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Donnerstag, 17.12.2009

Der Gemeindedolmetschdienst hilft

Eine türkische Patientin im Krankenhaus sagte einmal: „Ich wurde sehr gut beraten – aber ich habe nichts verstanden!“. Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Der Gemeindedolmetschdienst hilft bei der Verständigung.

Berlin ist eine Stadt der kulturellen Vielfalt. Rund ein Viertel der Bewohner haben einen Migrationshintergrund – und manchmal nur geringe Deutschkenntnisse. Um sprachliche Barrieren zu überwinden und die Kommunikation mit Migranten zu erleichtern, steht ihnen der Gemeindedolmetschdienst zur Verfügung. Die Mitarbeiter dolmetschen bei Gesprächen zwischen Patienten und medizinischem Personal, bei Eltern-Lehrer-Gesprächen und in Beratungs- und Konfliktgesprächen. Außerdem wird Hilfe angeboten bei der Übersetzung schriftlicher Texte.

Die Dolmetscher/innen des Gemeindedolmetschdienstes unterliegen der Schweigepflicht. Sie übersetzen neutral und unparteiischund vermitteln und erklären auch kulturspezifische Differenzen.

Der Service ist für viele öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kitas und soziale Beratungsstellen kostenlos – sofern die Nutzer/innen bedürftig sind und es keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten gibt. Pro Einsatz wird, sofern dies möglich ist, um eine Aufwandserstattung für das Projekt in Höhe von fünf Euro gebeten.

Die Dolmetscher/innen sind Muttersprachler mit Kompetenzen in der interkulturellen Kommunikation und speziellem Fachwissen. Der Gemeindedolmetschdienst bietet seine Leistungen in 49 Sprachen an. Er arbeitet nach international üblichen Standards und festen Regeln (z.B. Schweigepflicht).

Sie erreichen den Gemeindedolmetschdienst wochentags in der Zeit von 8:00 – 18:00 Uhr unter Telefon: 030 - 443 190-90, Telefax: 030 - 443 190-93. Gemeindedolmetschdienst, Müllenhoffstr. 17, 10967 Berlin, Email: info[at]gemeindedolmetschdienstberlin[.]de,
Website: www.gemeindedolmetschdienst-berlin.de

M. Richter