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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
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    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Montag, 02.06.2008

Fortschreibung des Quartiersmanagements bis 2009

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Der Senat hat die Laufzeit der Gebiete der Sozialen Stadt zunächst bis 31. Dezember 2009 verlängert. Auf Grundlage des Monitorings Soziale Stadtentwicklung entscheidet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung jährlich über die weitere Förderung der einzelnen QM-Gebiete. Auch der Sprengelkiez und die anderen QM-Gebiete in Berlin-Mitte werden weiter von den Fördermaßnahmen aus dem Programm "Soziale Stadt" und den damit gekoppelten weiteren Fördertöpfen wie z.B. L.O.S. und BIWAQ profitieren.

Vier Gebiete werden wegen ihrer nachhaltig positiven Entwicklung aus der Förderung entlassen: Die Gebiete Helmholtzplatz, Boxhagener Platz und Falkplatz erhalten zum 31. Dezember 2008 und Oberschöneweide zum 31. Dezember 2009 keine weitere Förderung durch Maßnahmen der Sozialen Stadt.

Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer: "Vier Gebiete brauchen durch ihre positive Entwicklung keine weitere Förderung. Das zeigt, dass wir die richtige Richtung eingeschlagen haben. Nun werden wir prüfen, ob weitere Gebiete gestärkt und gefördert werden sollen. Wir arbeiten eng mit den Bezirken zusammen und orientieren uns am Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2007, in dem Gebiete mit niedriger Entwicklungstendenz definiert wurden."

Bis Mitte 2008 wird eine mögliche Ausweitung der Quartiersverfahren geprüft. Bereits vorhandene oder vorgesehene Stabilisierungs- und Aufwertungsprogramme werden in den Prüfprozess einbezogen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten von berlin.de

Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung: Erfahrungen aus den QM-Gebieten für ganz Berlin nutzbar machen

Berlins Stadtentwicklungspolitik ist auch international anerkannt. Planerische Basis ist dabei das sozialraumorientierte Arbeiten der Verwaltung. Sozialräume sollen zukünftig die Grundlage für Verwaltungsentscheidungen, beispielsweise bei der Schulplanung, der Planung des öffentlichen Gesundheitsdienstes oder der Gestaltung von öffentlichen Plätzen, geben. Ziel ist ein kooperativer, am Sozialraum orientierter Planungsansatz. Die jeweils zuständigen Senats- und Bezirksverwaltungen sollen mit lokalen Vereinen oder Unternehmen für ihren Kiez gemeinsam planen. Dieser neue ressortübergreifende Planungsansatz ist ein wesentlicher Teil der strukturellen Neuausrichtung durch die „Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung“. Der Senat hat am 20. Mai 2008 den von Senatorin Junge-Reyer vorgelegten Bericht „Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung – auf dem Weg zu einer integrierten Stadt(teil)entwicklung in Berlin“ beschlossen, auf dessen Grundlage integriertes Planen und Handeln speziell auf der lokalen Ebene weiter verbessert werden soll.

Senatorin Junge-Reyer: „Im Quartiersmanagement wird dieser Planungsansatz schon seit Jahren praktiziert. Die hier gewonnenen Erfahrungen stellen wir nun allen planenden Verwaltungen zur Verfügung. Wir möchten in Zukunft verstärkt auch Akteure der Zivilgesellschaft wie Vereine, Unternehmer oder Schulen in zu erarbeitende Stadtteilkonzepte und -projekte einbinden.“

Eine ressortübergreifende Projektgruppe hat zur Beförderung der Sozialraumorientierung dem Senat erste Vorschläge unterbreitet, die in den nächsten Monaten konkretisiert und zur Diskussion gestellt werden. Das betrifft Grundsätze, thematische Schwerpunkte, Strategisches Controlling. In den drei Pilotbezirken zur Erprobung der neuen Planungsansätze - Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg und Reinickendorf - werden nun die ersten konkreten Projekte nach diesem Planungsansatz durchgeführt.

Quelle: PM Senatsverwaltung/ bearb. J. Meier, A. Wispler