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Die Redaktion

- Anne Wispler; Kiezredakteurin (Foto: C. Kurby)
Vielleicht haben Sie es ja bemerkt: seit 2004 schreibe ich hier für Sie auf der Webseite für den Sprengelkiez. Als Teil des sog. Kiezmentoren- Projektes in allen Soziale Stadt- Gebieten stelle ich aktuelle Meldungen ins Netz, dazu Fotos, Flyer und vieles mehr. Ganz wichtig dabei sind gute Kontakte und die Mitarbeit der vielen Menschen, die im Sprengelkiez aktiv sind – ihnen allen herzlichen Dank! Nun könnte ich Verstärkung gebrauchen und suche Menschen, die Lust haben, sich ehrenamtlich als Kiezreporter zu versuchen.
Zu berichten gibt es hier besonders über lokale soziale Projekte und Maßnahmen der Stadterneuerung, für die das QM verantwortlich ist. Dann sind Terminhinweise in unseren Veranstaltungskalender aufzunehmen, die mir z.B. per E-Mail oder Post zugesendet wurden. Daneben stelle ich eigene und fremde Fotos, Flyer und Infos zu Aktivitäten und Projekten aus dem Kiez ins Netz und verlinke zu anderen interessanten Webseiten.
Erfolgreiche Kiez-Webseite
Dass die Mühe sich lohnt, zeigen die rasant steigenden Zugriffs- Zahlen. Nach anfänglich 900 Besuchen pro Monat (immerhin ca. 30 pro Tag) im Dezember 2003 lagen wir im Ende 2005 erstmals bei über 4000 Zugriffen monatlich, das ist eine Steigerung von rund 340 Prozent! Und im April waren es bereits 6000 Besuche auf unserer Webseite (zum Glück nicht im Büro!). Die beliebtesten Seiten sind dabei übrigens die Rubrik "Aktuelles" und der "Veranstaltungskalender", aber auch das Branchenbuch für den Sprengelkiez. Dagegen mangelt es noch an persönlichem Feedback unserer Leser, denn Leserbriefe oder Kommentare oder auch spontane Zuarbeit sind selten. Das Online-Forum und die Kiez-News werden fast gar nicht genutzt, vielleicht deshalb, weil sich dort bisher kaum Bürger zu Wort gemeldet haben. Ob wir das in diesem Jahr ändern können?
Hintergrund
Das QM bietet seinen Service und seine Infos schon von Anfang im Internet an, obwohl der direkte Kontakt in den Kiez natürlich Vorrang hat. Die Berliner QM-Gebiete sind alle mit eigenen Webseiten im Netz vertreten und haben auch ein gemeinsames Dachportal – www.quartiersmanagement-berlin.de. So lassen sich die vielen Maßnahmen und Aktivitäten des Programms "Soziale Stadt", das reichhaltige kulturelle Leben in den Kiezen und auch viele gute Anregungen für ein lebendiges Stadtteilleben gut präsentieren.
Die Internetseiten der Quartiere sind aber nicht nur als Informationsquellen interessant: sie sollen mittelfristig in die Hände der Bürger vor Ort übergehen, damit diese sich in ihrem jeweiligen Stadtteil vernetzen. In einigen QM-Gebieten gibt es bereits ehrenamtliche Kiezredaktionen, die über ihren Stadtteil berichten – vielleicht auch bald im Sprengelkiez?







