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    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Dienstag, 31.05.2011

Das ATZE-Theater zeigt "Tänzerin hinter Stacheldraht"

Plakat ATZE
Grafik: ATZE Theater

"Tänzerin hinter Stacheldraht" ist die wahre Geschichte der Tänzerin Alla Rakitjanskaja, die von den Nazis nach Deutschland verschleppt und zu Propagandazwecken missbraucht wird. Sie überlebt. Doch nach Ende des Zweiten Weltkrieges und zurück in ihrer Heimat wird sie unter Stalin wegen Vaterlandverrates zu 25 Jahren GULAG verurteilt. Aber selbst dort passiert das, was kein Stacheldraht aufzuhalten vermag: die Liebe. 

Alla lebt heute über 80-jährig in Dnepropetrowsk in der Ukraine. Sie gab ihre Lebensgeschichte preis, stellte sehr persönliche Erinnerungsstücke zur Verfügung, traf die Jugendlichen aus dem Ensemble.
So entstand das Stück in enger Zusammenarbeit mit ihr als Zeitzeugin.

"Tänzerin hinter Stacheldraht" wurde weltweit auf Festivals in der Ukraine, Monaco, Lettland, Armenien, Katalonien und Kanada mehrfach ausgezeichnet und wird an diesem Abend von einem internationalen Konzert in 5 Sprachen begleitet.
Das Dokumentartheater Berlin um Regisseurin und Carl-von-Ossietzky-Medaillen-Trägerin Marina Schubarth steht seit seiner Gründung für Theater gegen das Vergessen und setzt sich aus Jugendlichen sowie professionellen Schauspielern und Musikern aus über 10 Nationen zusammen. Gefolgt wird das Stück, das weltweit bei Festivals u. a. in Monaco, Kanada und Armenien ausgezeichnet wurde, an diesem Abend von einem Konzert in 5 Sprachen. 

4. Juni 2011, 19 Uhr 

„Tänzerin hinter Stacheldraht“ und Konzert International
ATZE Musiktheater, Luxemburger Straße 20,
13353 Berlin-Wedding, nahe U-Bahn Amrumer Straße
Eintritt: 10 reg., 9 erm. ( Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose,
Schwerbeschädigte), 8 Schulklassen (1 Lehrperson frei)
Kartenbestellung erwünscht unter (030) 49 91 05 17

Text und Grafik: ATZE Theater