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Der Runde Tisch Sprengelkiez (RTS) ist ein bewohnergetragendes Gremium, dass sich für die Belange der Bewohner*innen im Sprengelkiez einsetzt. Neue Mitglieder*innen sind herzlich wilkommen. Mitmachen!

 

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Mittwoch, 10.05.2006

Einbrüche bei sozialen Projekten nehmen zu – das schadet dem Kiez und allen, die hier wohnen!

Am 8. und 29. April wurde in unser QM-Büro in der Burgsdorfstr. 13 a eingebrochen, aufmerksame Nachbarn riefen die Polizei und die Täter flohen.  An dieser Stelle vielen Dank, liebe Nachbarn! Besonders dreist: einer der Einbrüche geschah mitten am Tag.
 
Mittlerweile ist es fast Routine: Scherben und Computer liegen herum, alles ist voller schwarzer Flecken vom Pulver, das die Kripo zur Suche nach Fingerabdrücken verwendet. Zerstörte Fenster oder Türen kommen dazu, und bis man sich um alles gekümmert hat, ist wieder mindestens ein Arbeitstag verloren. Man kann von Glück reden, wenn es nicht die kostbaren Daten erwischt hat – auf Rechnern, Festplatten und CD-Roms liegen die Dokumente und Adressen, die für andere völlig wertlos sind, ohne die wir aber nicht arbeiten können. Das ist die Bilanz des zweiten Einbruchs innerhalb von ein paar Wochen, und man fragt sich manchmal: was sind das für Menschen?

In jedem Fall konnten konnten die Diebe nur einige technische Geräte mitgehen lassen. Die meisten unserer Computer sind ohnehin alt und laufen noch mit Windows 98. Doch der Schaden ist viel größer: einige Geräte wurden so beschädigt, dass sie repariert werden müssen, Türen und Fenster wurden zerstört und die Kolleginnen und Kollegen kommen nicht zu ihrer eigentlichen Arbeit, weil sie sich um die Folgen kümmern müssen. Auch bei go-m-x, einem Jugendprojekt gleich nebenan wurde schon zweimal eingebrochen und im SprengelHaus gab es sogar einen gewaltsamen Raubüberfall.

Jeder kann übrigens mitmachen, den Kiez zu verbessern. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten mitzureden, mitzuhelfen oder selbst Projekte zu starten. Fragen Sie uns!

Ihr Team vom
Quartiersmanagement Sparrplatz,
Tel. 46 60 61 90,
Burgsdorfstr. 13 A,
13353 Berlin
hilft Ihnen gern.



Die Polizei vermutet, dass es sich um Beschaffungskriminalität handelt, d.h. um Täter aus dem Drogenmilieu. Leider können die Beamten auch nicht rund um die Uhr auf die Büros und Geschäfte im Kiez aufpassen, sie empfehlen, sich beim Kriminalpolizeilichen Beratungsladen, Otto-Braun-Str. 27, (Nähe Alexanderplatz), 10178 Berlin montags von 10.00 bis 18.30 Uhr oder dienstags bis donnerstags 8 bis 15 Uhr ausführlich darüber zu informieren, wie man sein Hab und Gut vor Langfingern schützt. Bei weiteren Fragen hilft das Bürgertelefon der Polizei: 4664 4664 rund um die Uhr.

Und warum schaden die Einbrüche dem Kiez? Die Mitarbeiter der sozialen Projekte im Kiez haben keine hohen Gehälter. Die Mittel sind oft sehr knapp kalkuliert, da bleibt nichts für neue Computer etc. übrig – oft sind die Geräte sogar gespendet. Ihre Angebote sollen gerade den Arbeitssuchenden und sozial Schwächeren helfen. Die Projekte des QM zur Sprachförderung, zum Bau von Parks und Spielplätzen oder zur Berufsqualifizierung richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Kiez. Wenn wir das Geld dafür nicht rechtzeitig hier vor Ort einsetzen können, weil die Computer weg sind, dann leiden vor allem die Anwohner darunter, denn diese Maßnahmen finden dann nicht statt.
 
Deshalb betrifft es jeden, wenn wir unsere Arbeit nicht machen können, denn:

  • Wir sorgen dafür, dass es genug Spiel- und Grünflächen in der Nachbarschaft gibt.
  • Wir kümmern uns um Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit.
  • Wir machen Stadtteil-Feste, damit sich alle treffen und gemeinsam feiern können.
  • Wir helfen bei der Suche nach Ansprechpartnern für alle Notlagen und Probleme.
  • Wir tun was gegen Müll und Hundekot.
  • Wir unterstützen die örtlichen Vereine und alle, die hier etwas verbessern wollen.
  • Wir helfen dabei, Fördergelder zu beantragen.
  • Wir bringen die verschiedenen Interessen und Kulturen aus dem Kiez an einen Tisch.
  • Wir organisieren Bürgerversammlungen wie den Quartiersrat, wo die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden, was für den Kiez wichtig ist.
  • Anne Wispler
     
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