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Der Runde Tisch Sprengelkiez (RTS) ist ein bewohnergetragendes Gremium, dass sich für die Belange der Bewohner*innen im Sprengelkiez einsetzt. Neue Mitglieder*innen sind herzlich wilkommen. Mitmachen!

 

Unsere Filmdokumentation ist online!

Sie können ab sofort 17 Jahre Quartiersmanagement Sparrplatz in unserer filmischen Dokumentation Revue passieren lassen. Ansehen!

 

 


 

 

Dienstag, 23.06.2009

Ergebnisse der Anwohnerbefragung im Sprengelkiez 2009

Tortendiagramm zur Alterszusammensetzung der Befragten.
Grafik 1

Zum 10-jährigen Bestehen wollte das QM Sparrplatz wissen: Was hat sich in den letzten Jahren im Kiez verbessert? Welche neuen Herausforderungen gibt es? Wie schätzen die Bewohner/innen die Entwicklung ein?

Insgesamt nahmen 133 Personen an der Umfrage teil. Die repräsentative Befragung in Kooperation mit der Universität Potsdam fand zum größten Teil auf den Straßen und Plätzen des Kiezes statt.

Zu Beginn die Alterszusammensetzung der Befragten: Die meisten Befragten, rund 36%, waren im Alter zwischen 41 und 60. Aber auch alle anderen Altersgruppen haben sich rege beteiligt, mit jeweils ungefähr 20%. Die jüngsten Befragten waren 12 Jahre alt. Der Anteil von Personen mit migrantischem Hintergrund betrug ca. 43%.

Tortendiagramm zur Frage "Wenn Sie die Wahl hätten, würden Sie wegziehen oder im Kiez bleiben?"
Grafik 2

Die Bewohner wurden vor die imaginäre Wahl gestellt, wegzuziehen oder zu bleiben:

Etwa 2/3 antworteten, dass sie ihrem Kiez treu bleiben würden.
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HINWEIS: Sollten Sie die Grafiken nicht gut lesen können, versuchen Sie Ihren Browser anders einzustellen, entweder durch Drücken der Tasten STRG und + bzw. STRG und - (Firefox) oder durch "Ansicht"/ "Schriftgrad" /größer bzw. kleiner (IE). Alternativ bieten wir die Grafiken hier zum Download an.
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Balkendiagramm zur Frage, ob die Aufgaben des QM bekannt sind.
Grafik 3

Dann wurde der Bekanntheitsgrad des QM im Kiez und seiner Aufgaben erfragt: Dies bejahten fast 55%.

 

Balkendiagramm zur Frage, ob die Arbeit des QM als sinnvoll empfunden werden
Grafik 4

Als nächstes wurde gefragt, ob die Arbeit des QM als sinnvoll empfunden wird: Fast 60% sehen die Arbeit des QM als sinnvoll an. Projekte, die vom Quartiersmanagement gefördert werden, sind bei der Hälfte der Bewohner bekannt.

Balkendiagramm zur Frage, ob durch das QM die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung besteht
Grafik 5

Weiterhin wurden die Menschen gefragt, ob sie glauben, dass durch das QM eine aktive Beteiligung der Bürger ermöglicht würde: Auch dies bestätigten rund 60% der Bürger.

Balkendiagramm zur Frage, ob durch die Arbeit des QM die Lebenssituation im Kiez verbessert wird.
Grafik 6

"Wird durch das Quartiersmanagement die Lebenssituation im Kiez verbessert?" war die nächste Frage: Auch hier schienen die Bewohner größtenteils eine positive Meinung zu haben, fast 70% bejahten diese Aussage.

 

Tortendiagramm
Grafik 7

Bei der Frage nach dem eigenen Engagement für ihren Kiez gaben rund 1/3 an, dass sie sich im Kiez engagieren: Wo engagieren sich die Bürger im Kiez?

  • Quartiersrat (4)
  • Aktiv im Kiez e.V. (3)
  • Kiezrat (3)  
  • Laib und Seele (2)
  • Förderverein Osterkirche e.V. (2)

und noch vieles andere mehr.

Balkendiagramm zur Frage, was sich in den letzten 10 Jahren im Kiez verbessert hat.
Grafik 8

Dann wurde erfragt, was sich in den letzten 10 Jahren verbessert hat: Es wurden besonders die öffentlichen Plätze genannt, dicht gefolgt von den Angeboten für Kinder und Jugendliche und die Beratung bei Problemen. Bei «sonstiges» wurden die Straßen, das Grün und das Erscheinungsbild des Kiezes genannt.

Balkendiagramm zur Frage, was sich in den letzten 10 Jahren verschlechtert hat.
Grafik 9

Die nächste Frage war, was sich in den letzten 10 Jahren verschlechtert hat: Hier liefern sich Sauberkeit und Sicherheit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gefolgt von den Einkaufsmöglichkeiten und der Lebensqualität. Bei «sonstiges» nannten die Befragten die Alkoholiker, die Gewalt, den Verkehr und den Hundekot.

Balkendiagramm zur Frage, was sich unbedingt im Kiez verbessern muss.
Grafik 10

Und was sollte sich verbessern? Auch hier waren es die Sauberkeit und Sicherheit, die von den Bürgern gewünscht wurden. Bei «sonstiges» gab es zum Beispiel den Wunsch nach größeren Fußballplätzen, auch mit vergrößerten Toren, jemand anderes wünschte sich mehr Aufmerksamkeit und mehr Liebe im Kiez, auch mehr Studenten wurden gewünscht, das Angebot an Jugendjobs müsste verbessert werden, Kunst- und Kulturarbeit käme zu kurz, meinte ein anderer.

Dann wurde es nochmal ganz konkret: Was gefällt den Bürgern am Kiez besonders gut und was gefällt ihnen überhaupt nicht? Diese Frage wurde als offene Frage gestellt. Grundtenor der Antworten: das Miteinander und die multikulturelle Atmosphäre im Kiez sind bei den Bürgern sehr beliebt, dicht gefolgt von den öffentlichen Plätzen und Grünflächen. Aber auch die Jugendeinrichtung Lynar und die zentrale Lage des Kiezes sind sehr attraktiv. Hier einige Originalzitate:

  • "Der einzig mir bekannte Kiez, in dem das so strapazierte Wort "Multi-Kulti" funktioniert.
  • "Es gefällt mir, dass die Leute cool drauf sind"
  • "Friedliches Miteinander unterschiedlicher Nationen"
  • "Kneipen am Ufer"
  • "Zentrale Lage"
  • "Die Lynarj-Jugendeinrichtung"

Auch bei dem, was die Bewohner nicht mögen, gibt es einen deutlichen Konsens. Die Trinkerszene ist den meisten Menschen ein Dorn im Auge, gefolgt von Dreck, Hundekot und Gewalt. Auch hierzu einige Zitate:

  • "Der Kot der Hunde müsste sich verbessern"
  • "Dreck, Dreck, Dreck"
  • "Die Suff-Onkels"
  • "Gewalt und Aggrostimmung ist scheiße"
  • "Die Durchmischung der Bewohner könnte ausgeglichener sein"
Tortendiagramm
Grafik 11

Zum Schluss wurden die Bewohner nach dem Bild, welches sie von der Zukunft des Kiezes haben, befragt: Rund 1/3 sehen keine zukünftigen Änderungen im Kiez. Ungefähr ebensoviele sehen eine positive Zukunft für den Kiez, und das restliche Drittel sieht die Zukunft eher negativ. Hier teilen sich also die Meinungen.

Präsentation
Dorit Müller bei der Präsentation der Ergebnisse auf der Gebietskonferenz

Die Auswertung erfolgte in Kooperation mit dem Institut für empirische Sozialforschung der Universität Potsdam und insbesondere durch die Mithilfe von Frau Dr. Antje Zapf, der an dieser Stelle recht herzlich gedankt sei.

  • Die Langfassung der Ergebnisse wird in Kürze hier herunterzuladen sein.

Weiterhin möchten wir allen Bewohner/innen und Institutionen danken, die sich an der Umfrage beteiligt und so die Befragung überhaupt ermöglicht haben.

Dorit Müller, QM Sparrplatz
 
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