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Mittwoch, 12.11.2014

Erfahrungsaustausch auf Dänisch

Am Freitag, 31. Oktober 2014 waren Quartiersräte aus Kopenhagen zu Besuch im SprengelKiez.

deutsch-dänisches Gruppenfoto
das QM stellt sich vor
gespannt zuhörende Dänen
interessierter Blick ins Infomaterials
spannende Diskussion

Besuch von der See: Darauf konnte sich das QM-Team vom Sparrplatz am vergangenen Freitag freuen. Eine Delegation aus Dänemark hatte sich angesagt, eine Leitungsgruppe aus Bürger_innen und Verwaltungskräften, die einen QM-ähnlichen Prozess in ihrer Heimatgemeinde umsetzen. Daher streben sie einen Erfahrungsaustausch mit ihren deutschen Kollegen an. Organisiert hatte den Austausch die langjährige Quartiersmanagerin Erika Hausotter.

Pünktlich um 12.30 Uhr schlenderten die Dänen dann auch um die Ecke, freudig begrüßt von den Quartiersräten Klaus Wolfermann, Gerhard Hagemeier und Narcisse Djakam. Nach einem deutsch-dänischen Gruppenfoto vor dem QM-Büro in der Burgdorfstraße zogen alle gemeinsam weiter in den Konferenzraum des Büros. Der Tisch war bereits liebevoll mit Getränken, Obst und Keksen gedeckt.

Anne Gebauer vom QM-Team stellte den interessierten Dänen mithilfe einer PowerPoint Präsentation das Konzept und die unterschiedlichen Projekte im Kiez vor.

Da die dänische Delegation angekündigt hatte, sich insbesondere für Projekte zur Förderung des Umweltbewusstseins im Kiez zu interessieren, wurde ihnen das Projekt: „Schöner Sprengelkiez“ vorgestellt. Die Dänen hörten neugierig zu und hier und da wurde von ihnen die eine oder andere Zwischenfrage gestellt. Anne Gebauer erklärte den Gästen, dass dieses Projekt leider zu einem der schwierigeren zählte. Langfristige Veränderung, zum Beispiel im Verhalten der beteiligten Kinder und Jugendlichen bzw. die Verbesserung der Müll- und Hundekotsituation im Kiez sind nur schwer zu messen. Der Quartiersrat Klaus Wolfermann erklärte, dass der Quartiersrat lange diskutiert und sich schließlich zu dem Experiment „Schöner SprengelKiez“ durch gerungen habe. Hieraus entfachte eine lebhafte Diskussion über den Verlauf, den Erfolg und die Nachhaltigkeit von Projekten.

Die dänische Gruppe wollte sich außerdem Inspirationen vom QM zu Bauvorhaben und langfristigen Umgestaltungen im öffentlichen Raum holen. Die Sparrplätzler konnten aus ihrer Erfahrung als besonders nachhaltig die (Um)Gestaltung von Spielplätzen und den Bau der Sportgeräte am Nordufer, die von Groß und Klein rege genutzt werden, empfehlen.

Schnell wurden der Beamer und die eigentlich geplante Präsentation des QM’s vergessen. Es entstand ein lebendiges Gespräch auf Englisch, Dänisch und Deutsch. Der Beamer wurde im Laufe des Gesprächs schließlich ganz abgeschaltet, da man die knapp bemessene Zeit nun nur noch für den gegenseitigen Erfahrungs- und Meinungsaustausch nutzen wollte.

Kiezurgestein Klaus Wolfermann erklärte den Besuchern aus Kopenhagen wie alles am Sparrplatz anfing und Gerhard Hagemeier, Quartiersratssprecher, Anwohner und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Konfliktagentur gab einen Ausblick in die Zukunft. Schließlich wird es das Quartiersmanagement am Sparrplatz ab 2017 nicht mehr geben. Dennoch möchte man das Engagement der bisherigen Quartiersräte wahren und weiter nutzen. Das wird eine spannende Aufgabe für die nächsten zwei Jahre werden.

Anders als in Berlin, wo zu Beginn des Programms Soziale Stadt am Sparrplatz noch nicht klar war, wann das Projekt hier enden wird, ist das Projekt in Kopenhagen von Anfang an auf fünf Jahre angelegt und finanziell besser ausgestattet.

Die dänische Gruppe war gespannt, den SprengelKiez nun auch mit eigenen Augen zu entdecken. Doch leider war der Terminkalender der Gruppe so voll, dass keine Zeit für einen gemeinsamen Kiezspaziergang blieb. Auf dem Weg zum nächsten Termin in der Lehrter Straße konnten sie sich zumindest einen kleinen Eindruck verschaffen.

Ein Gegenbesuch in Dänemark wäre für die Quartiersräte aus dem SprengelKiez sicher auch interessant, befindet sich aber noch nicht in Planung. Aber vielleicht …

 
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