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Endlich da: der Gewerbeatlas für den Sprengelkiez

"Guten Tag, wir suchen dringend Räume für unser Projekt mit Jugendlichen". Solche und ähnliche Anfragen erreichen uns öfter, aber neu und praktisch ist, das wir jetzt ganz elegant auf den neuen Gewerbeatlas verweisen können. Denn obwohl auffällt, dass viele Läden in unserem Kiez leer stehen, gibt es auch eine Menge Nachfragen nach günstigen Gewerbeflächen. Ein pfiffiges Projekt im Rahmen des Programms "L.O.S." – mehr dazu hier – hat sich zur Aufgabe gemacht, Angebot und Nachfrage zusammen zu bringen. Die Maßnahme ist eingebettet in eine Vielfalt von Aktivitäten zur Förderung des ansässigen Gewerbes (Lesen Sie mehr in folgendem Artikel).
Der seit Kurzem vorliegende Gewerbeatlas (Druckversion und Datenträger) soll einen Überblick über die vorhandenen Gewerberäumlichkeiten innerhalb des Qm-Gebietes geben. Insgesamt wurden hier ca. 340 Gewerbeeinheiten erfasst. Dabei wurden für die gedruckte Version vornehmlich die Gewerbeflächen mit Lage zur Straße – also für die "Laufkundschaft" – aufgelistet. In der gleichzeitig als Daten-CD erstellten Version werden darüber hinaus auch jene Gewerbeflächen erfasst, die nicht unmittelbar für Passanten im Straßenraum erkennbar sind.
Jetzt hier zum Download:
Gewerbeatlas für den Sprengelkiez (ca. 2,4 MB)
Für eine nachhaltige Wirkung des Instrumentes "Gewerbeatlas" muss der jetzt erarbeitete Datenstock etwa halbjährlich aktualisiert und gepflegt werden. Wichtig für die effektive Vermittlung der leerstehenden Gewerbeflächen ist ein Auftritt im Internet. Deshalb wird der Gewerbeatlas auch mit dem zukünftigen Gewerbeportal für den Sprengelkiez, dem sprengelkiez.info , und natürlich mit unserer Homepage vernetzt.
Das Projekt-Team um den Architekten Thomas Wolff kam fast ausschließlich aus dem Kiez und führte das Projekt mit großem Engagement – und z.T. auf Ein-Euro-Basis durch. Dennoch, ihre anfänglichen Hoffnungen auf flächendeckende Informationen über Mieten und Umsätze im Sparrplatz-Kiez erfüllten sich nur bedingt: Die mit der Datenerhebung beauftragten Mitarbeiter stießen trotz der mitgeführten ausweisartigen Erläuterung ihrer Aufgabe zum Teil auf Vorbehalte der Gewerbetreibenden. Andererseits kann von Hausverwaltungen berichtet werden, die starkes Interesse an der Vermietung ihrer leerstehender Gewerbeeinheiten äußerten. Das Projekt wurde hier durch offene Informationen unterstützt und sehr positiv beurteilt. Zudem erhielt man Anfragen nach freien Gewerberäumen in bestimmten Größenordnungen von bereits im Kiez ansässigen Büros, die Umzugsabsichten hatten.
Gleichsam als Nebenprodukt ist ein umfassender fotografischer Überblick über die Erdgeschoss-Nutzungen des Sprengelkiezes entstanden. Er zeigt als Momentaufnahme mehr über die wirtschaftliche Situation unseres Quartiers, als man mit Worten beschreiben kann.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Thomas Wolf, architekturbuerowolf@t-online.de, Samoastr. 7, 13353 Berlin, Tel. 4548-2164 und





