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Fest im SprengelHaus

15. Juni 2012, 19:00 Uhr

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  • Attraktive neue Kurse im SprengelHaus

    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Freitag, 04.03.2005

Filmische Selbstdarstellung als Instrument zur sozialen und beruflichen Orientierung und Integration

Zielgruppe
Unser Projekt richtet sich an Jugendliche aus dem Bezirk Wedding (QM Sparrplatz), die nach der Schule keine Aussicht auf eine Ausbildung oder eine Arbeit haben und ohne Orientierung sind oder ganz einfach noch nicht wissen, was sie wollen. Teilnehmen können etwa 10 Jugendliche.

Ziel des Projekts
Es geht darum, Film zu gestalten mit und über diese Jugendlichen als "aktive Therapie" - die Jugendlichen sollen sich als Protagonisten, als Handelnde erfahren und auf diese Weise ihrer selbst und des Bildes von sich selbst bewusst werden. Das Ziel ist, dass diese Jugendlichen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und eine Kultur der Autonomisierung erlernen, sich von den "Gehhilfen" der Institutionen und des Staates und der Passivität des Wartens emanzipieren. Das Entwickeln von eigenen Visionen und Träumen sowie das Erleben der eigenen Kreativität steigern das Selbstbewusstsein, das notwendig ist, um sein Leben aktiv zu gestalten.

Vorgehensweise
Mit unserer Erfahrung als Eltern, bzw. als Sozialpädagoge, der ehemals in Frankreich gearbeitet hat, werden wir folgendermaßen vorgehen:
Zu Beginn werden wir uns mit allen Mitwirkenden in einer Runde zusammensetzen und unsere Idee, gemeinsam ein Drehbuch und daraus einen Film zu machen, vorstellen. Wir tragen die Ideen und Vorschläge aus der Runde zusammen und kristallisieren daraus das Thema des Films. Dieser Vorgang ist kein formaler, denn das Gefühl einen persönlichen Beitrag zu leisten ist für die Jugendlichen ein wichtiger Impuls.
Nachdem das Thema des Films gefunden ist, beginnt die Erarbeitung des Drehbuchs, das grundsätzlich immer das Ergebnis einer Teamarbeit ist. Hier kommt es darauf an, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, dabei zu bleiben und durchzuhalten. Es wird notwendig, sich häufig und regelmäßig zu treffen, um die Szenen und Einstellungen gemeinsam in das Drehbuch einzubauen.

Im Verlauf der Arbeit am Drehbuch können sich Vorlieben und Interessen der Einzelnen bereits abzeichnen. Wir werden gemeinsam die organisatorischen, technischen und künstlerischen Aufgaben besprechen und verteilen, z.B: Kostüm, Make-up, Location suchen, Beleuchtung, Musik, Rollenverteilung der Darsteller und einen Zeitplan für den Dreh festlegen. Der Dreh ist ein letzter Kraftakt, alle Energien werden gebündelt und Zuverlässigkeit ist oberstes Gebot. Die Ausrüstung leihen wir uns vom Offenen Kanal Berlin - www.okb.de .
Der fertige Film wird präsentiert in verschiedenen Örtlichkeiten im Wedding und bei Filmveranstaltungen in und außerhalb Berlins.

Institutionen im Wedding
Im Rahmen des Projekts werden wir die Fernsehsender TD1 (Türkisch-deutscher Sender) und den Offenen Kanal besuchen, letzteren mit der Option dort auch eine Live-Sendung zu produzieren. Der fertige Film wird im Offenen Kanal ausgestrahlt werden. Eventuell wird dies auch bei TD1 möglich sein.
Angedacht ist außerdem, den Film im Lichtburgforum in der Gartenstadt Atlantic, Behmstraße 11 und in der Baptistenkirche Wedding, Müllerstraße 14a aufzuführen.
 
Dies Projekt wird aus Mitteln des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" – einem Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) – und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Mehr zu den anderen aktuellen L.O.S.-Projekten erfahren Sie hier.

Text: Mariel Poppe