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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
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    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Mittwoch, 16.03.2011

Damit Frauen so viel wie Männer verdienen: Mitmachen beim Tag der Lohngerechtigkeit

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Noch immer verdienen deutsche Frauen im Schnitt 23 Prozent weniger als Männer. Deutschland ist damit sogar eines der Schlusslichter in Europa. Helfen Sie mit, dass sich daran etwas ändert! 

Um auf diesen Unterschied öffentlich aufmerksam zu machen, gibt es seit 2008 auch in Deutschland den Equal Pay Day, den Tag der Lohngerechtigkeit. In Berlin ruft ein Bündnis der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und anderer Vereine, Unternehmen, Geschäfte, Restaurants und Cafés dazu auf, Frauen am 25. März einen Rabatt von 23 Prozent einzuräumen.

Nicht nur im Bezirk Mitte werden noch Geschäfte und Dienstleister gesucht, die sich an der Aktion beteiligen wollen. Bitte melden Sie sich bei der Gleichstellungsbeauftragten Kerstin Drobick, Telefon 9018 32048 oder per Mail unter kerstin.drobick[at]ba-mitte.verwalt-berlin[.]de .

Auf einer extra geschalteten Internetseite unter www.23-prozent.de werden die Adressen dieser Unternehmen veröffentlicht. In vielen Städten ist diese Aktion im letzten Jahr sehr erfolgreich sowohl für die Frauen als auch für die Unternehmen gelaufen.

Rote Handtasche

Kommen Sie am Freitag, dem 25. März, 12 – 14 Uhr mit roten Taschen auf den Alexanderplatz, um auf die roten Zahlen in Ihren Geldbörsen aufmerksam zu machen! Auf dem Alex erwartet Sie eine große Öffentlichkeitskampagne, mit Statements, Aktionen mit Preisen und natürlich Musik. Falls Sie noch keine rote Tasche haben, können Sie diese auch hier preisgünstig erwerben. 

Leiten Sie diesen Aufruf an Kollegen und Freunde weiter. Machen Sie die Aktion in Foren und Netzwerken bekannt. Wenn jeder, der diesen Aufruf erhält, ihn an zehn Bekannte weiterleitet, erfahren Hundertausende von dieser Aktion – und es wimmelt am Aktionstag nur so von roten Taschen vor den Rathäusern Deutschlands!

Gehen Sie doch anschließend zusammen essen und veranstalten Sie ein spontanes „Rote-Tasche-Lunch“. Vielleicht gewinnen Sie sogar Gastronomen dafür, am 25. März allen Rote-Tasche-Trägerinnen und -Trägern 23 Prozent Rabatt auf ein alkoholfreies Getränk zum Mittagessen zu gewähren – quasi als “Unhappy Hour”?

Schicken Sie ein Foto oder eine kurze Info zum Erfolg des Flashmobs in Ihrer Stadt an info[at]equalpayday[.]de.

Link zu mehr Informationen: www.equalpayday.de

Hintergrund:

2008 wurde der internationale Aktionstag Equal Pay Day auf Initiative des "Business and Professionell Women Germany" erstmals in Deutschland durchgeführt. Ursprünglich kommt der "Tag für gleiche Bezahlung" aus den USA. Dort riefen 1988 die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA) die "Red Purse Campaign" ins Leben, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen. Die roten Taschen sind das Symbol für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Gefördert wird der Aktionstag vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und mitgetragen von einem breiten Bündnis aus Frauen- und Wirtschaftsverbänden.

Anne Wispler