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Die Wende 1989 aus der Sicht Berliner Migrant/innen

- Foto: Wikimedia Commons / Onanymous
Mauerfall November 1989 in Berlin: Berliner/innen aus den ehemals zwei deutschen Staaten begegnen sich, alles feiert, die Stadt befindet sich im Ausnahmezustand. Mauerfall und Wiedervereinigung erschienen damals vor allem als innerdeutsches Thema.
Zeugen der Wiedervereinigung waren aber auch Berliner Migrant/innen in beiden Teilen der Stadt. Ihrer Sicht auf die Vorgänge Ende 1989 – ihren Hoffnungen, aber auch den spezifischen Sorgen und Ängsten, die sich mit der neuen Situation für sie verbanden – widmet sich diese Veranstaltung. Viele sahen etwa ihre Integrationsbemühungen über Nacht entwertet. Denn vor dem Hintergrund des vereinten Deutschlands fühlten sie sich wieder neu als »die Fremden« beiseite geschoben. Dass diese Befürchtungen nicht grundlos waren, zeigte sich dramatisch in den Anschlägen auf Ausländerwohnheime in den frühen Neunzigerjahren.
Die Berliner Politologin Nevim Cil stellt ihre Studie »Türkische Migranten und der Mauerfall« vor, danach gibt der im Iran geborene Künstler Kani Alavi (Künsterinitiative East Side Gallery) uns einen persönlichen Zeitzeugenbericht seiner damaligen Sicht auf 1989.
Referent/innen: Nevim Cil, Ethnologin und Politikwissenschaftlerin; Kani Alavi, Künsterinitiative East Side Gallery
Di 20. Oktober 2009, 18–20 Uhr in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin Wedding, beitragsfrei, Anmeldung mit diesem Link erbeten, Veranstaltung N86





