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Cordula Luttmann - "The Kiss"

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Montag, 13.02.2012
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Leben mit Weitsicht - Großwohnsiedlungen als Chance

Donnerstag, 16.02.2012
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Tanzgala TanzHausBerlinMitte

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  • Schöne Grüße: Neue Postkarten vom Sprengelkiez

    Wir haben wieder schöne Gratis-Postkarten vom Sprengelkiez für Sie produziert. Diesmal zeigen gleich vier Motive unser Viertel auf ganz originelle Weise. Holen Sie sich die Postkarten im QM-Büro oder an den einschlägigen Kieztreffpunkten wie dem SprengelHaus. [mehr]
  • Formloser Wettbewerb/ Interessenbekundung: Projekt „Hausaufgabenhilfe im Sprengelkiez"

    Gesucht wird ein Träger, der qualifizierte Hausaufgabenhilfe im Sprengelkiez bietet. Die Schüler/innen sollen bei den Hausaufgaben unterstützt werden und bei Bedarf Nachhilfe durch Fachkräfte erhalten. Auch sollen Eltern motiviert werden, am Schulalltag ihrer Kinder teilzunehmen. Das Projekt teilt sich in Hausaufgaben- und Nachhilfe sowie Lernförderung zum Einen für Schüler/innen der 1. bis 6. Klassen, sowie zweitens ab der 7. Klasse. Es ist möglich sich auf ein oder beide Teilprojekte zu bewerben, Einreichungsfrist ist der 6.2.2012. [mehr]
Sie befinden sich hier: kiez.info - Unser Kiez / Der Bezirk Wedding / Der Rote Wedding

Der Rote Wedding

Durch die fortschreitende Industrialisierung stand der Wedding bald vor kaum lösbaren sozialen Problemen. Es entstanden Massenquartiere für die ständig wachsende Arbeiterschaft. Eine der berüchtigsten "Mietskasernen" war "Meyers Hof", 1874 in der Ackerstraße 133 entstand und zeitweise fast 2000 Menschen beherbergte.

Die Arbeiterschaft lebte nur am Rande des Existenzminimums. Die Sozialdemokratie als ihre Interessenvertretung hatte großen Zulauf, wurde jedoch, etwa durch die Sozialistengesetze, zunächst erbittert bekämpft. Auch das preußische Dreiklassenwahlrecht, wonach die Hälfte der
Stadtverordneten Hauseigentümer sein mussten, benachteiligte die Arbeiter.

Der wohlhabende Verlagsbuchhändler Hugo Heimann ließ daher an der Prinzenallee Häuser bauen und machte Arbeiter zu ihren Besitzern. Wegen ihrer Bewohner wurden die Häuser im Wedding bald als die "Roten Häuser" bekannt.
Bürgertum und Kicrhe versuchten, auch aus Angst vor der Sozialdemokratie, die Missstände ein wenig zu mildern.
Auch der Arzt und Politiker Rudolf Virchow machte sich große Sorgen und setzte sich für den Bau eines Krankenhauses ein. Es entstand die größte und damals modernste Krankenanstalt Berlins. Sie wurde nach ihrem Förderer "Rudolf-Virchow-Krankenhaus" genannt.

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