung und regt weiter zum Nachdenken an.

Die Idee, eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Kultur der Roma zu zeigen, wurde von der Quartiersmanagerin Özlem Ayaydinli im Rahmen der bezirklichen AG Roma entwickelt, einer Runde, die sich mit der Situation der Roma in Mitte und der Lösung von Konflikten beschäftigt, welche bei der Integration dieser relativ neuen Zuwanderergruppe entstehen. Gefördert wird die Ausstellung aus Mitteln des Programms Zukunftsinitiative Stadtteil – Teilprogramm "Soziale Stadt".

Fotos: Nihad Nino Pusija
Ausstellungs-Flyer. Fotos: Nihad Nino Pusija

"Wedding Mahala Opus"

Eine Fotoinstallation von Nihad Nino Pušija
In Ladenschaufenstern entlang der Müllerstraße

Donnerstag, 30.09.2010, 19.00 Uhr
Vernissage mit Live-Musik im Quartiersmanagement Sparrplatz
Burgsdorfstraße 13 A, 13353 Berlin

30.09.10 - 07.10.10
Foto Selçuk
Müllerstraße 156 A, 13353 Berlin

07.10.10 - 14.10.10
Berliner Mieterverein
Müllerstraße 135, 13349 Berlin

14.10.10 - 21.10.10
Fahrschule Ideal
Müllerstraße 131 A, 13349 Berlin

Der Flyer zum Download

PM, bearb. Anne Wispler
 
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