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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
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    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Mittwoch, 21.11.2007

Der Sparrplatz ist für alle da - Bürgerinitiative sucht nach Lösungen für als störend empfundene Trinkerszene

Menschen

Etwa 50 engagierte Anwohner/innen kamen erstmals am 6. September 2007 in der Osterkirche mit Vertreter/innen der Polizei, des Ordnungsamtes, des Quartiersmanagements, der StadtteilMediator/innen und dem Bezirksbürgermeister Dr. Hanke zusammen, um über die Situation am Sparrplatz zu diskutieren. Ausschlaggebend waren Beschwerden über die laute und teilweise aggressive Trinkerszene am Sparrplatz, die sich vor allem nachmittags und abends in der Nähe des Hauses Sprengelstraße 2 trifft und Anwohner/innen, welche den Platz auch gerne nutzen möchten oder dort vorbeikommen, durch ihr Verhalten verunsichert. Im Vorfeld hatten Anwohner/innen ca. 300 Unterschriften gesammelt. Diese wurden Herrn Dr. Hanke auf der Versammlung überreicht.

Das Anliegen der Bürgerversammlung war es, die verschiedenen Verantwortlichen zusammenzubringen und Verabredungen für die jeweiligen Handlungsbereiche zu treffen. So patrouillierte die Polizei zunächst verstärkt und wird auch weiterhin ein besonderes Auge auf den Platz haben. Die ehrenamtlichen Stadtteilmediator/innen wollen ihre streitschlichtenden Kompetenzen einbringen und haben zahlreiche Gespräche mit denjenigen geführt, die sich im Bereich der Parkbänke auf dem nördlichen Sparrplatz treffen und dort ihr Bier trinken. Nun suchen sie auch das Gespräch mit den Anwohner/innen, um zunächst die Bedürfnisse beider Seiten in Erfahrung zu bringen. Ein zentrales Anliegen der Anwohner/innen an die Verwaltung ist auch die Prüfung eines möglichen Alkoholverbotes auf Spielplätzen. Hiermit wurde das Bezirksamt am 22.11.2007 von der BVV beauftragt.

Die während der Bürgerversammlung entstandenen Eindrücke und Vereinbarungen sollen zur Entwicklung von Lösungsschritten genutzt werden. Dieser Aufgabe hat sich eine Arbeitsgruppe angenommen, welche sich bislang dreimal im QM-Büro traf und nun konkrete Projektideen zur Entschärfung der angespannten Lage entwickeln möchte. Angedacht sind z.B. ein Streetworkerprojekt sowie verschiedene Aktionen auf dem Platz.

Das nächste Treffen hierzu findet statt am Donnerstag, 6.12.07 um 17.30 Uhr im QM-Büro, Burgsdorfstr. 13a.

Infos zu weiteren Terminen finden Sie jeweils auf der Internet-Seite des QM Sparrplatz unter www.sparrplatz-quartier.de. Über Ihre Teilnahme an den Treffen würden wir uns freuen. Denn wie Dr. Hanke so treffend feststellte, vermögen wir die anstehenden Herausforderungen nur gemeinsam zu bestehen.

QM Sparrplatz