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Der Maulbeerbaum vom Sprengelpark
Von der ehemaligen Bebauung des Geländes, auf dem sich der heutige Sprengelpark erstreckt, zeugen nur noch Bilder. Der ursprüngliche Baumbestand ist immerhin noch durch einen Maulbeerbaum vertreten, von dem angenommen wird, dass er schon über hundert Jahre alt ist und der dem vernehmen nach vom Großvater eines Anwohners gepflanzt wurde.
Als der Baum vor kurzem stark zurück geschnitten werden musste, regte sich einiger Unmut bei den Bewohnern und Nutzern des Parks. Besonders Kinder hatten den Baum gern zum Klettern genutzt, dessen dicke Äste Halt versprachen. Nun ist von denen nur noch wenig geblieben, zum Klettern oder Schatten spenden reichen sie nicht mehr aus.
Doch der drastische Rückschnitt war dringend nötig. Die Äste drohten abzubrechen und stellten damit ein großes Risiko für Kinder und andere Nutzer des Parks dar. Um Unfällen vorzubeugen, entschied das Grünflächenamt, die Äste zu kappen und kam damit auch seiner Verkehrssicherungspflicht nach.
Es gilt übrigens als ein typisches Merkmal der Maulbeerbäume, die ursprünglich aus China, der Mandschurei und Korea kommen, dass sie selbst nach einem kräftigen Rückschnitt problemlos neue Triebe entwickeln. Zusätzlich wurde direkt neben dem alten Baum ein junger Maulbeerbaum gepflanzt. So werden sich alte und junge Parkbesucher auch zukünftig an „Morus Alba“ erfreuen können.
(Neuigkeiten hierzu im Artikel vom 1.9.08)






