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Mittwoch, 10.09.2008

Feierlichkeiten zum Ramadan, dem muslimischen Fastenmonat

Buffet
Köstlichkeiten zum allabendlichen Fastenbrechen. Foto: Serpil Karahan

Vielen im Kiez knurrt der Magen sicher schon beim Gedanken daran, dass sie für vier Wochen tagsüber auf Essen und Trinken verzichten sollten. Für andere ist es hingegen eine Selbstverständlichkeit, die Fastenzeit des Monats Ramadan einzuhalten. So auch Sultan Bayram, Quartiersrätin und sehr aktive Bewohnerin des Sprengelkiezes. In einem Interview erzählt Sie davon, warum und wie Sie das Fasten während des Ramadan begeht.

Jedes Jahr auf einen anderen Zeitpunkt fallend, begann am ersten September das diesjährige traditionelle Fasten, welches zu den religiösen Pflichten aller Muslime gehört. Es bestimmt ihren Tagesablauf noch bis zum 29. September. Während dieser Zeit ist es ihnen geboten, zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang auf Essen und Trinken sowie andere Genüsse zu verzichten. Ausgenommen von den strengen Fasten-Vorschriften sind nur Schwangere, Kranke und Kinder unter 14 Jahren.

Das Fastenbrechen

Allabendlich wird das Fasten mit einem kleinen Fest nach Sonnenuntergang in Gesellschaft von Familie und Freunden gebrochen. Dieses Ritual hat bei vielen Muslimen nicht nur eine religiöse Bedeutung, sondern auch einen hohen sozialen und gesellschaftlichen Stellenwert. Auch zahlreiche muslimische Vereine laden im Ramadan Vertreter aus Politik und Gesellschaft zum gemeinsamen Fastenbrechen ein. Doch auch nichtmuslimische Organisationen luden in den letzten Jahren verstärkt Muslime ein, das Fastenbrechen zusammen zu begehen.

Erstes Ramadan-Festival Europas

In diesem Jahr wird erstmals ein großes öffentliches Ramadan-Festival veranstaltet. Ort des Geschehens ist das Außengelände der neuen O2-Arena im Friedrichshain. Auf einer Fläche von rund 12 000 Quadratmetern sind eine Showbühne, Einkaufsstraßen, Cafés und Veranstaltungszelte aufgebaut. Täglich ab 10.00 Uhr sind die Geschäfte geöffnet, von 17.30 bis 22.00 Uhr geben Darbietungen von Musikern, Zauberern und Schattentheater, Derwische, Bauchtänzerinnen und Geschichtenerzähler einen Eindruck in türkische Traditionen. Denn Ziel der Veranstaltung sei es nicht, ein rein musliminternes Fest zu feiern, sondern «die orientalische Kultur und Tradition den Berlinern bekanntzumachen», sagt die Sprecherin des Veranstalters, Ebru Teke.

Erwartet werden nicht nur interessierte Muslime und Nichtmuslime aus Berlin, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus. Das Projekt wird von staatlichen Fördergeldern und dem Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Türkei unterstützt.

Näheres zum Programm erfahren Sie auf der offiziellen Seite der Veranstalter.

ddp, Elisabeth Schönrock
 
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