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Donnerstag, 19.04.2012

Erfolgreiche Ideenworkshops: Das braucht der Sprengelkiez

Anwohner und Aktive entwickeln gemeinsam Projektideen für den Kiez. Foto: Siemen Dallmann

Ende 2011 hatte der Quartiersrat die Handlungsschwerpunkte für das Programmjahr 2012 (Projekte von 2012 bis 2014) festgelegt. Aus dem Programm „Soziale Stadt“ geförderte Projekte sollen sich vor allem den Bereichen Bildung, Integration und Verbesserung des Wohnumfeldes widmen.

Um zunächst den Handlungsbedarf zu ermitteln, lud das Quartiersmanagement Sparrplatz in diesem Frühjahr zu drei Ideenworkshops ein. Bis zu 23 Anwohner/innen und Institutionenvertreter nahmen daran teil und entwickelten viele gute Ideen.

1. Workshop „Wohnumfeld“ (Sicherheit, Verkehr, Freizeit-, Grün-, Spielflächen, Sauberkeit)

Was gibt es schon - und was wird noch gebraucht? Foto: Siemen Dallmann

Auftakt war am 29.2.2012 im Gymnastiksaal des Sprengelhauses der erste Workshop mit dem Schwerpunkt „Wohnumfeld“. Hier ging es um die Entwicklung von Ideen für mögliche Bauprojekte im Wohnumfeld (Sicherheit, Verkehr, Freizeit-, Grün-, Spielflächen, Sauberkeit).

Dabei diskutierten anwesende Bürger/innen und Quartiersräte über folgende Fragen: Was ist positiv, was negativ und was fehlt noch im Kiez? Alle Ideen, Meinungen und Wünsche wurden gesammelt und gemeinsam ausgewertet.

Im Ergebnis wünschen sich alle Beteiligten vor allem einen saubereren Sprengelkiez mit weniger (Sperr-)Müll in den Grünanlagen und im Straßenbild. Auch sollte es mehr Spiel- und Freizeitmoglichkeiten für Kinder im Kiez geben. Ein weiterer Wunsch war eine Aktion/Kampagne zur Sensibilisierung der Anwohner/innen für ihren Kiez.

Wichtig war den Anwesenden auch der Umbau des Sparrplatzes mit den damit verbundenen Zielen, die Nutzung des Platzes noch genauer zu definieren, weitere Lösungen für die Trinkerproblematik zu finden und den Platz attraktiver für die Bewohner/innen zu gestalten.

2. Ideenworkshop „Soziale Infrastruktur/ Integration/ Ehrenamt“ (inkl. Gemeinwesenarbeit, Zugang zum Arbeitsmarkt, Gesundheitsförderung)

Foto: Siemen Dallmann

Am 14. März ging es um das Thema „Soziale Infrastruktur“. Welchen Handlungsbedarf gibt es rund um die soziale Infrastruktur, die Stärkung des Ehrenamts, aber auch die Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder die Gesundheitsförderung? Wie ist gesellschaftliche Integration im Sprengelkiez zu fördern?

Wichtigstes Ergebnis: Das Ehrenamt spielt im Quartier eine große Rolle, wünschenswert wäre aber zusätzliche Unterstützung, wie die Vermittlung und die Entwicklung weiterer Hilfsangebote z.B. im Bereich Mobilität sowie eine Art Anerkennungskultur und Supervision für die Ehrenamtlichen.

Bei der Frage des nachbarschaftlichen Miteinanders wurde diskutiert, wie man interkulturelle Begegnung organisieren könnte. Weiterhin wurden mehr Bewegungsangebote gewünscht, konkret ging es dabei auch um einen verbesserten Zugang für Eltern durch begleitende Kinderbetreuung.

3. Ideenworkshop „Bildung“ (Schule, Kita, Sprachförderung, Kinder- und Jugendfreizeit)

Den Abschluss bildete am 28. März das Thema „Bildung“. Auf diesem Ideenworkshop wurde deutlich, dass es weiterhin wichtig ist, die Angebote in diesem Bereich, aber auch die Vermittlung zwischen Eltern und verschiedenen Bildungseinrichtungen abzustimmen und zu koordinieren.

Neben interessierten Bewohner/innen und Akteur/innen nahmen auch Herr Weiß vom Amt für Weiterbildung und Kultur/ Volkshochschule sowie die Vorsitzende des bezirklichen Jugendhilfeausschusses, Frau Kunzweiler-Holzer am Workshop teil.

Derzeit werden die Ideen aus den drei Workshops konkretisiert bzw. als Projekte ausgeschrieben und im Quartiersrat, der Steuerungsrunde, sowie mit den zuständigen Fachämtern des Bezirks Mitte geprüft und anschließend umgesetzt. Nähere Infos erhalten Sie wie immer beim QM Sparrplatz, Tel. 030 4660 61 90.

QM Sparrplatz
 
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