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Aktuelle Veranstaltungen

24. Mai 2012, 19:55 Uhr

»Cash Crack«

01. Juni 2012, 15:00 Uhr

Fest im SprengelHaus

15. Juni 2012, 19:00 Uhr

Internationales Schuljahresabschlussfest

Top Themen

  • Attraktive neue Kurse im SprengelHaus

    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Mittwoch, 30.07.2008

Erfolgreiches erstes Kiezgespräch im Mano River Haus

Das Mano River Haus
Das Mano River Haus. Foto: Mohamed Bah

„Füreinander – miteinander – gegeneinander?“ Bei der Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen im Sprengelkiez stellt sich diese Frage zwangsläufig. Am 11. Juli kamen rund 20 interessierte Kiezbewohner zusammen, um in ungezwungener Atmosphäre die Probleme, aber auch die Chancen eines multikulturellen Kiezes zu diskutieren.

Der Kiezrat hat den Impuls zu den „Kiezgesprächen“ gegeben - Gastgeber für diesen ersten Teil war die Mano River Multicultural Organisation e.V. in der Sprengelstr. 26. Der Mano River ist ein Fluss im westlichen Afrika; wenig verwunderlich war es daher, dass die Teilnehmer je zur Hälfte aus Deutschen und Afrikanern bestanden.

 

Im Gespräch wurde schnell die große Neugier der alteingesessenen Kiezbewohner gegenüber ihren aus Afrika stammenden Nachbarn deutlich. So wurde u.a. die Frage gestellt, mit welcher Motivation die meisten Menschen kommen, und ob sie planen, auf Dauer zu bleiben oder z.B. nach Abschluss eines Studiums in ihre alte Heimat zurückzukehren? Dumme Fragen gibt es nicht, wenn es darum geht, ernsthaft etwas über seine Mitmenschen zu erfahren.

Das Thema „Aufenthaltsdauer“ führte jedoch schnell zu einem für viele Afrikaner schwierigen Thema: Die weitaus meisten haben ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland, haben ihre Familien hier und möchten hier arbeiten. Die deutsche Zuwanderungspolitik legt ihnen hier jedoch viele Steine in den Weg. Manche Menschen, zumal wenn sie nicht aus einem EU-Land kommen, leben über Jahrzehnte in Deutschland, haben jedoch keinen langfristig gesicherten Aufenthaltsstatus. Immer wieder müssen sie neue Anträge bei der Ausländerbehörde stellen, mit ungewissem Ausgang. Innerlich wirklich anzukommen ist unter diesen Umständen schwierig.

Probleme im Zusammenleben konnten an diesem Abend jedoch nicht festgestellt werden. Einig waren sich alle darüber, dass die gemeinsame (deutsche) Sprache ein wichtiger Schlüssel für Verständigung und Integration ist.

Die Kiezgespräche sollen in regelmäßigen Abständen zu verschiedenen Themen stattfinden. Mehr erfahren Sie hier auf der Webseite.

„Deine Nachbarn aus Afrika“

Und wer mehr über Afrika wissen möchte, für den ist sicher auch die Veranstaltungsreihe „Deine Nachbarn aus Afrika“ interessant. Anliegen der Reihe ist es Vorurteile abzubauen, nachbarschaftliche Kontakte zu verbessern und Vertrauen zu schaffen. Sie findet  jeden letzten Montag im Monat, um 19 Uhr im Gymnastiksaal des Sprengelhauses, Sprengelstr. 15 statt. Hier werden jedes Mal interessante Referenten und Gesprächspartner eingeladen; ein kleines Buffet rundet den Abend ab.

Weitere Infos und Veranstalter:
Network for African Urban and Rural Development (NARUD e.V.)
Abdelaziz Lamere
Email: azizou7[at]hotmail[.]com
Telefon: 0176 620 531 35

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