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Dienstag, 20.11.2012

„Die Klassenfahrt“: Jugend-Theatergruppe zeigt ihr neues Stück in der Lynar

Plakat Gender Theatre
Grafik: Projekt Gender Theatre

Christiane Weigel macht seit vielen Jahren Kinder- und Jugend-Theaterprojekte, die zum Teil vom QM Sparrplatz gefördert werden, wie aktuell das „Gender Theatre“ - ein Kooperationsprojekt der Jugendfreizeiteinrichtung Lynar und der Brüder-Grimm-Schule. Jetzt führen die Mädchen und Jungen ihr Theaterstück „Die Klassenfahrt“ in der Lynar auf.

Die Theatergruppe arbeitet schon seit Februar 2012 zusammen. Es gibt eine Gruppe für Mädchen, die von Christiane Weigel betreut wird, und eine Jungengruppe mit Frank Schikore. Zusätzlich begleitet eine Filmerin beide Gruppen mit der Kamera. Alle zusammen betreuen die gemeinsamen Proben der Gruppen und die Zusammenführung zu einer gemeinsamen Abschlusspräsentation.

Jetzt führen die Mädchen und Jungen ihr Theaterstück „Die Klassenfahrt“ in der Lynar auf, und alle können dabei sein. Am Dienstag, den 27. November 2012 von 16:30 Uhr bis 17:15 Uhr.

Die Vorstellungen am Vormittag um 9 und 10 Uhr sind für die Schulklassen der Brüder-Grimm-Grundschule. Am Nachmittag um 16:30 Uhr sind Eltern und die Öffentlichkeit eingeladen.

Ort: Die Lynar /Julateg
Lynarstraße 14
13353 Berlin

 

Projekt Gender Theatre
Foto: Christiane Weigel / Nadine Peschel

Die Kinder sind zwischen 9 und 12 Jahren alt und gehen alle in die Brüder-Grimm-Grundschule. 12 SpielerInnen erarbeiteten und bestreiten das Theaterstück. Es wurde mittels performativer, d.h. künstlerischer und filmerischer Recherche von den Kindern selbst entwickelt.

Thema des Stücks ist eine Klassenfahrt nach Paris, in der es zu vielen Überraschungen kommt. Die Geschichte wird sowohl mittels Filmsequenzen als auch in live gespielten Theaterszenen erzählt.

Ziele der Jugend-Theater-Arbeit

Projekt Gender Theatre
Foto: Christiane Weigel / Nadine Peschel

Die Projektleiterin: „Wir wollen mit unserer Arbeit insbesondere Jugendliche ansprechen, die von außerschulischen Bildungsangeboten bisher nicht profitieren. Wir wollen diesen Jugendlichen die ganze Bandbreite an Lernerfahrungen bieten, die durch Theaterspielen und Filmarbeit vermittelt werden können: Aktive Sprachförderung, Körperwahrnehmung und -bewusstsein, Eintauchen in eigene und in fremde Emotionen, Selbstbewusstsein und Selbstbeobachtung, Konzentration und Ausdauer, den Wechsel zwischen sich Zurücknehmen / Zuschauen und sich Präsentieren usw.“.

Mehr zum Projekt lesen Sie hier.

Neben der Arbeit am Stück ist am Ende natürlich auch die Aufführung selbst ganz wichtig und kann vielleicht zu weiteren Diskussionen in der Schule oder Familie anregen. Christiane Weigel: „Wir erhoffen uns, dass durch die Abschlusspräsentation Diskussionen in der gesamten Jugendfreizeiteinrichtung und in der Schule angeregt werden und wieder eine kleines Stück Auseinandersetzung mit den Geschlechterrollen in Gang gesetzt werden kann.“

Die Aufführung vor Publikum dient zugleich als Werbung für diese wichtige Jugendarbeit. „Wir wünschen uns, dass die dabei zuteil werdende öffentliche Aufmerksamkeit die Bedeutung dieser Arbeit mit Jugendlichen zeigt, so dass sich langfristige Finanzierungsmodelle dafür finden lassen,“ so Christiane Weigel. Denn Ende nächsten Jahres läuft die Förderung dieses Projektes vorerst aus.

Anne Wispler
 
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