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Fest im SprengelHaus

15. Juni 2012, 19:00 Uhr

Internationales Schuljahresabschlussfest

Top Themen

  • Attraktive neue Kurse im SprengelHaus

    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Sie befinden sich hier: kiez.info - Unser Kiez / Der Bezirk Wedding / Der Rote Wedding

Der Rote Wedding

Durch die fortschreitende Industrialisierung stand der Wedding bald vor kaum lösbaren sozialen Problemen. Es entstanden Massenquartiere für die ständig wachsende Arbeiterschaft. Eine der berüchtigsten "Mietskasernen" war "Meyers Hof", 1874 in der Ackerstraße 133 entstand und zeitweise fast 2000 Menschen beherbergte.

Die Arbeiterschaft lebte nur am Rande des Existenzminimums. Die Sozialdemokratie als ihre Interessenvertretung hatte großen Zulauf, wurde jedoch, etwa durch die Sozialistengesetze, zunächst erbittert bekämpft. Auch das preußische Dreiklassenwahlrecht, wonach die Hälfte der
Stadtverordneten Hauseigentümer sein mussten, benachteiligte die Arbeiter.

Der wohlhabende Verlagsbuchhändler Hugo Heimann ließ daher an der Prinzenallee Häuser bauen und machte Arbeiter zu ihren Besitzern. Wegen ihrer Bewohner wurden die Häuser im Wedding bald als die "Roten Häuser" bekannt.
Bürgertum und Kicrhe versuchten, auch aus Angst vor der Sozialdemokratie, die Missstände ein wenig zu mildern.
Auch der Arzt und Politiker Rudolf Virchow machte sich große Sorgen und setzte sich für den Bau eines Krankenhauses ein. Es entstand die größte und damals modernste Krankenanstalt Berlins. Sie wurde nach ihrem Förderer "Rudolf-Virchow-Krankenhaus" genannt.

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