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Dienstag, 14.05.2013

Eine Begehung und viele Fragen rund ums Nordufer

Rundgang am Nordufer
Michael Barsig (Mitte) sind die u.a. die Infotafeln am Nordufer zu verdanken. Landschaftsarchitekt Frank van Bargen (rechts) besorgte die Neugestaltung des Nordufers. Foto: Christof Wüllner

Am 7. Mai Uhr fand bei reger Beteiligung eine Kiezrunde am Nordufer statt. Mit dabei waren u.a. der Landschaftsarchitekt Frank von Bargen und der Stadtgrün-Experte von der TU Berlin, Michael Barsig. Die Anwohner hatten eine Menge Fragen und Anregungen, z.B.

  • Weshalb geht das Ordnungsamt oder die Polizei nicht gegen den Vandalismus vor?
  • Wer ist wo zuständig für die Sauberkeit und Pflege?
  • Was können Anwohner tun, um dem Nordufer zu helfen? Könnte man Uferpatenschaften einrichten? Könnte man Workshops für Grünpflege in Bürgerhand auf die Beine stellen?
  • Was ändert sich durch die Maßnahmen im Zuge des gerade begonnenen Baus der S-Bahn 21?
  • Reichen die vorhandenen Beutelspender für Hundekotbeutel aus oder muss da noch mehr getan werden?
  • Wie kann die Verdrängung von sensiblen Nutzern (Kinder, Familien, ältere Menschen) durch andere Nutzer verhindert werden?
  • Wer kümmert sich eigentlich um die tollen Naturinformationstafeln entlang des Wegenetzes?
  • Kann der Grünzug Richtung Putlitzbrücke verlängert werden (Zäune kaputt, schlechter Wegezustand etc.)?

Die Antworten auf diese und alle weiteren Fragen gibt es im nächsten Kiezboten. (Falls Sie noch Fragen zum Nordufer haben, senden Sie diese bitte an info[at]schoenerkiez[.]de)

Die Anwohner regten an, regelmäßige fachkundig geleitete Kiezspaziergänge im Projekt „Schöner Sprengelkiez“ zu etablieren. Besonders interessant wäre ein kleine Schiffstour auf dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Eine tolle Idee, die sicher vom Team aufgegriffen wird.

Weitere Infos unter: www.schoenerkiez.de

Fragen an: info[at]schoenerkiez[.]de oder telefonisch unter 030-42018461

Das Nordufer: Was war, was ist, was wird?

Foto: Christof Wüllner

Seit 1859 werden auf dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal Güter transportiert. Die blaue Ader zwischen Spandau und dem Humboldthafen musste tief in den Wedding eingeschnitten werden. So entstand das Nordufer. Links und rechts der Bundeswasserstraße verlaufen heute fast durchgehende, grüne Uferstreifen mit wechselhafter Flora und Kleinfauna.

Den Menschen im extrem dicht bebauten Sprengelkiez bietet das Grün-Blaue-Band Stadtnatur direkt vor der Haustür. Frische Luft, Joggingpfade, Rückzugsgebiete, Angelstellen und unendliche Erholungs- und Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen.

Das war nicht immer so. Der verwilderte Grünstreifen wurde 2005/2006 mit großer Bürgerbeteiligung und nach einem intensiven Planungsprozess für die Bevölkerung so umgebaut und zugänglich gemacht, dass sowohl die Bewohner als auch die Natur profitierten.

Also alles bestens am Nordufer? Wohl nicht. Nach sieben Jahren intensiver Nutzung ist der „Lack ab“. Viele Anwohner meiden den breiten Grünstreifen mittlerweile.

Hundekot und nicht selten auch menschliche Fäkalien, gebrauchte Spritzen vom Drogenkonsum, zerstörte bzw. nicht mehr vorhandene Spielgeräte, ungepflegter Bewuchs, zugewucherte Wege, verwahrloste Ausstattung, zermatschte Wegebeläge und viel Müll.

Einige Anwohner sind wütend, empört oder traurig über die verantwortungslosen Verursacher und die scheinbar untätigen „Zuständigen“.

Christof Wüllner, SCHÖNER SPRENGELKIEZ/ stadt&hund
 
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